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Bitcoin-Futures-ETF: Verzögerung bis 2022 möglich

Die regulatorische Unsicherheit könnte dazu führen, dass die Entscheidung über Bitcoin-ETFs weiter nach hinten verschoben wird.

Kryptoinvestoren werden wohl länger auf einen Bitcoin (BTC)-Futures-ETF warten müssen, wie Todd Rosenbluth, der leitende Direktor für ETF- Mutual-Fund-Forschung beim Forschungsunternehmen CFRA, glaubt.

In der CNBC-Sendung ETF Edge sagte Rosenbluth am Dienstag, dass der erste Krypto-ETF zwar wohl ein Bitcoin-Futures-Produkt sein werde, aber warnte, dass die derzeitige regulatorische Unsicherheit das weiter hinauszögern könnte.

Über 20 Krypto-ETFs warten darauf, von der US-Wertpapieraufsicht SEC eine Genehmigung zu bekommen, doch die Regulierungsbehörde hat bisher noch keine zugelassen.

Der Forscher meint, dass Regulierungsbehörden abwarten könnten, bis all diese Produkte ihre Ziele erreichen, so dass diese gleichzeitig genehmigt werden können, um keinen den Vorteil zu geben, der erste zu sein. Er fügte hinzu:

“Es ist gut möglich, und unserer Meinung nach sogar wahrscheinlich, dass es noch bis 2022 dauern könnte, bis ein Bitcoin-Futures-ETF zugelassen wird.”

Der CEO von Van Eck Associates Jan van Eck sagte, die SEC sei primär wegen der Diskrepanz zwischen dem tatsächlichen Bitcoin-Kurs und dem Kurs der Futures-Kontrakte besorgt. Hinzu kommen die Bedenken, dass Fonds zu werden.

Bei einer Bitcoin-im Rallye können sich Futures-Strategien bis zu 20 Prozent pro Jahr schlechter entwickeln. Er fügte hinzu, die SEC wolle etwas Einsicht in den darunterliegenden Bitcoin-Markt.

Van Eck meinte auch, dass die Regulierungsbehörde mehr Kontrolle über den Kryptohandel haben sollte. Das versucht sie zu erreichen, etwa mit den kürzlichen Drohungen gegen Coinbase und dem Stablecoin-Kreditprodukt der Börse. Andere beliebte Trading-Plattformen, wie etwa Robinhood, sind bereits reguliert und als Broker-Dealer registriert.

In diesem Zusammenhang: Wale wollen bei Bitcoin-ETF-Genehmigung die ersten sein

Spekulationen über eine mögliche Verzögerung könnten sich auf dem Bitcoin-Kurs auswirken, wie Analysten glauben. Große Investoren könnten BTC nämlich im Vorfeld einer ETF-Genehmigung diesen Monat aufkaufen. Der Vermögenswert ist in den letzten zwei Wochen um 37,5 Prozent und hat ein lokales Hoch von 58.000 US-Dollar am Dienstag erreicht. Weitere regulatorische Verzögerungen könnten den aktuellen Schwung auf dem Markt jedoch bremsen.

Der leitende ETF-Analyst bei Bloomberg Eric Balchunas glaubt immer noch, dass die Chancen dafür, dass ein ETF diesen Monat genehmigt wird, bei 75 Prozent stehen.

Anfang des Monats hat die SEC die Frist für vier BTC-ETFs um 45 Tage nach hinten verschoben. Bei diesen vier handelt es sich um Global X Bitcoin Trust, Valkyrie XBTO Bitcoin Futures Fund, WisdomTree Bitcoin Trust und Kryptoin Bitcoin ETF.

Im September wurde der physisch gesicherte Bitcoin-ETF von VanEck zum zweiten Mal in diesem Jahr nach hinten verschoben. Eine Entscheidung soll nun bis zum 14. November fallen.

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