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PayPal verzeichnet größtes Bitcoin-Handelsvolumen seit BTC-Crash im Mai

Der marktführende Zahlungsservice hat in den letzten Tagen einen neuen Rekord von 145,6 Mio. US-Dollar Handelsvolumen für Bitcoin aufgestellt.

Der große Zahlungsdienstleister PayPal hat im Zuge des jüngsten Rekordlaufs von Bitcoin (BTC) sein höchstes bisheriges Handelsvolumen für die marktführende Kryptowährung eingefahren.

Der Aufschwung im Bitcoin-Handelsvolumen war dabei für PayPal der höchste seit dem Crash vom 19. Mai, als es für BTC von 43.500 US-Dollar zurück bis auf knapp 30.000 US-Dollar ging. Damals wurden auf dem Zahlungsdienst 304 Mio. US-Dollar an Bitcoin gehandelt, wohingegen nun sogar das doppelte Volumen verzeichnet wurde.

Bitcoin-Handelsvolumen auf PayPal. Quelle: ByBt.com

Allerdings ist in beiden Fällen unklar, ob die hohen Volumina jeweils durch Ankäufe im Zuge der Rekordläufe kamen oder ob sie aus Verkäufen nach Erzielen der Bestmarken stammen. Was auch immer der Grund ist, klar ist jedenfalls, dass PayPal zuletzt ein deutlich gesteigertes Interesse an Bitcoin festgestellt hat, was zusätzlich dadurch belegt wird, dass es auf der Plattform auch vermehrt Suchanfragen zum Schlüsselwort „Bitcoin“ gab.

Suchinteresse für Bitcoin. Quelle: Google Trends

Boom bei den Kleinanlegern?

In diesem Zusammenhang erwähnenswert ist, dass PayPal bereits Bitcoin-Investitionen ab 1 US-Dollar ermöglicht, weshalb der Zahlungsdienst besonders für kleine Privatanleger interessant ist. Die gesamte Kryptobranche sieht den Einstieg des großen Techkonzerns und dessen Strategie unter anderem deshalb als Wegbereiter für eine Adoption im Mainstream.

In der Tat ist seit dem Markteintritt von PayPal die Menge aller Wallet-Adressen die mindestens 1 US-Dollar halten von 26,83 Mio. Wallets im November 2020 auf aktuell 34,12 Mio. Wallets angestiegen, was gleichsam einem neuen Rekordhoch entspricht.

Bitcoin-Adressen mit mehr als 1 US-Dollar. Quelle: CoinMetrics, Messari 

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FTX verschenkt 500 US-Dollar in Krypto an Stadionbesucher der Miami Heat

Besucher auf bestimmten Plätzen in der FTX Arena hatten beim Eröffnungsspiel der Miami Heat das Glück, Krypto-Gelder geschenkt zu bekommen.

Die große Kryptobörse FTX hat 500 US-Dollar an jeden Stadionbesucher vergeben, der am Donnerstag zum ersten Saisonspiel des Basketballteams Miami Heat in einem bestimmten Block der von der Krypto-Handelsplattform gesponserten FTX Arena saß.

Doch auch alle anderen Fans des Heimteams sind nicht leer ausgegangen, denn jeder Zuschauer im Stadion hat zudem ein T-Shirt erhalten, auf dem wiederum ein QR-Code abgedruckt ist, der auf einen speziellen „Opening Night FTX Arena NFT“ verlinkt.

Free NFT-shirt? Say no more!

All @MiamiHEAT fans in attendance at tonight’s game will receive a free “You In, Miami?” t-shirt!

By scanning the QR code on the back, they’ll unlock this free, limited edition FTX Arena NFT.

The future is here. You in, Miami? #FTXMIA pic.twitter.com/0t3ruJbWN7

— FTX – Built By Traders, For Traders (@FTX_Official) October 21, 2021

Die Fans des NBA-Teams werden wahrscheinlich hoffen, dass eine solche Krypto-Schenkungsaktion in Miami zur Regelmäßigkeit wird. In den sozialen Medien wird bereits fleißig spekuliert, dass früher oder später jeder Block im Stadion mit Krypto beglückt werden könnte, um die Anhänger der Heat bei der Stange zu halten.

