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Analysten prognostizieren Bitcoin-Preisanstieg auf 100.000 Dollar, da er trotz Washingtoner Gegenwind über 46.000 bleibt

Bitcoin hält sich über 46.000 Dollar und wird laut Analyst Mike McGlone in nicht allzu ferner Zukunft 100.000 erreichen.
Auch Analyst Tom Lee teilt diese Meinung und weist darauf hin, dass Bitcoin den einfachen gleitenden 200-Tage-Durchschnitt überschritten habe, was immer ein Signal sei, zu kaufen.

Bitcoin hat allen Widrigkeiten und dem jüngsten Rückschlag in Washington getrotzt und sich stabil über 46.000 Dollar gehalten. Er hat in den letzten Tagen leicht um 1,4% zugelegt, auch wenn einige Altcoins wie Cardano massivere Gewinne von über 20% verzeichnen. Laut einer Reihe von Analysten steuert Bitcoin noch vor Jahresende auf die 100.000 zu.

Die Bitcoin-Rallye wird einer Reihe von Faktoren zugeschrieben, von denen einer die anhaltende Akkumulation durch institutionelle Anleger ist. Wie wir am Dienstag berichteten, ist die Zahl der Bitcoin-Transaktionen über um 100% auf über 1 Million Dollar gestiegen und macht 70% des On-Chain-Volumens aus. Die Zahl der Transaktionen unter 1 Million Dollar ist um 50% zurückgegangen.

Mehr zum Thema: Bitcoin übersteigt 46.000 Dollar, hohe institutionelle Nachfrage trotz Regulierungsdrama

Bitcoin bis 100.000 Dollar

Jetzt sagen Analysten voraus, dass Bitcoin auf 100.000 Dollar zusteuert. Einer von ihnen ist Mike McGlone, Analyst bei Bloomberg Intelligence. Die Chancen stehen gut für Bitcoin, nachdem er um mehr als 50% korrigiert und eine solide Unterstützungsbasis in einer potenziell längerfristigen Hausse gebildet hat.

„Es ist immer noch genug Platz, um das alte Hochgefühl zu bekommen. Und wissen Sie was? Wenn er nur Ethereum folgt, geht er auf 100.000 Dollar“, sagte er in einem kürzlich geführten Interview und bezog sich dabei auf die prozentuale Aufholjagd von Bitcoin gegenüber ETH.

Für Tom Lee ist das Überschreiten des einfachen gleitenden 200-Tage-Durchschnitts durch Bitcoin der entscheidende Faktor. Lee, der Mitgründer von Fundstrat Global Advisors, sagte, seine Firma rate Anlegern, einer einfachen Regel zu folgen: Wenn Bitcoin den 200 DMA überschreitet, ist es Zeit zu kaufen.  Lee sieht einen Bitcoin-Kurs von 100.000 Dollar als vernünftiges Ziel.

Für Lee wird der Aufschwung kommen, nachdem der erneute Anstieg der Coronavirus-Infektionen seinen Höhepunkt erreicht hat. Das Institute for Health Metrics and Evaluation sagte kürzlich voraus, dass die Zahl der COVID-19-Fälle in den USA bald ihren Höhepunkt erreichen wird, angetrieben durch die neue Delta-Variante. Das bedeutet, dass die Zahlen nach dem Höchststand nur noch sinken können. Für Lee ist das eine optimistische Prognose, die eine lange Phase der Hausse von Aktien und Kryptowährungen einleiten wird.

Lees Vorhersage hat viel Gewicht, wenn man bedenkt, dass er im Jahr 2020 korrekt vorausgesagt hat, dass Bitcoin im Jahr 2021 über 40.000 Dollar steigen wird. „…Bitcoin sollte 2021 noch besser abschneiden als 2020, also etwas über 300%,“ sagte er letztes Jahr gegenüber CNBC.

Doch ein Damokles-Schwert hängt noch immer über Bitcoin und anderen Kryptowährungen und zwar aufgrund des Infrastrukturgesetzes in den USA. Das Gesetz soll neue Melde- und Steuerpflichten für Kryptowährungen einführen.

Kristin Smith ist jedoch der Meinung, dass man dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen kann. Smith, die die Blockchain-Association leitet, sagte gegenüber Bloombergs QuickTake:

„Washington erkennt jetzt, was für eine Kraft und wie viele verschiedene Menschen in den Vereinigten Staaten sehr leidenschaftlich über Kryptowährungen denken. Je mehr Klarheit, je mehr Gewissheit die Branche hat, desto besser wird es uns langfristig gehen.“

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