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Wenn du den Dip kaufst und er war es gar nicht – Galgenhumor nach dem Krypto-Crash

Die Kryptowährungen stürzten am Freitag in den Abgrund und die meisten fielen auf Sechs- bis Zwölfmonatstiefs – der Bitcoin-Kurs beispielsweise liegt jetzt um die 35.600 Dollar
Doch etliche Langzeitanleger, machen in Social-Media Witze darüber, auch wenn sie in den Trümmern ihrer Investitionen stehen – nach dem alten Motto: Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Wenn das Leben dir Zitronen hinwirft, machst du Limonade. Wenn das Leben dem Krypto-Anleger einen Milliarden-Dollar-Crash beschert, macht er erst Memes und sich dann darüber lustig. Während der Einbruch zu Liquidationen, Verlusten und Notlagen geführt hat, hat sich die Community eine Auszeit genommen, um auf Twitter, Reddit und anderen Social-Media-Plattformen zu lachen, während sie die Daumen drückt, dass es bald wieder aufwärts geht und dies nicht der Beginn eines weiteren langen, kalten Krypto-Winters war.

Wie wir berichteten berichteten, wird Bitcoin auf dem niedrigsten Stand seit einem halben Jahr gehandelt, nachdem er in der vergangenen Woche 16,3% verlor. Ethereum, Solana, Litecoin, CRO von Crypto.com und der Binance Coin haben sogar 25% ihres Wertes verloren. Gala, Oasis Network, Loopring und Kadena haben mindestens 40% eingebüßt und Dogecoin landete krachend im Neunmonatstief.

Langzeitanleger brauchen jetzt Nerven, und Spekulanten sollten sich nicht beschweren, immerhin gibt es jetzt keinen Grund mehr für Höhenangst – die sie auch vorher nicht hatten. Doch etliche Betrofffene sehen auch die die hellere Seite der Dinge.

Auf Twitter wird gerade sehr schön die weit verbreitete Auffassung veranschaulicht, dass der Markt immer nach unten zu gehen scheint, sobald man sich entschließt, „den Dip zu kaufen“. In einem Twitter-Posting heißt es:

„Man denkt man manchmal, dass man den Dip gekauft hat, aber dann kommt der eigentliche Dip, dann der Dip des Dips und dann der Dip des Dippity Dip Dips. Wenn ich nicht so stark unter Drogen stünde, würde ich mir vielleicht Sorgen machen.“

if I wasn’t so heavily medicated this might concern me! #BitcoinCrash #cryptocrash #cryptocurrencies pic.twitter.com/llSkeV228d

— Nakamohito (@nakamohito) January 21, 2022

Viele Krypto-Enthusiasten setzen ihre gesamten Ersparnisse auf ihre Lieblingsmünzen, was keine gute Idee ist, da der Kryptomarkt jederzeit heftig schwanken kann, wie er nun wiedereinmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Geschichten über Menschen, die ihre Häuser verlieren, sich für Jobs in Fast-Food-Läden bewerben müssen, wieder bei ihren Müttern leben und viele mehr gibt es in den Social-Media, etwa die von Doctor Khan.

Haha My kid right now #BitcoinCrash pic.twitter.com/Nf6VqWfTUP

— doctor Khan (@khansai341) January 22, 2022

Doch kaum etwas charakterisiert den Kryptomarkt besser als das folgende Video von Arpit Apoorva:

Trading crypto in a nutshell#cryptocrash #BitcoinCrash pic.twitter.com/lrMSHzYVEn

— Arpit Apoorva (@arpit_apoorva) January 21, 2022

Und natürlich ist da auch die Episode mit Leonardo DiCaprio in seiner berühmten Rolle als Calvin Candie in „Django Unchained“ von Quentin Tarantino. Sie taucht immer wieder in den Social-Media auf, wenn sich über Situationen  lustig gemacht wird, in denen ein Ergebnis den Erwartungen widerspricht, sei es positiv oder negativ.

Angon Chatterjee macht sich auf Twitter über Aktienhändler lustig, die nach einem 2% „Einbruch“ den Verstand verlieren. Hier in der Kryptowelt sehen wir manchmal tägliche Schwankungen von über 40%. Die Botschaft von Chatterjee: „Einfach halten“.

#BitcoinCrash
Just hold pic.twitter.com/a7Yfsctmfa

— অঙ্গন (@AngonChatterjee) January 22, 2022

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Telegram-Gründer Parel Durov: Ein Krypto-Verbot in Russland wird die Tech-Elite des Landes vertreiben

Telegram-Gründer Parel Durov ist überzeugt, ein russisches Krypto-Verbot würde die Entwicklung der Blockchain-Technologie im Land verlangsamen und sei kontraproduktiv.

Der in einem Straflager einsitzende russische Dissident Alexej Nawalny teilte seine Ansicht, es sei unmöglich, Krypto zu verbieten.

Vergangene Woche schlug die russische Zentralbank ein mit China vergleichbares Verbot von Kryptowährungen vor. Die Zentralbank bezeichnete das Wachstum des Kryptomarktes als „Spekulationsblase“ und behauptete, digitale Vermögenswerte wiesen die Merkmale betrügerischer Schneeballsysteme auf.