Messari-Gründer Ryan Selkis rechnet derweil vor, dass es in der Halle 21.000 Sitzplätze und 80 Blöcke gibt, was bedeuten würde, dass eine Krypto-Schenkung im Schnitt 150.000 US-Dollar kosten würde. Ein sehr lukratives Geschäft angesichts der hohen Wellen, die die Aktion in den sozialen Medien geschlagen hat.

1) I just realized that FTX Arena capacity is 21,000 (nice job sam)

2) at 80 sections this promo works out to about $150k on top of the mammoth arena naming rights spend.

agreed this will be the most fun crypto marketing campaign to watch. https://t.co/YjWJkXOO0S

— Ryan Selkis (@twobitidiot) October 22, 2021

Erst im April hatte sich die FTX für 135 Mio. US-Dollar die Namensrechte an der Heimspielstätte der Miami Heat gesichert, um diese für die nächsten 19 Jahre als FTX Arena deklarieren zu dürfen. Ein gewagter Schritt, denn FTX besteht selbst erst seit zwei Jahren.

„Unterschätzt nicht, wie einflussreich dieses Sponsoring sein kann“, wie Krypto-Podcaster Anthony Pompliano damals bereits zu bedenken gab.

Udonis Haslem, ein dreifacher NBA-Champion und ein Urgestein der Miami Heat, tritt als Markenbotschafter für die FTX-Werbekampagne „Seid ihr dabei, Miami?“ auf. Die Kryptobörse will eng mit Haslem zusammenarbeiten, um für die nötige Krypto-Begeisterung in Miami zu sorgen.

„Ich bin total begeistert, dass FTX Teil unserer Stadt wird und dass ich gemeinsam mit ihnen arbeiten darf, um Begeisterung für Kryptowährungen zu wecken“, so Haslem.

FTX has arrived in the 305, just in-time for @MiamiHEAT basketball.

We’re partnering with the Captain himself, @thisisUD, to further our support of crypto education and community impact.

FTX is in. UD is in. The HEAT are in.

You in, Miami? #FTXMIA pic.twitter.com/qvFNMW8svC

— FTX – Built By Traders, For Traders (@FTX_Official) October 21, 2021

Die jüngste Werbeaktion ist Teil einer größeren Strategie mit der FTX zum marketingtechnischen Großangriff auf den Mainstream bläst, indem über die Sportwelt größtmögliche Aufmerksamkeit geschaffen und eine hohe Bandbreite an gesellschaftlichen Schichten angesprochen wird.

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Heiß begehrt – Warteliste für Robinhood Krypto-Wallet übersteigt 1 Mio. Nutzer

Der Geschäftsführer der Robinhood ist überzeugt, dass Krypto als Anlageklasse „gekommen ist, um zu bleiben“.

Mehr als 1 Mio. Menschen stehen bereits auf der Warteliste für die heiß ersehnte Krypto-Wallet der erfolgreichen Handelsplattform Robinhood, wie deren Geschäftsführer Vlad Tenev berichtet.

Die entsprechenden Äußerungen machte Tenev am 21. Oktober im Rahmen der Disruptor 50 Konferenz von CNBC. Hier gab der Robinhood-Chef an, dass er sehr „stolz“ auf den bisher erzielten Fortschritt im Geschäftsbereich Kryptowährungen ist. Den aktuellen Entwicklungsstand der geplanten Krypto-Wallet hob er dabei ganz besonders hervor:

„Viele Kunden wünschen sich, dass sie bei uns Kryptowährungen senden und empfangen können, Kryptowährungen auf Hardware-Wallets schicken können oder sie auf unsere Plattform überweisen und ausbuchen können. Die Warteliste für unsere Krypto-Wallet verzeichnet schon mehr als 1 Mio. Kunden, was total super ist.“

„Wir sehen große Chancen, diesen Geschäftsbereich weiter ausbauen zu können“, wie Tenev in diesem Zusammenhang ergänzt.

In der Tat fordern die Robinhood-Nutzer schon seit längerem, dass die Plattform eine eigene Krypto-Wallet an den Start bringt, da bisher weder Einzahlungen noch Auszahlungen in Form von Kryptowährungen möglich sind. Lediglich per US-Dollar können auf Robinhood Kryptos gekauft und gehandelt werden.

