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Alles oder nichts – Craig Wright kämpft vor Gericht um 1,1 Millionen Bitcoin

Der Prozess in Miami soll die Beziehung zwischen Craig Wright – der behauptet, Satoschi Nakamoto zu sein – und seinem früheren Geschäftspartner David Kleiman aufdecken.
Im Mittelpunkt steht die Kleinigkeit von 69 Milliarden Dollar in Bitcoin.

Bitcoin im Wert von 69 Milliarden Dollar stehen derzeit auf dem Spiel, da in Miami ein neuer Rechtsstreit um die Rechte an Satoshi Nakamotos 1,1 Millionen schwere Bitcoin-Wallet entbrannt ist. Am Montag, dem 1. November, begannen vor dem Gericht in Miami die juristischen Anhörungen,  die den Erfinder von Bitcoin aus der Anonymität holen könnten.

Der eher zwielichtige australische Wissenschaftler Wright hat seine Behauptung im Jahr 2016 das erste Mal öffentlich aufgestellt. Kleiman hat jedoch behauptet, dass sein verstorbener Bruder und Wrights Freund David der Erfinder war. Die Kontroverse hat bisher schon zu einer Reihe von Gerichtsverhandlungen zwischen den beiden Parteien geführt. Alles dreht sich darum, wer Zugang zu Satoshi Nakamotos 1,1 Millionen Bitcoin-Wallet erhält. Beim aktuellen Kurs sind da 69 Milliarden Dollar drin. Wer dieses Wallet zugesprochen bekommt,  würde laut Bloombergs Milliardär-Index mit einem Schlag die Nummer 15 unter den Reichsten der Welt werden.

Kleiman will die Hälfte

Ira Kleiman argumentiert, dass sein verstorbener Bruder David mit Wright bei der Entwicklung des Bitcoin-Ökosystems zusammengearbeitet habe. Daraus leitet Kleiman ab, dass Davids Erben die Rechte an der Hälfte des Inhalts von Satoshis Wallet gehört. Doch es gibt eine große Skepsis gegenüber Wrights Behauptungen, der echte Satoshi Nakamoto zu sein. Wright hat bisher keinen Beweis dafür erbracht, dass er die Schlüssel zu Nakamotos Bitcoin-Wallet besitzt. Infolgedessen glaubt ein großer Teil der Bitcoin-Community nicht, dass er der echte Nakamoto ist. Außerdem gibt es auch frühere Anschuldigungen, dass die von Wright vorgelegten Beweise komplett gefälscht sein sollen. Falls Kleiman den Prozess gewinnt, aber Wright nicht Nakamoto ist, was soll dann passieren? Hätte Kleiman dann immer noch keinen Zugriff auf die Bitcoin in der Wallet?

Der laufende Fall in Miami befasst sich jedoch nicht mit der Identität von Nakamoto, sondern lediglich mit der Geschäftspartnerschaft zwischen Wright und Kleiman. Es soll festgestellt werden, ob David und Craig wirklich Geschäftspartner oder nur Freunde waren. Für das Verfahren sind drei Wochen angesetzt.

Nakamotos Wallet könnte 100 Billionen Dollar schwer sein

Wie auch immer es ausgeht, das Wallet wird wohl immer dicker werden, denn viele Analysten gehen davon aus, dass der Bitcoin-Kurs bis zum Ende dieses Jahres die 100.000-Dollar-Marke erreichen wird. Falls das geschieht, wird das Nakamoto-Wallet über 100 Milliarden Dollar in Bitcoin enthalten.

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