Die Top-Tech-Talente des Landes und auch etliche politische Führungskräfte sehen das jedoch offensichtlich anders. Der Gründer des Messenger-Dienstes Telegram, Parel Durov, meldete sich zu Wort und sagte, ein Krypto-Verbot wäre sehr entmutigend für die Tech-Talente des Landes. In einem Telegram-Post schrieb er:

„Ein solches Verbot wird unweigerlich die Entwicklung von Blockchain-Technologien generell verlangsamen. Diese Technologien verbessern die Effizienz und Sicherheit vieler menschlicher Aktivitäten, vom Finanzwesen bis hin zur Kunst.
Der Wunsch, den Umlauf von Kryptowährungen zu regulieren, ist für Finanzbehörden natürlich. Allerdings wird ein solches Verbot skrupellose Akteure wahrscheinlich nicht aufhalten, sondern nur legalen russischen Projekten in diesem Bereich ein Ende setzen.“

Der Kreml hat offenbar noch keine „offizielle“ Ansicht dazu, da das Land in Bezug auf die Regulierungsvorschriften für Kryptowährungen keine klare Linie verfolgt. Die Zentralbank wird wohl weiter versuchen, die russische Regierung, sprich: Vladimir Putin, von ihrer Auffassung zu überzeugen.

Russische Opposition: Krypto-Verbot ist kontraproduktiv

Der zurzeit in Lagerhaft befindliche russische Dissident und Gründer der Anti-Korruptions-Stiftung FBK, Alexej Nawalny, hat sich erneut zu Wort gemeldet. Nawalnys Stabschef Leonid Wolkow schrieb in einem Telegram-Post:

„Technisch gesehen ist das Verbot von Kryptowährungen dasselbe wie das Verbot von Transfers zwischen Individuen: es ist unmöglich… Ja, sie können die Einzahlung von Geldern auf Kryptobörsen sehr erschweren, was bedeutet, dass einfach Vermittlungsdienste auftauchen werden, die dies über ausländische Gerichtsbarkeiten erledigen werden, und die Transaktionskosten werden steigen. Nun, das ist alles, denke ich.“

Außerdem verwies Wolkow auf einen Bericht von Bloomberg vom 20. Januar. Darin wird behauptet, dass der russische Inlandsgeheimdienst FSB maßgeblich an der Umsetzung der Idee eines Krypto-Verbots beteiligt ist. Der FSB ist der Meinung, dass Kryptowährungen zur Finanzierung von „systemfremden Oppositionsorganisationen  und extremistischen Organisationen“ verwendet werden können. Nawalny-Sprecher Volkov sagt, der Bloomberg-Bericht entspreche sicher zu 100% der Realität.

Nawalny selbst war im Januar 2021 nach Russland zurückgekehrt, nachdem er im August 2020 vergiftet worden war und deswegen in Deutschland behandelt wurde. Er wurde bei seiner Rückkehr noch im Ankunftsbereich des Flughafens festgenommen und ist seitdem in Haft

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Solana vermeldet bereits den zweiten Netzwerkausfall im neuen Jahr

Vom 21.-22. Januar war das Solana-Netz gut 30 Stunden instabil und fiel aufgrund von Liquidations- und Arbitrage-Bots aus
SOL verzeichnete daraufhin einen Kursverlust von 36% aufgrund der Unzuverlässigkeit des Netzwerks

Erneut ist das Solana-Netz von einer Netzinstabilität mit anschließendem Ausfall betroffen – schon der zweite in diesem Jahr und der vierte innerhalb von sechs Monaten.

Der jüngste Vorfall ereignete sich am 21./22. Januar und dauerte 30 Stunden. Es gab viele fehlgeschlagene Einzahlungs- und Rückzahlungsversuche und die Volatilität der Kursdaten zu führte zu unrechtmäßigen Liquidationen. Der Netzausfall wird auf Liquidations- und Arbitrage-Bots zurückgeführt, die in dem jüngsten Marktcrash ihre große Chance sahen:

„Liquidations- und Arbitrage-Bots begannen, ein hohes Transaktionsvolumen einzureichen, um Liquidationen und Trades zu gewinnen.“

Mehr zum Thema: Bank of America expects Solana to become the ‘Visa of crypto’

Netzausfall aufgrund von Bots

Die Bots nutzten die günstigen Transaktionen des Netzwerks und die hohe Rentabilität erfolgreicher Arbitrage-Geschäfte. Tausende doppelter Transaktionen führten zu einem Versagen der Validatoren aufgrund mangelnder Filterung und zu einer Unterdrückung legitimer Nutzertransaktionen. Verschlimmert wurde die Situation durch die Unbeständigkeit der Preisorakel, die die Zahl der fehlgeschlagenen Transaktionen erhöhte.