Am 22. September hat Robinhood diesen Wunsch dann erfüllt, indem angekündigt wurde, dass eine Krypto-Wallet entwickelt wird. Gleichsam wurde eine Warteliste für das neue Feature eröffnet. Ein Robinhood-Sprecher bestätigte vergangenen Monat gegenüber Market Watch, dass die Wallet in einer ersten Testversion schon bald für ausgewählte Nutzer verfügbar sein wird, alle anderen sollen dann ab Anfang 2022 darauf zugreifen können.

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Großer Satz für den kleinen Hund – Shiba Inu springt auf neues Rekordhoch

Mit einem Plus von mehr als 45 % katapultiert sich der kleine SHIB auf ein neues Rekordhoch von 0,00003941 US-Dollar.

Der Shiba Inu (SHIB), also quasi der kleine Bruder der Scherz-Kryptowährung Dogecoin (DOGE), hat mit einem ordentlichen Sprung von 46 % innerhalb von zwei Tagen ein neues Rekordhoch erreicht. Die neue Bestmarke für SHIB/USD liegt damit nun bei 0,00003941 US-Dollar.

Den großen Satz verdankt der SHIB einem anhaltenden Aufwärtstrend seit dem 15. Oktober, der den Wert der „Hündchen-Kryptowährung“ bereits um mehr als 26 % steigern konnte. Am 17. Oktober konnte der SHIB dann bei 0,00002796 US-Dollar einen Support etablieren, ehe es anschließend auf das neue Rekordhoch ging.

Über die letzte Woche hat der Marktwert des Shiba mehr als 50 % hinzugewonnen, wodurch sich das Projekt in Sachen Marktkapitalisierung auf Platz 13 unter allen Kryptowährungen vorschieben konnte. Damit liegt es nur noch drei Plätze vom großen Bruder Dogecoin entfernt.

Der Shiba Inu verzeichnet unter allen Kryptowährungen die wohl größte verfügbare Umlaufmenge mit knapp 395 Bio. Währungseinheiten. Auslöser für die neu gewonnene Aufmerksamkeit am Projekt ist vermutlich Tesla-Chef Elon Musk, der eigentlich ein ausgewiesener Fan des DOGE ist, denn dieser hatte im September in den sozialen Medien über seinen neuen Welpen der Hunderasse Shiba Inu, was dem Kurs der gleichnamigen Kryptowährung unmittelbar einen Boost von 40 % verschaffte.

Floki has arrived pic.twitter.com/2MiUKb91FT

— Elon Musk (@elonmusk) September 12, 2021

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Google: YouTube-Kanäle werden gehackt und für Krypto-Betrug missbraucht

Russische Hacker sollen hinter vermehrten Phishing-Angriffen auf YouTuber stecken, durch die Kanäle zum Verkauf gestellt oder für Krypto-Betrug genutzt werden.

Die Threat Analysis Group (TAG) von Google hat in ihrem neuen Sicherheitsbericht vor anhaltenden Phishing-Angriffen auf YouTuber gewarnt, durch die betroffene YouTube-Kanäle oftmals für Krypto-Betrug zweckentfremdet werden.

Die TAG führt die betreffenden Angriffe auf eine Hackergruppe zurück, die in einem russischsprachigen Forum rekrutiert wurde. Demnach geht die Gruppe so vor, dass sie Phishing-Mails an YouTuber verschickt, und sobald deren Kanäle dann kompromittiert sind, werden diese verkauft oder für Krypto-Betrugsprojekte missbraucht:

„Ein Großteil der gehackten Kanäle wurde für das Livestreaming von Krytpo-Betrugsprojekten umfunktioniert. Viele gehackte Kanäle wurden zu einem Preis von 3 US-Dollar bis 4.000 US-Dollar auf einschlägigen Foren zum Verkauf angeboten, abhängig von der Anzahl der jeweiligen Abonnenten.“

Die YouTube-Kanäle werden mit einer sogenannten Cookie-Theft-Malware gehackt, über die ein Computer befallen werden kann, ohne dass dies bemerkt wird. Wie die TAG des Weiteren erklärt, ändern die Hacker in den meisten Fällen Namen, Profilbilder und Inhalte der infizierten Kanäle, um große Techkonzerne oder Krypto-Unternehmen zu imitieren.

