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Binance steht vor Deal für neue Kryptobörse in Indonesien

In Zusammenarbeit mit der reichsten Familie Indonesiens will die Binance eine neue Krypto-Handelsplattform eröffnen.

Die marktführende Kryptobörse Binance ist angeblich in Gesprächen mit der Familie Hartono, der reichsten Familie Indonesiens, um eine weitere Handelsplattform in dem Inselstaat zu eröffnen.

Wie aus einem Bericht von Bloomberg hervorgeht, steht die Binance Holdings dafür bereits vor einem Deal mit der von den Geschwistern Budi und Michael Hartonos kontrollierten Großbank PT Bank Central Asia (BCA) und der staatlichen Telekommunikationsgesellschaft PT Telkom Indonesia.

Die BCA könnte für das Joint-Venture womöglich ein separates Unternehmen gründen, auch die sonstigen Details der angestrebten Kooperation sind noch nicht bekannt. Falls der Deal jedoch finalisiert wird, wäre Binance damit nun noch ein weiteres Mal in Indonesien vertreten. Zuvor war die Kryptobörse bereits eine Partnerschaft mit Tokocrypto eingegangen.

Ein neues Krypto-Projekt mit der reichsten Familie Indonesiens und der größten Telekommunikationsgesellschaft des Landes im Rücken würde der Binance unheimliche Präsenz in dem krypto-freundlichen Inselstaat verschaffen, denn Regierung und Behörden akzeptieren den Kryptomarkt als vollwertige Anlageklasse.

Die BCA hat bisher nicht auf Anfrage von Cointelegraph reagiert, während die Binance kein Kommentar abgeben will.

Nachdem die Kryptobörse im dritten Quartal 2021 heftigen Gegenwind von den Behörden mehrerer westlicher Länder bekommen hat, versucht die Binance nun vermehrt nach Asien zu expandieren. So hat die Tochter in Singapur jüngst 18 % an einer privaten Aktienbörse erstanden, außerdem war die Binance federführend bei einer 1,5 Mio. US-Dollar schweren Finanzierungsrunde der asiatischen Token-Plattform BBS Network.

Die Binance.US, das amerikanische Schwesterunternehmen der Binance, steht unterdessen vor dem Abschluss einer eigenen Finanzierungsrunde. Changpeng Zhao, der CEO der Hauptplattform, hat im November in Aussicht gestellt, dass der US-Ableger „mehrere Hundert Millionen“ einnehmen könnte.

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