In dem Bemühen, die Netzwerkfunktionalität wiederherzustellen, nahmen die Ingenieure Änderungen am System vor und veröffentlichten die Version 1.8.14. Darüber hinaus sicherte Solana den Nutzern eine 50%-Rückerstattung der Liquidationsstrafe für diejenigen zu, die während des Vorfalls liquidiert wurden. Diejenigen, die von abnormaler Volatilität betroffen waren, erhielten eine 100% Rückerstattung.

Solana-Nutzer machten ihrem Frust auf Twitter Luft, obwohl das Netzwerk als potenzieller „Ethereum-Killer“ angepriesen wird. Das Netzwerk rühmt sich mit besseren Eigenschaften als der Rivale Ethereum, unter anderem in Bezug auf Skalierbarkeit, Transaktionsgeschwindigkeit und Gasgebühren. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von JPMorgan zeigte, dass Solana Ethereum allmählich aus seiner Rolle bei DeFi und NFTs verdrängt. Ob das so bleibt?

Die Geschichte wiederholt sich

Die ständigen Ausfälle beeinträchtigen die Reputation von Solana und verheißen nichts Gutes für die Zukunft des Unternehmens. Solana war einst bei den institutionellen Anlegern sehr beliebt, aber ihre Skepsis gegenüber dem Netz dürfte nun noch weiter zunehmen.

Zu Beginn des Jahres fiel das Netz zum dritten Mal innerhalb von sechs Monaten wegen eines DDoS-Angriffs – Distributed Denial of Service – aus. Mitte Dezember war der Ausfall auf eine Überlastung des Netzes nach der Einführung einer neuen NFT-Sammlung zurückzuführen, und im September fiel Solana 16 Stunden lang wegen einer Überlastung durch Transaktionen aus.

SOL hat aufgrund des jüngsten Ausfalls 36% an Wert eingebüßt. Bei Redaktionsschluss lag der Kurs bei 85,26 Dollar, was einem weiteren Rückgang von 16,3% entspricht. Gegenüber dem Höchststand von 260 Dollar am 6. November beträgt der Verlust 65,8%.

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Erste Bitcoin-Gehaltszahlung mit starkem Einbruch: New Yorker Bürgermeister verspürt keine Reue

Der Bürgermeister von New York City Eric Adams zeigt sich von dem Einbruch unbeeindruckt, als er seine erste Bitcoin-Gehaltszahlung erhalten hat.

Bitcoin (BTC) ist für den 110. Bürgermeister von New York City Eric Adams eine Lebenseinstellung. Der bekannte Bitcoin-Befürworter erhielt am Freitag seine erste Bitcoin-Auszahlung, als Bitcoin stark eingebrochen ist. In einem Interview zeigte er sich von diesen Verlusten allerdings unbeeindruckt. 

Der Bitcoin-Kurs ist von seinem Höchststand von 41.000 US-Dollar am Freitag auf 35.000 US-Dollar eingebrochen, das bedeutet dass Adams effektiv 15 Prozent weniger Lohn bekommen hat.

Ein CNN-Interviewer fragte ihn am Sonntag darauf hin: “Wie viel Geld haben Sie verloren und bereuen Sie das?”

Der neue Bürgermeister wich der Frage aus und hob stattdessen die Bitcoin-Technologie hervor. Dabei zog er ein Vergleich mit Investitionen in den S&P 500:

“Das ist genauso, wie wenn ich in den Aktienmarkt investiere. Es gab im Jahr 2018 und auch in anderen Jahren einen drastischen Rückgang. Der Zweck von Bitcoin ist es, ein Zeichen zu setzen, dass New York City offen für Technologie ist. Wir wollen, dass in der Stadt New York viele neue Technologien entstehen und wir wollen unsere jungen Leute dazu ermutigen, sich in diesen neuen Märkten zu engagieren.”

Abschließend erklärte er, er freue sich darauf, junge Menschen in den Raum zu bringen, “denen der Zugang zu dieser neuen Technologie bisher verwehrt war”.

Adams versprach, seine ersten drei Gehaltsschecks in Bitcoin entgegennehmen zu wollen. Das sollen insgesamt 97.000 US-Dollar sein und Spekulanten können also davon ausgehen, dass er am Freitag nominal etwa 5.000 US-Dollar verloren hat. Man geht davon aus, dass er rund 32.333 US-Dollar erhalten hat.

Diese Zahlungen werden aufgrund der Gesetzeslage in den USA zunächst in US-Dollar ausgegeben und dann über die Kryptobörse Coinbase in digitale Währung umgewandelt.

In diesem Zusammenhang: Brasilianischer Bürgermeister will 1 Prozent der städtischen Rücklagen in Bitcoin investieren

Die Tatsache, dass er einen Teil seines Gehalts in Bitcoin erhalten wird, setzt ein vielversprechendes Zeichen für New York. Die Kryptoregulierung in New York ist hingegen für amerikanische Verhältnis sehr streng. Die Kryptobörse Gemini sagte, das Finanzzentrum habe “wohl die umfassendste und filigranste Kryptoregulierung der Nation”.

Der kryptofreundliche Bürgermeister hat also noch viel zu tun. Aber wie heißt es so schön: “Wenn Bitcoin es hier schaffen kann, kann Bitcoin es überall schaffen.”

