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Bitcoin Mining Council: Das Mining hat 0,12% Anteil am weltweiten Energiebedarf und wird umweltfreundlicher

Der Bitcoin Mining Council BMC hat einen Bericht vorgestellt, der die Darstellung der Mainstream-Medien widerlegt, wonach das Bitcoin-Mining energieintensiv und umweltschädlich sei.
Laut BMC verbraucht das Bitcoin-Mining 0,12% der weltweiten Energieproduktion und dabei 65,9% erneuerbare Energie.

Der Bitcoin Mining Council (BMC) hat sich zu Wort gemeldet, um über den Energieaufwand und die Umweltverschmutzung beim Bitcoin-Mining aufzuklären. Der Rat besteht aus Bitcoin-Minern sowie aus Finanz- und Technologieunternehmen aus der ganzen Welt. Zu den Bitcoin-Minern gehören Marathon Digital Holdings, Bitfarms und Riot Blockchain, und zu den Finanzunternehmen gehören BlockFi, MicroStrategy und Galaxy Digital. Zu seiner Intention schreibt der BMC auf seiner Website;

„Wir fördern Transparenz, teilen bewährte Verfahrensweisen und klären die Öffentlichkeit über die Vorteile von Bitcoin und Bitcoin-Mining auf.“

Der dritte Quartealbericht von BMC schätzt den weltweiten Bitcoin-Stromverbrauch auf 0,12% (188 TW/h) pro Jahr. Ein ähnlicher Bericht – der Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index – stellt fest, dass der Energieverbrauch von Bitcoin 106,3 Terawattstunden/Jahr beträgt. Verglichen mit der weltweiten Energieproduktion sind das 0,55%.

Interessanterweise hebt BMC auch hervor, dass der Stromverbrauch von Kryptowährungen im Vergleich zu Videospielen, Weihnachtsbeleuchtung und Goldminen wesentlich geringer ist.

Energieverbrauch und Umweltauswirkungen des Bitcoin-Mining

In der Vergangenheit wurde der Energieverbrauch von Bitcoin mit dem von Ländern wie der Schweiz, Argentinien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den Niederlanden gleichgesetzt. Dadurch entstanden Debatten über die Umweltverträglichkeit von Bitcoin aufgrund der Verwendung von nicht erneuerbaren Energiequellen.

Eine Studie von Galaxy Digital vom Mai zeigt jedoch, dass das Bankensystem jährlich 2,1 Mal mehr Energie verbraucht als Bitcoin. Darüber hinaus tragen die traditionellen Finanzsysteme auch zum CO2-Ausstoß bei, da sie Tausende großer Gebäude unterhalten. Sie haben auch Transportkosten für Kunden und Angestellte, ganz zu schweigen von dem anfallenden Papiermüll.

Wie der BMC-Bericht feststellt, verwendet Bitcoin zu 65,9% nachhaltige Energie und liegt damit vor Deutschland mit 48,5%. Außerdem hat sich die Effizienz der Rechenleistung nach dem Moore´schen Gesetz drastisch um das 42-fache erhöht. Das bedeutet, dass das Bitcoin-Mining in den nächsten acht Jahren mehr erneuerbare Quellen anzapfen und immer energieeffizienter werden wird. Schon jetzt setzen viele Bitcoin-Miner auf umweltfreundliche Energie. El Salvador beispielsweise nutzt zum Mining geothermische Energie in der Nähe von Vulkanen.

Mehr zum Thema: El Salvador begins Bitcoin mining with volcanic energy, President Nayib Bukele reveals

Randbemerkungen

Darüber hinaus hat sich Bitcoin zu einem alternativen Finanzsystem entwickelt, das der Inflation entgegenwirkt. Zwischen Mai und Juni stiegen die Verbraucherpreise in den USA um 0,9 Prozent, wie das Bureau of Labor Statistics (BLS) mitteilte. Vor Januar 2021 lag die jährliche Inflation bei etwa 1,4 Prozent.

In einem Bericht mit dem Titel „World’s most polluted countries in 2020“ stellt IQAir fest, dass steigende Inflation zur Verschmutzung beiträgt. Den weniger entwickelten Ländern fehlt es an Anreizen, in erneuerbare Technologien und postindustrielle Sanierungen zu investieren.

Ob der Energieaufwand für Bitcoin vertretbar ist, ist letztlich eine Frage der individuellen oder nationalen Perspektive.

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