Laut Sicherheitsbericht von Google „streamen die Hacker Videos, in denen Krypto-Schenkungen versprochen werden, für die zuvor jedoch angebliche ‘Teilnahmegebühren’ anfallen“. Um dem entgegenzuwirken hat Google Tools entwickelt, die derartige Angriffe und betrügerische Streams detektieren und verhindern sollen.

Nach eigener Aussage konnte die Suchmaschine im Mai 2021 bereits das Volumen der Phishing-Angriffe auf Gmail-Adressen um 99,6 % reduzieren. „Wir konnten beobachten, dass unsere verstärkten Abwehrbemühungen dazu geführt haben, dass die Angreifer verstärkt auf andere E-Mail-Anbieter ausweichen“, so Google.

Die Suchmaschine hat ihre Ergebnisse bereits an das Federal Bureau of Investigation (FBI) weitergeleitet, um polizeiliche Ermittlungen zu ermöglichen.

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Ethikkommission von Texas will politische Krypto-Spenden erlauben

Regierungsbeamte, Parlamentarier und Politiker dürfen in Texas womöglich schon bald Krypto-Spenden annehmen.

Die politische Ethikkommission des US-Bundesstaates Texas schlägt eine Gesetzesänderung vor, durch die es Regierungsbeamten und Politikern erlaubt wäre, Spenden in Form von Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) annehmen zu dürfen.

Der entsprechende Änderungsvorschlag wurde dem Staatsministerium von Texas vorgelegt, und zielt darauf ab, die Rechtslage um die Annahme von politischen Krypto-Spenden zu klären und zu vereinfachen. Dahingehend heißt es:

„Die neue Vorschrift würde es Politikern, Regierungsbeamten und Abgeordneten erlauben, Kryptowährungen anzunehmen. Dabei wird keine Unterscheidung zwischen Kryptowährungen wie Bitcoin getroffen.“

Demnach würden Krypto-Spenden als Sachleistungen oder Investitionsgüter betrachtet werden, nicht als Bargeldspenden. Wie die Ethikkommission erklärt, würde der Vorschlag damit „die rechtliche Behandlung von Kryptowährungen durch die Bundeswahlkommission (FEC), das US-Finanzamt (IRS) und die US-Börsenaufsicht (SEC) widerspiegeln“.

Allerdings dürften Politiker und Regierungsbeamte die erhaltenen Kryptowährungen nicht direkt wieder ausgeben, sondern müssten diese zunächst in Bargeld umwandeln, ehe die Spenden reinvestiert werden können. Nichtsdestotrotz gibt es keine Frist für das Halten der Krypto-Gelder:

„Unser Vorschlag verpflichtet die Spendenempfänger nicht, ihre Krypto-Vermögen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu konvertieren.“

Die hohe Volatilität von Kryptowährungen soll wiederum berücksichtigt werden, indem die Spendenempfänger den Marktwert zum Zeitpunkt des Spendenerhalts ausweisen.

Damit die Krypto-Spenden legal sein können, muss der jeweilige Spender zudem nachweisen, dass er nicht aus dem Ausland kommt.

Dass es in Texas womöglich eine Bereitschaft gibt, die neuen Änderungen durchzuwinken, könnte sich schon daran gezeigt haben, dass im texanischen „Landtag“ zuletzt zwei Gesetzesentwürfe durchgewunken wurden, die die Adoption von Krypto und Blockchain zum Ziel hatten.

Wie Cointelegraph berichtet hat, wurde im Züge der Texas House Bills 1576 und 4474 einerseits eine parlamentarische Blockchain-Arbeitsgruppe ins Leben gerufen und andererseits das Handelsrecht des Bundesstaates so abgeändert, dass Kryptowährungen nun offiziell anerkannt werden.

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NFT-Studio Mojito kann 20 Mio. US-Dollar Investitionskapital einsammeln

Das Entwicklerstudio, das bereits mit Sotheby’s zusammengearbeitet hat, wird unter anderem von dem Auktionshaus finanziell unterstützt.

