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Bitcoin fällt wieder unter 40.000 Dollar – schlechte Aussichten?

Bitcoin setzt seine laue Performance fort, da der Markt unter extrem verunsichert ist.
Enthusiasten bleiben trotzdem optimistisch für das kommende vierte Quartal.

Die Kryptomärkte bleiben unter Druck und damit auch die größte Kryptowährung der Welt. Der Bitcoin-Kurs fiel unter 40.000 Dollar. Heute Morgen erreichte er ein Tief von 39.876  bevor es wieder aufwärts ging.

Bei Redaktionsschluss wird Bitcoin mit einem Minus von 1,7% bei 41.978 einer Marktkapitalisierung von 790 Milliarden Dollar gehandelt. Der Kurs ist seit seinem Höchststand von 52.800 im September bereits um mehr als 20% eingebrochen.

Es ist der erste größere Rückschlag, seit Bitcoin von seinem Tiefststand von 29.300 Dollar Mitte Juli um fast 80% gestiegen ist. Der Fear and Greed Index zeigt, dass der jüngste Preisabsturz eine die Stimmung „extremer Angst“ auf dem Markt ausgelöst hat. Noch vor einem Monat zeigte der Indikator an, dass auf dem Markt „extreme Gier“ herrschte.

Die Kritiker des Kryptomarktes jubeln, weil die Pessimisten Recht zu behalten scheinen. Der populäre Twitter-Handle Mr. Whale urteilt, dass dies erst der Anfang der negativen Entwicklung sei. Heute Morgen schrieb der Krypto-Kritiker:

„Dieselben Gurus, die ihre Schäfchen dazu verleitet haben, Bitcoin immer noch bei 64.000 Dollar zu kaufen, drängen sie jetzt dazu, „den Dip zu kaufen“ und versprechen eine riesige Rallye auf 100.000 Dollar. Die Aussichten sind schlecht, aber sie werden das nie zugeben, weil sie dann ihre Anhänger verlieren würden!“

Am Montag bezeichnete Steve Hanke, einer der führenden Wirtschaftswissenschaftler der Johns Hopkins University, Bitcoin als „Schlangenöl“. Er sagte außerdem, dass Bitcoin nie eine echte Währung werde und dass sein fundamentaler Wert NULL sei.

Mehr zum Thema: Top-Ökonom nennt Bitcoin „Schlangenöl“ – Kurs fällt auf 45.000 Dollar

Peter Schiff prognostiziert Altcoin-Marktcrash

Vor dem Absturz des Kryptomarkts in dieser Woche hatten Altcoins zuvor seine Erholung in den letzten Wochen bewirkt. Doch die Marktkorrektur dieser Woche hat den Altcoin-Bereich tiefer fallen lassen als Bitcoin. Der Bitcoin- und Kryptomarkt-Kritiker Peter Schiff sagte kürzlich, dass die Altcoins über Nacht implodieren würden. Schiff schrieb

„Inzwischen gibt es über 12.000 Krypto-Token, von denen 84 derzeit eine Marktkapitalisierung von über 1 Milliarde Dollar aufweisen. Es gibt nichts Besonderes an #Bitcoin. Das Angebot an Altcoins wird weiter wachsen, bis die Krypto-Blase platzt. Das Angebot wird die Nachfrage überwältigen und die Preise werden fast über Nacht implodieren.“

Die Befürchtung, dass der chinesische Immobilienriese Evergrande Group bankrott gehen könnte, hat den Kryptomarkt Anfang der Woche nach unten gezogen. Die neueste Nachricht ist jedoch, dass die chinesische Zentralbank mit 18,6 Milliarden Dollar eingegriffen hat, um den Immobilienriesen vor dem Zusammenbruch unter der Last seiner 300 Milliarden Dollar Schulden zu bewahren.

China’s central bank injects 120 billion yuan ($18.6 billion) into the banking system after concern over a debt crisis at Evergrande roiled global markets https://t.co/U75QYOkie6

— Bloomberg Economics (@economics) September 22, 2021

Dies könnte möglicherweise zu neuem Optimismus auf dem angespannten globalen Markt und auch auf dem Kryptomarkt führen. In einem Gespräch mit CNBC sagte der CEO von Galaxy Digital, Mike Novogratz, dass er nicht nervös über den Ausverkauf des Kryptomarktes ist. Solange sich Bitcoin über 40.000 $ und Ethereum über 2.800 Dollar hielten, bliebe zuversichtlich, was den Markt angeht.

Analyst Lark Davis hingegen bleibt optimistisch und erwartet einen 300%-Anstieg von Bitcoin im vierten Quartal.

#bitcoin still going to 100k this year, Q4 2013 and Q4 2017 both saw 300% + rallies.

What would make BTC do that again?

A BTC ETF getting approved in the USA.

— Lark Davis (@TheCryptoLark) September 22, 2021

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