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Bank of America richtet Krypto-Forschungsabteilung ein

Die Bank of America hat aufgrund der hohen Nachfrage ihrer Kunden nach Krypto-Engagements eine Krypto-Forschungsabteilung eingerichtet.

Die Bank hat wie viele andere große US-Banken einen Sinneswandel in Bezug auf Kryptowährungen vollzogen und will in Erwägung ziehen, ihren Kunden Produkte aufgrund digitaler Vermögenswerte anzubieten.

Die Bank of America, die zweitgrößte US-Bank, hat eine Kryptowährungs-Forschungsabteilung gegründet, in der Hoffnung, ihr Krypto-Handelsgeschäft auszubauen. Die Bank gründete die Abteilung im Sommer dieses Jahres mit der Absicht, die institutionelle Nachfrage nach Krypto-Assets zu bedienen.

Im Juli begann die Bank, ausgewählten Kunden börsengehandelte Krypto-Produkte (ETPs) anzubieten. Sie hebt dabei die positiven Auswirkungen der Bitcoin-Strategie El Salvadors hervor. Damit hat die Bank eine 180°-Wende vollzogen, nachdem sie jahrelang zu den lautesten Bitcoin-Gegnern gehörte.

Noch Anfang dieses Jahres veröffentlichte die Bank ein Papier, in dem sie behauptete, dass Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel versagt, da es „zu volatil und unpraktisch“ sei.lö

Bank of America delegiert Krypto-Forschungsteam

Die Bank of America arbeitet nun mit einem speziellen Team, das sich mit der Erforschung großer digitaler Vermögenswerte befasst. Die neue Abteilung wird von Alkesh Shah, Leiter der Global Cryptocurrency and Digital Asset Strategy, geleitet. Shah bemerkte:

„Bitcoin ist wichtig, aber das Ökosystem der digitalen Vermögenswerte ist noch viel mehr. Unsere Forschung wird die Auswirkungen auf verschiedene Branchen wie Finanzen, Technologie, Lieferketten, soziale Medien und Spiele zu untersuchen.“

Die Bank stellt in einer Pressemitteilung fest, dass digitale Vermögenswerte einen Marktwert von 2 Billionen US-Dollar mit 200 Millionen Kunden darstellen. Krypto-Vermögenswerte hätten „das Potenzial, jede Branche zu verändern, indem sie die Effizienz verbessern und die Reibung bei Transaktionen verringern“.

Im weiteren Sinne sieht die Bank of America die lukrativen Investitionsmöglichkeiten, die Krypto-Assets bieten, durch „eine Vielzahl von Linsen“. Dazu gehören Token, die wie Betriebssysteme funktionieren, Smart-Contract-gestützte Anwendungen und an Fiat-Währungen gekoppelte Stablecoins. Ebenfalls auf der Liste stehen nicht-fungible Token (NFTs) und digitale Zentralbankwährungen (CBDCs).

„Digitale Vermögenswerte verändern die Art und Weise, wie Märkte, Unternehmen und Zentralbanken arbeiten“, sagte Candace Browning, Leiterin von BofA Global Research.

Finanzinstitute überdenken ihre Haltung zu Kryptowährungen

Die Bank of America reiht sich nun in die wachsende Liste der US-amerikanischen Bankenriesen ein, die in das Ökosystem der digitalen Vermögenswerte einsteigen wollen. Dazu gehören auch JPMorgan, Goldman Sachs und BNY Mellon, um nur einige zu nennen. Diese traditionsreichen Finanzinstitute haben begonnen, Bitcoin und andere Krypto-Produkte anzubieten.

Früher war JPMorgan kein Fan von Bitcoin, und in der Tat hält der Vorstandschef auch heute noch nichts von Krypto-Produkten. Auch bei Goldman Sachs heißt es, der Vermögenswert sei nichts weiter als ein Spekulationsinstrument. Die wachsende Kundennachfrage zwang diese Banken jedoch zu einem Sinneswandel, was zu dem aktuellen institutionellen Krypto-Wahn führte.

Trotz der regulatorischen Unklarheiten in Bezug auf Kryptowährungen haben traditionelle Finanzinstitute einen Weg gefunden, aufsichtsrechtlich konforme Produkte anzubieten. Derzeit wächst die Erwartung, dass die US-Aufsichtsbehörden einen börsengehandelten Krypto-Fonds (ETF) genehmigen, was die Tür für andere kryptobezogene Angebote öffnen wird.

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