Das NFT-Entwicklerstudio Mojito hat am gestrigen Freitag bekanntgegeben, dass es durch eine neue Finanzierungsrunde 20 Mio. US-Dollar Investitionskapital einnehmen konnte. Zu den Finanziers des Projekts gehört unter anderem das namhafte Auktionshaus Sotheby’s.

Wie aus einem entsprechenden Artikel von Forbes hervorgeht, haben sich neben dem Auktionshaus auch Future Perfect Ventures, Creative Artists Agency und NEA’s Connect Ventures als Geldgeber beteiligt, wodurch der Unternehmenswert von Mojito nun auf 100 Mio. US-Dollar wächst.

Das in Delaware ansässige Startup will das neue Investitionskapital nutzen, um das Entwicklerteam auszubauen, und allen voran eine bessere Version der eigenen NFT-Plattform zu schaffen. Dadurch sollen Handel und Investitionen in NFTs weiter optimiert werden.

Die Verkäufe auf dem NFT-Markt haben im Vergleich zum September allgemein allerdings etwas nachgelassen. Immerhin konnte sich der Marktwert im Bereich zwischen 1,8 – 2,1 Mrd. US-Dollar gehalten werden, wie die Daten von nonfungible.com zeigen. Am 4. September hatten die monatlichen NFT-Verkäufe noch ein neues Rekordhoch von 3,7 Mrd. US-Dollar erreicht, nachdem seit Juli ein stetiger Anstieg verzeichnet wurde.

NFT-Marktplätze wie OpenSea sind in den letzten Wochen umso mehr ins Rampenlicht gerückt. Der Marktführer hat im August 2021 knapp 98 % aller Transaktionen auf sich vereint.

Die Investition von Sotheby’s kommt nicht von ungefähr, denn das Entwicklerstudio hatte dem Auktionshaus zuvor beim Aufbau eines eigenen NFT-Marktplatzes geholfen.

Dass die neue Anlageklasse inzwischen im Mainstream ankommt, wird auch daran deutlich, dass sie selbst Kritiker nun auf den Hype aufspringen. So meint der prominente Unternehmer Kevin O’Leary zum Beispiel, dass der NFT-Markt zukünftig größer werden könnte als Bitcoin.

 

Businessman and TV personality Kevin O’Leary, a one-time vocal opponent to cryptocurrency-based investments, recently stated his belief that the NFT market would become bigger than Bitcoin during an interview on the Pomp podcast.

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Bitcoin bleibt trotz Abschwung auf 50.000 US-Dollar „weiterhin positiv“

Die anhaltenden Abschwünge lösen bei den Experten noch lange keine Panik aus.

Selbst wenn Bitcoin (BTC) auf 50.000 US-Dollar abrutschen sollte, würde die „positive Stimmung“ um die marktführende Kryptowährung dadurch noch lange nicht gekippt werden, wie die Analysten meinen.

Zu diesem Schluss kommt zumindest das Krypto-Analyseportal Decentrader im neuen Marktupdate vom 22. Oktober. Obwohl es nach dem Erreichen eines neuen Rekordhochs von 67.000 US-Dollar wieder nach unten geht, wäre die Ausgangslage für Bitcoin weiterhin gut.

Abschwung auf 50.000 US-Dollar unwahrscheinlich

Nachdem BTC jüngst das geltende Rekordhoch von vor sechs Monaten knacken konnte, folgte die Korrektur, die zwischenzeitlich Verluste von bis zu 10 % an nur einem Tag mit sich brachte.

Obwohl Bitcoin mittlerweile schon zwei Mal zurück unter 60.000 US-Dollar gerutscht ist, bleiben die Analysten nichtsdestotrotz optimistisch, was die mittelfristige Kursentwicklung angeht. Auch Decentrader-Experte Filbfilb ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme.

„Wir verfolgen das Fraktal von Bitcoin nun schon seit mehreren Wochen, und falls sich das Muster weiterhin bestätigt, könnte es als nächstes auf 72.000 US-Dollar gehen, wird dieser Schwung beibehalten, ist dann sogar ein Aufschwung bis 88.000 US-Dollar denkbar, was wiederum die Hoffnung auf 100.000 US-Dollar schüren würde“, wie der Analyst die mögliche Dynamik der nächsten Wochen aufzeigt.

