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Binance bestätigt Rücknahme des Antrags auf Betriebsgenehmigung in Singapur

Binance stellt den Börsenbetrieb in Singapur ein, nachdem das Unternehmen seinen Antrag auf Betriebsgenehmigung formell zurückgezogen hat.
Zwar will Binance alle gehandelten Produkte vom Markt nehmen, doch die Betriebsstätte in Singapur soll in ein „Blockchain-Innovationszentrum“ umgewandelt werden.

Mit einem weitgehend durch den Einzelfall geprägten Ansatz erfüllt Binance die regulatorischen Anforderungen in den einzelnen Staaten der Welt – oder stellt den Betrieb ein. Im Fall von Singapur, dem asiatischen Stadtstaat, der bei der Entwicklung eines regulatorischen Rahmens nicht nur für Kryptobörsen sondern für die gesamte Kryptobranche führend ist, hat Binance bestätigt, dass es seine Pläne für den Börsenbetrieb fallen lässt:

„Unter Berücksichtigung strategischer, kommerzieller und entwicklungspolitischer Erwägungen weltweit hat Binance Asia Services seinen Antrag auf eine Lizenz für den Betrieb einer regulierten Kryptowährungsbörse bei der Monetary Authority of Singapore (MAS) zurückgezogen.“

Das Unternehmen teilte ferner mit, dass es seinen Börsen-Betrieb bis spätestens zum 13. Februar 2022 einstellen wird. Die Präsenz in dem Stadtstaat soll jedoch bestehen bleiben und in ein „Blockchain-Innovationszentrum“ umgewandelt werden. Damit will Binance in der Lage sein, andere Blockchain-Projekte und Unternehmen zu unterstützen.
Erst letzte Woche tätigte Binance eine Investition in eine regionale, private Wertpapierbörse namens Hg Exchange, die dem Unternehmen einen Anteil von 18 Prozent an dem Unternehmen verschafft. Richard Teng, CEO von Binance Singapur, sagte gegenüber Bloomberg:

„Durch diese Investition wollen wir mit HGX zusammenarbeiten, um das Angebot an Produkten und Dienstleistungen, die durch die Blockchain-Technologie unterstützt werden, zu verbessern.“

Binance Global Compliance

Wie wir in der letzten Woche berichteten, hat Binance ehrgeizige Pläne in der Region, etwa in Indonesien. Es gibt Verhandlungen mit der reichsten Familie des Landes, um eine Handelsplattform für Kryptowährungen einzurichten in einem Land, in dem der Anteil der Bevölkerung, der über ein Bankkonto verfügt, zu den geringsten der Welt gehört.

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Im Fall von Großbritannien hat Binance-Chef Changpeng Zhao in einem kürzlich geführten Interview bestätigt, dass die Börse in vollem Umfang mit den britischen Aufsichtsbehörden zusammenarbeite, um ihr Geschäft in Großbritannien wieder aufzubauen. „Wir wollen weiterhin eine Präsenz in Großbritannien aufbauen und die britischen Nutzer in einer vollständig lizenzierten und vollständig konformen Weise bedienen“.
Die Binance-Börsen sind an etlichen Standorten unter scharfer Beobachtung, darunter Großbritannien, Deutschland und Hongkong. Zum Teil wurden die dort geltenden Betriebsvoraussetzungen und Regulierungen im Zuge des schnellen Wachstums der Kryptobranche verschärft. Begründet wurden die Maßnahmen stets mit dem Schutz der Verbraucher und der Sicherstellung der Finanz-Stabilität. Das Unternehmen macht seitdem angeblich große Anstrengungen, den gesetzlichen Regelungen zu entsprechen.

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