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USA: Informierte Kreise erwarten Executive Order des Präsidenten zur Kryptobranche

Laut Bloomberg arbeitet das Weiße Haus an einer Executive Order des Präsidenten zur Untersuchung der Chancen und Risiken von Kryptoanlagen.
Sie soll sich auch mit den Erfolgsaussichten einer digitalen Zentralbank-Währung und anderen generellen Fragen zu digitalen Vermögenswerten behandeln.

Der Erlass des Präsidenten wird bereits im Februar erwartet. Einem aktuellen Bericht von Bloomberg zufolge will das Weiße Hause eine bundesweite Strategie im Umgang mit den Vor- und Nachteilen digitaler Vermögenswerte erreichen. Derzeit gibt es noch keine offizielle Mitteilung dazu. Es wird jedoch berichtet, zwischen verschiedenen hochrangige Regierungsbeamten diesbezügliche Besprechungen gegeben hat. Präsident Joe Biden soll in den kommenden Wochen ein Planungsentwurf vorgelegt werden.

Bemerkenswert ist, dass der Entwurf eine digitale Zentralbankwährung (CBDC), etwa einen digitalen Dollar, vorsehen soll. Letzte Woche veröffentlichte die Zentralbank ein Weißbuch zu dem Thema, erklärte jedoch, dass sie nicht die Absicht habe, das Projekt ohne die Zustimmung des Weißen Hauses und des Kongresses voranzutreiben.

US-Gesetzgebung und Krypto-Gesetze

Die Regulierung der Kryptoindustrie ist zurzeit in den USA ein mühsames Unterfangen, weil ein rechtlicher Rahmen fehlt. In der Vergangenheit haben verschiedene Kongressabgeordnete und Senatoren Regulierungsmaßnahmen gefordert, wenn auch mit unterschiedlichen Ansichten darüber, wie diese gestaltet werden sollten. Die Senatorin von Wyoming, Cynthia Lummis, sagt beispielsweise, dass eine positiv geprägte  Regulierung der gesamten Finanzbranche zugute kommen könnte. Andere, etwa Senatorin Elizabeth Warren, haben sich kritischer gegenüber Krypto-Minern, Börsen und digitalen Vermögenswerten im Allgemeinen geäußert und sie als „lausige Investition“ bezeichnet. Warren drängt auf ein restriktives Vorgehen gegenüber der Branche, da sie ihrer Meinung nach ein Dezentrales Finanzwesen unterstütze. Genau das aber ist in ihren Augen „einer der zwielichtigsten Teile der Kryptowelt“.

Mitte letzten Monats hielt der Senat eine Anhörung zu Stablecoins ab, bei der zahlreiche widersprüchliche Meinungen zu deren Vorteilen, Risiken und Regulierung zu Tage traten. So sagte Senator Patrick Toomey, dass die digitalen Münzen die Transaktionsgeschwindigkeit und den Zugang zu Zahlungssystemen erhöhen und gleichzeitig die Transaktionskosten senken würden. Andererseits bezeichneten Gegner wie Senator Sherrod Brown Stablecoins als „wilde Finanzspekulation“ und wiesen auf das Risiko hin, dass Anleger ihre Investitionen komplett verlieren können.

Weitere Hinweise

Zurzeit sind nur Bitcoin und Ethereum als Waren zugelassen. Investitionen in diese Währungen werden daher von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) beaufsichtigt. Andere Kryptoanlagen wurden in der Schwebe gelassen, da nicht sicher ist, ob die Securities and Exchange Commission SEC sie wegen Nichteinhaltung von Vorschriften über Wertpapiere verfolgen wird.

Ein laufender Rechtsstreit zwischen der SEC und Ripple könnte Klarheit für die Kryptoindustrie bringen, da das Verfahren, unabhängig von seinem Ausgang, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Präzedenzfall schaffen wird, und Präzedenzfälle sind im US-amerikanischen Rechtssystem für künftige, gleichartige Fälle richtungsweisend.

Die Ripple Anwälte, glauben, dass der Fall Anfang dieses Jahres abgeschlossen wird und sehen dabei Ripple als Sieger aus dem Rechtsstreit hervorgehen. Der SEC-Vorsitzende Gary Gensler hingegen ist der Auffassung, dass alle Krypto-Projekte, die von privater Seite Geld einsammeln, unter die Wertpapiergesetze fallen.

In Russland und Indien wird über dieselbe Frage gestritten, wenn auch nicht vor Gericht. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind hier weiter fortgeschritten. Sie haben Regulierungsbehörden eingerichtet und unterstützen die Entwicklung eines Krypto-Hubs in Dubai.

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Südkoreanische Zentralbank: Erste CBDC-Testphase abgeschlossen

Die zweite CBDC-Testphase soll bis Juni dieses Jahres abgeschlossen sein.

Die südkoreanische Zentralbank hat im August 2021 damit begonnen, ihre digitale Zentralbankwährung zu testen und hat die erste Phase nun erfolgreich abgeschlossen.

