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Australischer Milliardär Hamish Douglass warnt vor Bitcoin-Absturz

Der australische  Vermögensverwalter wettet gegen Bitcoin mit der Begründung, er keinen inneren Wert.
Er kritisierte generell, dass Kryptowährungen für manche neuen Marktteilnehmer geradezu zu einer Religion geworden sind.

Bitcoin (BTC) und mit ihm der gesamte Kryptomarkt haben einen starken Aufschwung erlebt. Von den Tiefstständen Mitte Juli ist Bitcoin um 70% gestiegen und hatte die 50.000-Dollar-Marke überschritten, bevor es am Dienstag dieser Woche zu einer größeren Korrektur kam.

Bei Redaktionsschluss notiert Bitcoin bei 46.379 Dollar bei einer Marktkapitalisierung von 871 Milliarden. Allein in den letzten beiden Tagen hat Bitcoin das Vermögen der Anleger um 150 Milliarden Dollar geschmälert. Genau davor hatten globale Investoren angesichts der beispiellosen Preisrallye gewarnt.

Auch Hamish Douglass, Chief Investment Officer des australischen Vermögensverwalters Magellan Financial Group, hatte vor dem bevorstehenden Absturz gewarnt. Douglass hat sich den Namen des erfolgreichsten australischen Fondsmanagers verdient, da sein Unternehmen über 113 Milliarden AUD an verwaltetem Nettovermögen aufweist

Er warnte auch, dass der Absturz des Kryptomarktes unvermeidlich sei und dass der Wert von Bitcoin wahrscheinlich auf Null sinken wird. „Ich prophezeie, dass alle Kryptowährungen, die nicht von Zentralbanken oder durch reale Vermögenswerte gedeckt sind, am Ende auf Null sinken werden,“ sagte er.

Das ist sicher eine kühne Behauptung, angesichts der tatsache, dass Bitcoin in den letzten zehn Jahren mit einer Rendite von über 200 Prozent die am besten performende Anlageklasse war. Und Douglass nicht der erste, der solche Kassandra-Rufe im Zusammenhang mit Bitcoin hören lässt.

Viele einflussreiche Marktanalysten haben schon dasselbe gesagt, als Bitcoin unter 20.000 Dollar gehandelt wurde. Bisher jedenfalls wurden sie immer eines Besseren belehrt.

Sind Kryptomärkte irrational?

Douglass bezeichnet den jüngsten Preisanstieg auf dem Kryptomarkt als völlig irrational. Den Grund für den Absturz sieht Douglass in einer simplen Spekulationsblase, in der sich der Kryptomarkt derzeit befindet.

Er sagt, Kryptowährungen hätten generell keinen intrinsischen Wert – doch Investoren zahlen trotzdem hohe Preise dafür. Er warnte weiter:

„Ich muss sagen, dass Kryptowährungen eine der größten Irrationalitäten sind, die ich seit sehr, sehr langer Zeit gesehen habe, und zwar wegen der kultähnlichen Anhängerschaft, die dahinter steht, und wegen des Umfangs, der dahinter steht.“

Mit Blick auf den äusserst einfachen Marktzugang fügte Douglass hinzu: „Es gibt Millionen und Abermillionen von Menschen, die sich beteiligen. Viele haben überhaupt noch nie zuvor investiert und der einzige Zug, auf den sie je aufgesprungen sind, ist der Kryptowährungszug,  und das ist fast wie eine Religion.“

Ein schwedischer Zentralbanker vertritt ganz ähnliche Ansichten. Auf einer Banken-Tagung in Stockholm sagte der Gouverneur der Riksbank, Stefan Ingves: „Privates Geld bricht normalerweise früher oder später zusammen. Und sicher kann man durch den Handel mit Bitcoin reich werden, aber das ist vergleichbar mit dem Handel mit Briefmarken“.

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