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Bitcoin festigt sich bei 42.000 US-Dollar, Parallelen zum Vorjahr immer eindeutiger

Die Vergleiche zum Sommer 2021 bekommen immer mehr Nahrung, was die Hoffnung auf einen baldigen Aufschwung umso mehr befeuert.

Bitcoin (BTC) hat sich am heutigen 7. Januar doch noch an der 42.000 US-Dollar-Marke gefestigt, wodurch die Parallelen zum Vorjahr immer eindeutiger werden.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bitcoin zieht Parallelen zum Mai 2021

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist die aktuelle Kursentwicklung von BTC/USD geradezu zittrig, wobei immerhin ein erneuter Abschwung auf die wichtige 40.000 US-Dollar-Marke verhindert werden konnte.

Nachdem der Bitcoin-Kurs über den Tag schon unter 41.000 US-Dollar abgerutscht war, hatten die Analysten gewarnt, dass nun ein Crash bis auf 30.000 US-Dollar drohen könnte.

Eine Marke, die Erinnerungen wachruft, denn im vergangenen Jahr hat die marktführende Kryptowährung hier von Mai bis Juli eine Bodenbildung durchlaufen.

Genau wie damals sorgt auch aktuell ein Schlag gegen die Mining-Branche in Kombination mit makroökonomischen Faktoren für sehr erschwerte Bedingungen.

„BTC verhält sich momentan ziemlich ähnlich wie im Mai 2021“, wie Krypto-Experte Rekt Capital in diesem Zusammenhang feststellt.

Dahingehend verweist er darauf, dass BTC/USD am heutigen Freitag das 50-wöchige Gleitende Mittel (EMA) nach unten durchbrochen hat, was Mitte Juli 2021 ebenfalls der Vorbote für eine anschließende Bodenbildung war.

The #BTC capitulation event below the blue 50-week EMA is in progress$BTC #Crypto #Bitcoin pic.twitter.com/KGvl2ogbGO

— Rekt Capital (@rektcapital) January 7, 2022

Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe betont hingegen den Unterschied zwischen der damaligen und der aktuellen Entwicklungen.

So meint er, dass die „kurze Korrektur gen Süden“ einen Beleg dafür liefert, dass es dieses Mal nicht in eine längere Seitwärtsbewegung geht. Vielmehr könnte es schon viel schneller wieder nach oben gehen.

„Die 46.000 US-Dollar-Marke ist weiterhin sehr wichtig. Sobald diese übersprungen wird, ist der Abwärtstrend vorüber und wir bekommen wieder Luft nach oben“, wie van de Poppe in seinem neuen YouTube-Update erklärt.

Ethereum und Altcoins schwächeln

Die Altcoins schwächeln derweil ähnlich wie der Marktführer. Alle zwischenzeitlichen Aufschwünge könnten deshalb eine „Bullen-Falle“ sein, die keineswegs einen neuen Aufwärtstrend einläutet.

Der marktführende Altcoin Ether (ETH) liegt heute 4,5 % im Minus, was einem Rücklauf von 700 US-Dollar innerhalb der letzten Woche bedeutet. Damit steht ETH/USD wieder fast bei 3.000 US-Dollar.

Ether-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Unter den Top-10 Kryptowährungen gibt es jedoch ein paar Ausnahmen, die sich gegen den Abwärtssog stemmen können. So schafft Cardano (ADA) ein Plus von 1,2 % und XRP bleibt weitestgehend flach.

Der pessimistische Krypto-Experte Pentoshi prognostiziert, dass es „irgendwann in diesem Jahr“ für ETH noch zurück bis auf 2.200 US-Dollar geht, was für die Krypto-Anleger immerhin eine durchaus günstige Kaufgelegenheit wäre.

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