Die Zentralbank teilte mit, die erste Phase des CBDC-Tests sei im Dezember abgeschlossen worden. Die zweite Phase läuft derzeit, wie YNA News berichtet. In der ersten Phase wurden einige der grundlegenden Funktionen der souveränen digitalen Währung, wie etwa Vertrieb und Ausgabe, getestet.

In der zweiten Phase des Pilotprojekts für die digitale Zentralbankwährung sollen praktische Funktionen wie grenzüberschreitende Überweisungen, Zahlungen im Einzelhandel und Offline-Zahlungen getestet werden. Die Bank erklärte dazu:

“Wir werden verschiedene Funktionen, wie etwa Offline-Abwicklungen, und neue Technologien, etwa zur Stärkung des Datenschutzes, in der zweiten Phase testen.”

Die südkoreanische Zentralbank will auch Finanzinstitute für die zweite Phase gewinnen, ähnlich wie es China derzeit bei den Tests für seinen digitalen Yuan tut. Anders als in China soll bei der digitalen Währung der südkoreanischen Zentralbank auch der Datenschutz der Nutzer im Vordergrund stehen.

Die zweite Phase wird voraussichtlich bis Juni 2022 abgeschlossen sein. Danach will die Zentralbank die Währung offiziell einführen und Kommerzialisierung. 

In diesem Zusammenhang: Würde ein digitaler Dollar der US-Zentralbank Stablecoins verdrängen?

Südkorea ist damit eines der wenigen Länder, die eine CBDC-Pilotphase entweder begonnen oder bereits abgeschlossen haben. Nach Angaben des Atlantic Council arbeiten derzeit 91 Länder an einer eigenen digitalen Währung. Jedoch haben nur 14 Länder die Pilotphase erreicht. 

World CBDC Development Tracker, Quelle: Atlantic Council

Südkorea hat sich in den letzten Jahren zu einer der führenden Krypto-Nationen entwickelt. Vor kurzem hat das Land bekanntgegeben, auch im Metaversum weltweit eine Führungsrolle einnehmen zu wollen. In Sachen CBDC steht China derzeit zwar an der Spitze, doch viele europäische und asiatische Länder haben die Entwicklung beschleunigt, um mit dem Industrieland mithalten zu können.

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Große Namen aus Russland kritisieren Vorschlag zu Kryptoverbot

Der Telegram-Chef Pawel Durow meinte, das vorgeschlagene Kryptowährungsverbot würde “eine Reihe von Sektoren der High-Tech-Wirtschaft zerstören”.

Mehrere große Namen haben das Kryptoverbot von Russland kritisiert. Darunter sind etwa der Stabschef von Alexei Nawalny Leonid Wolkow und der Telegram-Gründer Pawel Durow.

Am 20. Januar veröffentlichte die russische Zentralbank einen Bericht, in dem ein allgemeines Verbot für den Kryptohandel und das Mining im Inland vorgeschlagen wird. In dem Bericht heißt es, die Risiken von Kryptowährungen “für Schwellenländer, darunter auch Russland Russland, sind viel höher”.

Dieses vorgeschlagene Verbot wird allerdings nicht von allen gutgeheißen. In einem Beitrag des Telegram-Gründers Pawel Durow vom 22. Januar hieß es, das vorgeschlagene Kryptowährungsverbot würde “eine Reihe von Sektoren der High-Tech-Wirtschaft zerstören”. Er fügte hinzu:

“Ein solches Verbot wird unweigerlich die Entwicklung von Blockchain-Technologien im Allgemeinen verlangsamen. Diese Technologien verbessern die Effizienz und Sicherheit vieler menschlicher Aktivitäten, vom Finanzwesen bis hin zur Kunst.”

Durow räumte zwar ein, “der Wunsch, den Umlauf von Kryptowährungen zu regulieren, sei für Finanzbehörden ganz selbstverständlich”. Er kam aber zu dem Schluss, “ein solches Verbot wird skrupellose Akteure wahrscheinlich nicht aufhalten, aber es wird legalen russischen Projekten in diesem Bereich ein Ende setzen”.

Leonid Wolkow: Verbot von Kryptowährungen “unmöglich”

Unterdessen hieß es in einem Telegram-Post am 20. Januar von Wolkow, das Verbot sei so, als würde man “die Dinge beim Namen nennen”.

Wolkow ist der Stabschef von Nawalny, dem russischen Oppositionsführer und Gründer der Anti-Korruptions-Stiftung FBK. Im August 2020 wurde er mit dem Nervengas Nowitschok vergiftet. Nachdem er sich in Deutschland erholt hatte, kehrte er im Januar 2021 nach Russland zurück. Dort wurde er verhaftet und sitzt seitdem im Gefängnis.

Wolkow bezog sich bei seinem Kommentar auf einen Bericht von Bloomberg vom 20. Januar. Darin hieß es, der russische Sicherheitsdienst FSB habe das Verbot maßgeblich vorangetrieben, weil Kryptowährungen zur Finanzierung von “systemfremder Opposition und extremistischen Organisationen” verwendet werden können.

