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Auch Australiens größte Bank bietet nun Krypto-Dienstleistungen an

Aufgrund der gestiegenen Kundennachfrage hat die Commonwealth Bank of Australia angekündigt, in den Bereich der Krypto-Asset-Dienstleistungen einzusteigen.
Die Bank ist eine Partnerschaft mit der regulierten Krypto-Börse Gemini und dem führenden Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis eingegangen um Krypto-Dienstleistungen anzubieten.

Die Commonwealth Bank of Australia (CBA) schreibt Geschichte als die erste Bank des Kontinents, die sich an Kryptowährung-Dienstleistungen wagt. Die multinationale Bank wird den Handel mit und das Depot von Kryptowährungen als direkte Dienstleistungen über ihre CommBank-App anbieten.

Als Serviceunterstützung hat sich die Bank mit Gemini zusammengetan, einer der größten regulierten Kryptobörsen und Depotbanken. Gemini gehört mehrheitlich amerikanischen Investoren – den Winklevoss-Zwillingen. Ein weiterer strategischer Partner ist Chainalysis, ein führendes Unternehmen für Blockchain-Datenanalyse. Diese Kooperationen werden es der CBA ermöglichen, eine Kryptobörse und einen Depot-Service als neue Funktionen in der Bank-App zu entwickeln.

Nach Angaben der CBA wird die Pilotphase in den kommenden Wochen anlaufen. Zusätzliche Funktionen wie Krypto-Investitionen und -Shopping werden im nächsten Jahr integriert werden. Das neue Projekt wird den Kunden des Instituts Zugang zu bis zu zehn ausgewählten Krypto-Assets geben. Dazu gehören Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC).

CBA und die Kryptobranche

Der neue Service wird aufgrund der Nachfrage der Kunden nach Zugang zu digitalen Vermögenswerten als Anlageklasse eingeführt. Die Bank stellt fest, dass eine große Anzahl ihrer Kunden bereits mit dem Handel und dem Halten von Kryptowährungen über verschiedene Kryptobörsen begonnen hat. CBA-Chef Matt Comyn erklärte;

„Das Aufkommen und die wachsende Nachfrage der Kunden nach digitalen Währungen bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen für den Finanzdienstleistungssektor mit sich, der eine große Anzahl neuer Akteure und Geschäftsmodelle in diesem Bereich hervorgebracht hat.“

Die CBA entschied sich für Gemini als Partner aufgrund der „institutionellen Sicherheit“ und der „Erfolgsbilanz bei der Betreuung großer Institutionen“. Die Börse hat auch einen „proaktiven regulatorischen Ansatz“, eine praktische Eigenschaft, da die Institution stolz darauf ist, die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Chainalysis ist bei der Überwachung und Eindämmung von kriminellen Handlungen, die über Krypto-Börsen begangen werden, sehr hilfreich. Comyn fügte hinzu;

„Die Kunden haben ihre Besorgnis über einige der heute auf dem Markt befindlichen Krypto-Dienste geäußert. Dazu gehören die Reibung bei der Nutzung von Drittanbieter-Börsen, das Betrugsrisiko und das mangelnde Vertrauen in einige neue Anbieter. Deshalb sehen wir dies als eine Chance, unseren Kunden ein vertrauenswürdiges und sicheres Erlebnis zu bieten.“

CBA hat sich nun anderen führenden Finanzinstituten wie JPMorgan, Wells Fargo, Morgan Stanley und der Bank of New York Mellon angeschlossen, die sich ebenfalls in digitalen Vermögenswerten engagieren.

Wie wir letzte Woche berichteten, entwickeln US-Beamte einen Fahrplan für Banken, damit diese sich rechtskonform und sicher mit Kryptowährungen befassen können. Beteiligt sind Führungskräfte der Zentralbank (FED), der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) und des Office of the Comptroller of the Currency (OCC). Die größte Herausforderung bestand bisher darin, zu entscheiden, wie volatile Krypto-Assets in die Bilanzen der Banken passen. Die zu entwickelnden Richtlinien sollen für alle in den USA ansässigen Banken gelten, einschließlich multinationaler Unternehmen wie der CBA und solcher, die sich in der Region niedergelassen haben.

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