In diesem Zusammenhang verweist er auch auf die geringer werdenden Funding-Rates, den Hype um die ersten amerikanischen Bitcoin-ETFs und das starke Kaufinteresse als entscheidende Faktoren, die den momentanen Höhenflug des Krypto-Marktführers vorantreiben.

Da der Markt am Wochenende ohnehin ausdünnt, könnte in den nächsten Tagen bereits eine klare Richtungsbewegung nach unten oder oben erfolgen, ein Aufschwung würde bei 65.000 US-Dollar, also dem alten Rekordhoch, wohl auf einen Widerstand stoßen.

Filbfilb antizipiert zunächst allerdings einen weiteren Abschwung, der jedoch noch deutlich schlimmer ausfallen müsste, um die insgesamt positiven Kursprognosen zu kippen.

„Falls es zu einem Bruch in der Kursstruktur kommt, dann wäre die 50.000 US-Dollar Marke wohl der wichtige Knackpunkt“, so der Analyst. Und weiter:

„Obwohl es keine Anzeichen gibt, dass es so kommen wird, machen wir uns auf ein solches Szenario als mögliche Kaufgelegenheit gefasst. Doch selbst, wenn es einen derartigen Abschwung gibt, ändert das nichts an unserer insgesamt positiven Prognose.“
Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Fibonacci-Level lassen hoffen

Die Fibonacci-Level spielen beim Blick in die Zukunft eine tragende Rolle, denn an diesen konnten die Experten in der Vergangenheit recht treffend ableiten, wohin es für den Krypto-Marktführer als nächstes geht.

So stimmen die Hochpunkte in Aufwärtstrends historisch gesehen oft mit den Fibonacci-Sequenzen überein. Für den aktuellen Kurszyklus schürt dies die Hoffnung auf einen Höhenflug bis 300.000 US-Dollar, der sich aus dieser Lesart ergeben würde.

Ähnlich optimistisch wäre demnach auch das „Worst-Case-Szenario“, dass Bitcoin im „schlimmsten Fall“ wieder zurück auf 50.000 US-Dollar absenken würde.

Bitcoin-Kursdiagramm mit Fibonacci-Leveln. Quelle: Decentrader

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Ripple-Chef äußert Vorwurf: „SEC hat ETH geholfen, XRP zu überholen“

Brad Garlinghouse sieht sich von der Börsenaufsicht unfair behandelt, während Ethereum bevorzugt würde.

Ripple-Chef Brad Garlinghouse hat sich zur aktuellen Lage des Kryptomarktes und dessen Regulierung geäußert, wobei ein alter Zwist über die behördliche Behandlung von Ethereum wieder hochgekocht ist.

Die entsprechenden Äußerungen machte Garlinghouse am 21. Oktober im Rahmen einer Onlinekonferenz zur DC Fintech Week. So meint der Ripple-Chef, dass Ethereum damals von den Aufsichtsbehörden einen Freifahrtschein erhalten habe, der dem Blockchain-Projekt erst ermöglichte, an XRP vorbeizuziehen und sich zur zweitgrößten Kryptowährung hinter Bitcoin aufzuschwingen.

Grund für diesen Seitenhieb ist, dass die amerikanische Börsenaufsicht SEC gegen die Ripple-Kryptowährung XRP ein Gerichtsverfahren angestrengt hat, weil diese ein unerlaubtes Wertpapier sein soll. Im Januar hatte Ripple bei der Behörde deshalb einen Antrag auf Auskunft gestellt, um zu erfahren, wieso die SEC den Konkurrenten ETH nicht als Wertpapier einstuft. Im Gerichtsprozess mit der Börsenaufsicht konnte das Blockchain-Unternehmen im Juli wiederum einen Punktsieg erzielen, als erlaubt wurde, dass es im Zeugenstand einen ehemaligen SEC-Beamten dazu befragen darf, warum ETH 2018 nicht als Wertpapier klassifiziert wurde.