Er sei sich “sicher, dass die Bloomberg-Version in diesem Fall zu 100 Prozent der Realität entspricht, aber es wird nichts passieren”, da Russen Kryptowährungen eher zum Kauf von Drogen verwenden, als sie an die in Moskau ansässige gemeinnützige FBK zu spenden.

“Technisch gesehen ist das Verbot von Kryptowährungen dasselbe wie ein Verbot von Person-zu-Person-Transfers (soll heißen, es ist unmöglich). Ja, die Regierung kann die Einzahlung von Geld auf Kryptobörsen sehr erschweren. Aber das wird lediglich, dass es Vermittler geben wird, die das über andere Regionen im Ausland machen. Ja, die Transaktionskosten werden steigen. Aber das ist auch alles, denke ich.”

In diesem Zusammenhang: Gouverneur der russischen Zentralbank: Verbot von Krypto in Russland “durchaus machbar”

Viele Nachbarländer von Russland haben ebenfalls eine negative Haltung gegenüber Kryptowährungen. Am 19. Januar mussten die Bürger in Georgien einen schwören, kein Krypto mehr zu minen. Auch die Regierungen im Kosovo und in Kasachstan haben kürzlich das Krypto-Mining verboten.

Eine Ausnahme in dieser Region bildet die Ukraine. Das Land hat im September 2021 mehrere Gesetze zur Erleichterung der Einführung von Kryptowährungen im Land verabschiedet.

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Krypto-YouTuber gehackt: Betrügerische Videos auf mehreren Kanälen gepostet

Viele der Betroffenen konnten haben die betrügerischen Videos bemerkt und diese von ihren Kanälen innerhalb von Minuten entfernt.

Hacker haben am 23. Januar mehrere Konten von Krypto-YouTubern gehackt. Auf den Konten wurden Videos gepostet, in denen die Zuschauer aufgefordert wurden, Geld an die Wallet des Hackers zu schicken.

Unter den betroffenen Konten waren etwa: “BitBoy Crypto”, “Altcoin Buzz”, “Box Mining”, “Floyd Mayweather”, “Ivan on Tech” und “The Moon”.

BREAKING: Dozens of Crypto YouTubers have had their accounts hijacked by hackers promoting a fake crypto giveaway scam. Hacked accounts include:@IvanOnTech@boxmining@aantonop@themooncarl@Bitboy_Crypto@mmcrypto@Altcoinbuzzio@FloydMayweather@crypto_banter@CoinMarketCap pic.twitter.com/ykXkZUh9cO

— Mr. Whale (@CryptoWhale) January 23, 2022

Auf der Adresse der Binance-Smart-Chain-Wallet, die in den betrügerischen Videos angegeben wurde, waren bis Redaktionsschluss nur insgesamt 9 Transaktionen in BNB im Gesamtwert von etwa 850 US-Dollar zu sehen.

Michael Gu erklärte gegenüber Cointelegraph, auf seinem YouTube-Kanal Boxmining sei ein Video ohne seine Erlaubnis veröffentlicht worden. “Glücklicherweise haben wir das innerhalb von zwei Minuten nach Veröffentlichung des Videos bemerkt und konnten dieses löschen”, wie er erklärte. “Zu diesem Zeitpunkt wurde das Video bereits von meiner Community angesehen und kommentiert.”

Er fügte hinzu, er habe eine interne Überprüfung durchgeführt und keine Viren oder Fehler gefunden, die den Hackern Zugang zu seinem Konto verschafft hätten. “Es sieht so aus, als ob YouTube dafür verantwortlich ist”, sagte er.

Many Crypto Youtubers (including me) got hacked today – all publishing a scam video at around the same time – @IvanOnTech @aantonop @Bitboy_Crypto @Altcoinbuzzio @FloydMayweather @crypto_banter @CoinMarketCap
I have 2FA enabled. pic.twitter.com/c8z5qmJ3bT

— Boxmining (@boxmining) January 23, 2022

In einem Reddit-Beitrag erklärt der Nutzer “9Oh8m8”, die Hacker haben offenbar mittels SIM Swapping Zugang zu den Konten erlangen können. Bei einem solchen Betrug übernehmen die Hacker die Handynummer des Opfers und können so die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) umgehen. Außerdem hieß es:

“Die Videos wurden alle mit Titeln wie etwa”ONE WORLD CRYPTOCURRENCY” veröffentlicht. Es wurde eine Adresse im Video und in der Beschreibung angegeben, auf die man USDT/USDC/BNB/ETH überweisen soll, um eine neue Kryptowährung namens OWCY zu erhalten.”

Gu glaubt jedoch nicht, dass dieser Hack mittels SIM Swapping durchgeführt wurde. Gegenüber Cointelegraph erklärte er, es habe sich niemand auf seinem persönlichen Google-Konto eingeloggt. “Würde es sich um SIM Swapping handeln, hätte ich keinen Zugang zu meinem Handy mehr. Aber das ist nicht passiert”, so Gu.

