Kategorien
News

Anleger sind angesichts der jüngsten Kursverluste von Bitcoin und Ethereum vorsichtig

Bitcoin wird an der 45.000-Dollar-Marke gehandelt, nachdem er in den letzten Tagen 2,5% verloren hat, während Ethereum trotz seiner roten Zahlen über der 3.000-Dollar-Marke bleibt.
Ein Analyst führt das darauf zurück, dass die Anleger durch die Wertverluste beunruhigt sind und dass die Unfähigkeit der beiden wichtigsten Kryptowährungen, sich sofort wieder zu erholen, ein Zeichen für deren Marktschwäche ist.

Seit dem Tiefststand von knapp über 29.000 Dollar hat Bitcoin darum gekämpft, über 45.000 zu bleiben und ist sogar bis auf 52.700 gestiegen. Ethereum hingegen hat es geschafft, sich im vergangenen Monat über der 3.000-Dollar-Marke zu halten. In der letzten Woche haben beide jedoch 10% bzw. 17% verloren, was die Anleger verschreckt haben dürfte.

In letzter Zeit hat Bitcoin sowohl im Guten als auch im weniger Guten von sich reden gemacht. El Salvador hat in dieser Woche per Gesetz den Bitcoin offoziell zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht. Das alte „Kaufe das Gerücht, verkaufe die Nachrichten“ – Phänomen war wie immer weit verbreitet, und Bitcoin verlor prompt 20%, sobald als  das Gesetz in Kraft trat, erholte sich aber schnell wieder.

Andernorts sind die Zentralbanker wieder einmal dabei,kein gutes Haar an Bitcoin und damit an allen Altcoins zu lassen. Der Gouverneur der mexikanischen Zentralbank verglich Bitcoin mit Tauschhandel und sprach ihm jeden Wert als Währung ab. Sein schwedischer Amtskollege verglich Bitcoin mit dem Handel von Briefmarken und erklärte:

„Privates Geld bricht in der Regel früher oder später zusammen. Und sicher kann man durch den Handel mit Bitcoin reich werden, aber das ist vergleichbar mit dem Handel mit Briefmarken.“

Mehr zum Thema: Mexikanischer Zentralbankchef: Bitcoin ist wie Tauschhandel, nicht wie eine entwickelte Währung

Bitcoin-Anleger scheu

Ein Analyst ist der Ansicht, dass diese Flut von Angriffen und die entsprechenden Kursverluste der beiden wichtigsten Kryptowährungen die Anleger beunruhigen. Wael Makarem, leitender Marktstratege beim Handelsmakler Exness, erklärte:

„Die Anleger sind angesichts der aktuellen Schwankungen bei Bitcoin und Ethereum vorsichtig, zumal diese Benchmarks frühere Verluste nicht ausgleichen konnten, was in der Regel als Zeichen von Schwäche auf dem Kryptomarkt gilt.“

Makarem ist der Ansicht, dass die Anleger auch über die jüngsten Regulierungsvorschläge besorgt sind. Die Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt werden strenger in Bezug auf die Richtlinien für digitale Währungen, da der Markt immer größer wird und neue Marktteilnehmer anzieht.

In den USA beinhaltet ein neues Haushaltsgesetz eine Verschärfung der Meldepflichten, und  in der Ukraine hat die Regierung kürzlich Zahlungen mit Kryptowährungen verboten; auch in Hongkong arbeitet die Wertpapieraufsichtsbehörde an strengeren Richtlinien. Im Gespräch mit Yahoo! Finance bemerkte Makarem:

„Auf der anderen Seite sorgen die Schlagzeilen über die EU-Regulierungsbehörden, die der Umsetzung neuer Vorschriften für Kryptowährungen, neuer Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche und steuerlicher Meldepflichten näher kommen, für zusätzlichen Abwärtsdruck. Die Anleger haben Angst vor strengen Regeln und Vorschriften, die die Einführung und Nutzung von Kryptowährungen einschränken könnten.“

Der Beitrag Anleger sind angesichts der jüngsten Kursverluste von Bitcoin und Ethereum vorsichtig erschien zuerst auf Crypto News Flash.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.