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Bitcoin-ETF-Spekulationen nehmen nach Coinbase-Tweet zu

Coinbase löschte aus unbekannten Gründen einen Tweet, in dem die Börse mitgeteilt hatte, dass bald ein Bitcoin-ETF kommen werde.
Weiter hatte es darin geheißen, dass der Markt für die Verwaltung von Kryptofonds im Begriff sei, zu expandieren.

Bitcoin und der gesamte Kryptomarkt sind in letzter Zeit unter Druck geraten, nachdem in der vergangenen Woche in China wieder einmal gegen Kryptowährungen vorgegangen wurde. Bitcoin steht unter Verkaufsdruck und wird derzeit um die 42.000 Dollar gehandelt.

Die Spekulationen über die Zulassung des ersten Bitcoin-ETF in den USA nehmen jedoch derzeit zu. Coinbase heizte sie weiter an indem das Unternehmen am 28. September einen Tweet über die baldige Zulassung des Bitcoin-ETFs absetzte. Doch wenige Augenblicke nach Veröffentlichung wurde der Tweet gelöscht. Nun hat Coinbase hat einen gesponserten Artikel des „Institutional Investor“ geteilt. Der offizielle Beitrag trägt den Titel „Coinbase Report: Erwarten Wachstum von Krypto-Fonds und bald SEC-Zulassung von ETF.“

Der Bitcoin-ETF ist bereits seit einigen Jahren in Arbeit. Allerdings hat die US-Börsenaufsicht SEC in der Vergangenheit Dutzende von Anträge abgelehnt. Kürzlich erklärte der SEC-Vorsitzende Gary Gensler, dass die Aufsichtsbehörde bald einen Bitcoin-ETF genehmigen könnte, sofern der börsengehandelte Fonds (ETF) die von der CME Group angebotenen Bitcoin-Futures abbildet und die für Investmentfonds geltenden Regulierungsvorschriften befolgt.

Der Artikel des Institutional Investor stellt fest, dass der Bereich der Krypto-Fonds-Verwaltung immer noch für eine Expansion bereit ist. Weiter wird erklärt, woher dieses Wachstum kommen soll:

„Ein offensichtlicher Weg wird der anhaltende Geldzufluss von institutionellen Anlegern sein, wenn Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen reifen und eine konstante Performance liefern; der andere Weg wird die Einführung von ETFs auf dem US-Kryptofondsmarkt sein.“

Bitcoin-ETF-Zulassung könnt Bitcoin auf 100.000 Dollar hochtreiben

Obwohl Bitcoin den ganzen September unter Druck stand, bereiten sich die Analysten auf ein gutes viertes Quartal vor. Das vierte Quartal war für Bitcoin-Investoren immer fruchtbar und Mike McGlone, Senior Commodity Strategist bei Bloomberg Intelligence, ist sehr optimistisch. Er er ist zuversichtlich, dass die US-Börsenaufsicht SEC einen Bitcoin-ETF im Oktober genehmigen wird. In einem Interview mit Stansberry Research letzte Woche sagte McGlone:

„Es besteht immer noch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die USA Kanada folgen werden, vielleicht mit einem futures-basierten Bitcoin-ETF. Es gibt jetzt über 30 Anträge für [Bitcoin-ETFs], und die Tatsache, dass das Geld aus den USA – von Cathie Wood und Ark – nach Kanada abwandert, setzt die US-Regulierungsbehörden unter starken Druck, zu sagen: „Okay, wir verpassen hier etwas und müssen das tun.“

Er merkte auch an, dass die Menschen Gold aufgeben und ihre Geld lieber in Bitcoin stecken. Außerdem fügte er hinzu, dass Bitcoin gegenüber Ethereum Nachholbedarf hat. Seit dem Börsencrash im März 2020 hat ETH bisher besser abgeschnitten als Bitcoin.

„Wenn Bitcoin nur zu Ethereum aufschließt, wofür es in Kanada einige ETFs gibt, wäre er bei 100.000 Dollar. Tatsächlich wäre er nahe an 130.000 Dollar. Ich denke also, das ist ein Teil des Grundes, warum es wahrscheinlich dorthin kommen wird, und die Frage ist, wann“.

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