“Uns ist aber aufgefallen das es einen Login auf dem BRAND-Konto von den Philippinen aus gab (diese konnten sind allerdings mit persönlichen Konten verbunden). Es ist sehr wahrscheinlich, dass entweder YouTube gehackt wurde oder ein böswilliger Mitarbeiter dahintersteckt. Auf diese Weise konnten dem viele Leute gleichzeitig zum Opfer fallen.”

Der Gründer und CEO des YouTube-Kanals Altcoin Buzz Shash Gupta fügte hinzu, hat irgendwann in der Nacht gemerkt, dass etwas nicht stimmt, als ein nicht autorisiertes Video auf dem Kanal veröffentlicht wurde.

“Und weiß noch nicht, was passiert ist. Ich habe YouTube kontaktiert, um der Sache auf den Grund zu gehen und weitere derartige Vorfälle zu vermeiden.”

In diesem Zusammenhang: Krypto-Betrug: YouTube-Kanäle gehackt und umbenannt

Auch der Krypto-YouTuber Richard Heart twitterte, dass sein Kanal mitten in einem Livestream gesperrt worden sei. Das deutet darauf hin, dass YouTube diesen Vorfall wohl bemerkt hat.

Hello again @YouTubecreators My channel was just banned in the middle of a livestream. I think it might have to do with all of the other youtubers that were hacked at the same time today. Could you check please, thanks! @YouTube @YouTube

— Richard Heart PulseX.com! Called the Bitcoin top! (@RichardHeartWin) January 23, 2022

Cointelegraph hat YouTube und mehrere andere Krypto-YouTube, die von dem Hack betroffen waren, um einen Kommentar gebeten. Bis Redaktionsschluss lagen allerdings keine Antworten vor.

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Streit zwischen Bitcoin-Optimisten und -Pessimisten – wer sieht die Zukunft realistisch?

Der jüngste Einbruch auf dem Kryptomarkt hat einen Streit zwischen Bitcoin-Optimisten  und -Pessimisten ausgelöst, die jeweils „prognostizieren“, was sie für die Zukunft halten.
Bitcoin-Investoren in China – doch, es gibt sie noch – planen derweil, den Dip zu kaufen, während Mike Novogratz und Peter Schiff sich auf Twitter sinnlose Wortgefechte liefern.

Der jüngste Einbruch des Kryptomarktes hat dazu geführt, dass der inoffizielle Leitwert Bitcoin fast 50% unter seinen Höchststand gefallen ist und zwar mit 35.093 Dollar auf den niedrigsten stand seit sechs Monaten. Dies löste eine eine hitzige Debatte zwischen der Pro-Bitcoin- und der -Kontra-Bitcoin-Fraktion aus, wobei kaum Fakten, umso mehr aber Überzeugungen vorgetragen werden.

Eine kürzlich auf der Mikroblogging-Plattform Weibo – das ist Chinas Twitter-Äquivalent – durchgeführte Umfrage unter chinesischen Krypto-Investoren zeigt, dass die Mehrheit das Prinzip „Buy the Dip“ unterstützt. 35% gaben an, dass sie Bitcoin kaufen würden, wenn er unter 30.000 Dollar falle. Mehr als 60 % sagten, sie würden zum aktuellen Preis kaufen, während 22% von Bitcoin nichts wissen wollen und sich für Ethereum entscheiden würden.

According to the “Buy the Dip Survey” conducted by the Chinese community on January 22: 61% chose to buy Bitcoin, only 22% chose to buy Ethereum, and 35% said that if Bitcoin fell below $30,000, they would buy the bottom. pic.twitter.com/fxhfpYsrWI

— Wu Blockchain (@WuBlockchain) January 23, 2022

Diese Einlassungen dürften auf den allgemein niedrigen Erwartungen in Zeiten großer Einbrüche beruhen, sagen erfahrene Investoren. Bemerkenswert ist, dass der Kryptohandel in China trotz des letztjährigen Verbots von Kryptowährungen offenbar weitergeht.

Millionen-Wette auf den Bitcoin-Kurs

Auf Krypto-Twitter (CT) hat sich der Bitcoin-Fan und CEO von Galaxy Digital, Mike Novogratz, eine Wette auf die Kryptowährung angeboten. Es war eine reaktion auf den Bitcoin-Skeptiker und Goldfan Peter Schiff, CEO von Euro Pacific Capital Inc. der just eine Tirade über den Rückgang des Kryptomarkts von sich gegeben hatte. Bitcoin könne nicht mit Gold verglichen werden, sagte er, und weiter:

„Die einzigen anderen Risiko-Assets, mit denen Bitcoin letztendlich korrelieren wird, sind 17.000 wertlose #Altcoins!“

Novogratz antwortete mit einem Wett-Angebot:

„Peter Schiff, ich wette eine Million Dollar zugunsten einer Wohltätigkeitsorganisation unserer Wahl, dass der Bitcoin-Kurs in einem Jahr höher als 35.000 Dollar ist. Sind Sie dabei?“

Als Schiff nicht reagierte, änderte Novogratz die Wette auf 1.000 Liegestützen um, mit den Worten: „Ich möchte nur, dass Sie nicht nur mit Worten, sondern auch mit Haut und Haaren bei der Sache sind.“

Darüber hinaus spekulierte Novogratz, dass Ethereum bei 2.600 Dollar Unterstützung finden werde. Schiff erwiederte seinerseits, dass dies bereits eine gescheiterte Spekulation sei und sagte, Ethereum steuere auf ein Niveau von unter 1.000 Dollar zu. Bei Redaktionsschluss wurde Ethereum mit 2.459 Dollar gehandelt.