Dementsprechend hat Garlinghouse scheinbar das Gefühl, dass die Behörde Ripple benachteiligt und in Ethereum einen Liebling gefunden hat, der bevorzugt behandelt wird. Dies ist dem Ripple-Chef nicht nur ein persönlicher Dorn im Auge, sondern hat seiner Ansicht nach tatsächliche Konsequenzen für den Kryptomarkt:

„In den letzten paar Jahren war XRP immer die zweitgrößte Kryptowährung. Als die SEC dann für ETH einen Freifahrtschein erteilt hat, explodierte ETH regelrecht, denn diese rechtliche Klarheit war ein massiver Vorteil.“

Während des großen Rekordlaufs von 2017 war XRP in Sachen Marktkapitalisierung tatsächlich die zweitgrößte Kryptowährung auf dem Markt. Inzwischen liegt der Ripple-Token allerdings nur noch auf dem siebten Platz, wohingegen Ethereum den zweiten Platz seitdem übernommen und erfolgreich verteidigt hat.

Garlinghouse meint zudem an, dass die SEC allgemein immer aggressiver gegen die Kryptobranche vorgeht, was er beispielhaft am eigenen Fall und den Drohungen der Behörde gegenüber Coinbase festmacht.

„Es gibt 50.000 amerikanische Krypto-Nutzer, die XRP besitzen, und die SEC dafür verklagen wollen, dass sie von ihr ‘geschützt’ werden.“

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3,1 Mio. E-Mailadressen durch Hackerangriff auf CoinMarketCap geleakt

In Hackerforen sind plötzlich die E-Mailadressen von mehr als 3 Mio. Nutzern von CoinMarketCap aufgetaucht.

Das führende Krypto-Informationsportal CoinMarketCap wurde einem Hackerangriff zum Opfer, durch den mehr als 3,1 Mio. E-Mailadressen von Nutzern geleakt wurden.

Die Webseite Have I Been Pwned, auf der Nutzer allgemein prüfen können, ob ihre Daten kompromittiert wurden, hat das massive Datenleck aufgedeckt, nachdem die gehackten E-Mailadressen plötzlich in diversen Hackingforen zum Tausch und Verkauf standen.

Die CoinMarketCap, die wiederum eine Tochter der marktführenden Kryptobörse Binance ist, hat daraufhin bestätigt, dass es sich bei den durchgesickerten Informationen um Nutzerdaten handelt:

„CoinMarketCap wurde darauf aufmerksam gemacht, dass mehrere Datensätze im Netz aufgetaucht sind, bei denen es sich angeblich um Daten von unseren Nutzern handeln soll. Obwohl es dabei bisher nur um E-Mailadressen geht, können wir bestätigen, dass es eine Korrelation zu unseren Nutzerdaten gibt.“

Im Zuge der Bestätigung, dass tatsächlich 3.117.548 E-Mailadressen von Nutzerkonten betroffen sind, weist das Krypto-Unternehmen jedoch auch darauf hin, dass die Hacker keinerlei Passwörter stehlen konnten. „Wir haben bisher keine Hinweise dafür gefunden, dass die Daten von unseren eigenen Servern gestohlen wurden. Wir untersuchen den Vorfall weiter und werden Updates liefern, sobald es zu der Situation Neuigkeiten gibt“, so ein Sprecher der CoinMarketCap außerdem.

Den genauen Hintergrund des Datenlecks kennt CoinMarketCap bisher also noch nicht. Gegenüber Cointelegraph führt das Informationsportal auf Nachfrage aus:

„Da keine Passwörter in den Datensätzen enthalten waren, die wir gesichtet haben, gehen wir davon aus, dass die geleakten Daten von einer anderen Plattform stammen, auf der die betreffenden Nutzer die gleichen Daten genutzt haben.“

Ein Hackerangriff auf die Kryptobörse Coinbase hatte jüngst bereits dazu geführt, dass 6.000 Nutzerkonten gehackt wurden.

Dieser Vorfall war wiederum das Ergebnis einer Schwachstelle in der Multi-Faktor-Autorisierung (MFA) der Plattform, durch die Hacker ebenfalls auf E-Maildaten Zugriff bekamen. Damals erklärte Coinbase:

„Bei Nutzern, die ihre Zwei-Faktor-Autorisierung per SMS eingerichtet haben, wurde eine Schwachstelle im System des Drittanbieters, der für die Wiederherstellung zuständig ist, ausgenutzt.“

Obwohl der genaue Schaden des Hacks noch nicht genau beziffert ist, haben die Nutzer bereits massenhaft Beschwerden gegen die Kryptobörse eingereicht.