Konträre Auffassungen

Der umstrittene, sich nur unter Pseudonym auf Twitter äußernde Analyst „Cryptowhale“ glaubt, dass dieser Marktcrash die „Mutter aller Crashs“ sein wird. Seine „Follower“ preisen Bitcoin als Inflationsabsicherung und nicht als korrelierenden Vermögenswert an.

The Crypto Bear Market: Why You Should Embrace It, and How to Profit Accordingly.#Bitcoin $BTC #Crypto https://t.co/GzFwH3B7lw

— Mr. Whale (@CryptoWhale) January 23, 2022

Auch Bitcoin-Fans wie Alex Gladstein, CSO der Human Rights Foundation, halten an dem Potenzial von Bitcoin als Inflationsschutz fest. Ein anderer Analyst geht im schlimmsten Fall von einem Kurs von 20.000  für 2022 aus, ist aber immer noch optimistisch, dass „100 bis 200 Tausend  Dollar bis 2023 – frühestens Ende 2022 – erreicht werden“. In der Zwischenzeit könnten die Anleger mit DCA – Dollar-Cost-Averaging – in den Markt einsteigen“.

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Börsenaufsicht SEC lehnt auch den „direkten“ Bitcoin-ETF von Skybridge ab

Bei ihrer Ablehnung des „direkten“ Bitcoin-ETFs von Skybridge verweist die SEC auf ähnliche Gründe wie in den Fällen von VanEck und WisdomTree.

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat nun offiziell den beantragen „direkten“ Bitcoin-Indexfonds (ETF) der Investmentfirma First Trust SkyBridge abgelehnt, nachdem die Entscheidung über diesen von der Behörde zuvor mehrfach aufgeschoben worden war,

Wie aus einer entsprechenden Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht, lehnt die SEC die von der New Yorker Börse NYSE Arca beantragte Genehmigung für eine Notierung des „First Trust SkyBridge Bitcoin ETF Trust“ ab. Die SEC argumentiert dahingehend, dass die benötigte Regeländerung weder geeignet wäre, um „betrügerisches Verhalten verhindern zu können“, noch „ausreichenden Schutz für Anleger und die Öffentlichkeit bietet“.

Den ursprünglichen Antrag für einen „direkten“ Bitcoin-ETF auf der NYSE hatte SkyBridge im März 2021 gestellt. Die SEC hat ihre Entscheidung jedoch zwei Mal vertagt und sich längere Prüfungsfristen eingeräumt, um den Antrag genau unter die Lupe nehmen zu können. Diese Woche ist nun endlich eine Entscheidung gefallen.

Ihre Ablehnung begründet die Börsenaufsicht des Weiteren mit Verweis auf die NYSE, die ihrer Ansicht nach nicht die Voraussetzungen für die Notierung eines entsprechenden Finanzproduktes gewährleistet. So müssten Börsen, die einen Bitcoin-Indexfonds führen wollen, „ein vollumfängliches Abkommen zur Überwachung mit einem ausreichend großen Bitcoin-Markt“ vorlegen.

Die NYSE Arca stützt sich in ihrem Antrag lediglich auf einen 10 Mio. US-Dollar schweren Beispielmarkt, um zu verdeutlichen, dass der Ankauf großer Mengen Bitcoin (BTC) „vernachlässigbare Auswirkungen auf den Markt haben“. In diesem Zusammenhang verweist die Börse noch auf die massive 1,5 Mrd. US-Dollar schwere Bitcoin-Investition des großen Autobauers Tesla im Februar, denn bereits über diese hätten Anleger einen „direkten“ Zugang zu BTC per Aktie/Wertpapier bekommen. Allein deswegen bräuchte es neue Investitionsprodukte, die einen direkten Draht zur marktführenden Kryptowährung bieten, damit die Anleger nicht mehr auf Kompromisslösungen angewiesen sind, die nur „eine teilweise Investition in Bitcoin ermöglichen und zudem noch mit anderen Risiken behaftet sind“.

Die Börsenaufsicht folgt dieser Argumentation nicht, und führt ähnliche Gründewie bei den Ablehnungen der direkten Bitcoin-ETFs von VanEck und WisdomTree im November bzw. Dezember an. Bisher hat die SEC noch keinen Indexfonds durchgewunken, der die zugehörigen Bitcoin-Vermögen direkt ankauft. Lediglich auf Bitcoin-Futures basierende ETFs sind in den USA bisher genehmigt.

Für Mitte März steht noch die Entscheidung über den Direkt-ETF der New York Digital Investment Group (NYDIG) an, deren Antrag erst vor wenigen Tagen verschoben wurde.