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Bitcoin rutscht zurück auf 48.000 US-Dollar, Experten bleiben optimistisch

Mit einem kurzen Abschwung könnte Bitcoin Anlauf auf die 51.000 US-Dollar Marke nehmen, hinter der weitere Zugewinne winken.

Bitcoin (BTC) ist am heutigen Freitag zurück unter die psychologisch wichtige 50.000 US-Dollar Marke abgerutscht, weshalb die nächste Richtungsbewegung für die weitere Kursentwicklung umso bedeutender ist.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Wie Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist BTC/USD in der Nacht zwischenzeitlich bis auf ein Tief von 48.350 US-Dollar gefallen, ehe sich der Kurs wieder leicht erholen konnte.

Dementsprechend befindet sich die marktführende Kryptowährung nun am Scheideweg, denn falls sich Bitcoin hier halten kann, ist ein Angriff auf die 51.000 US-Dollar Marke und darüber hinaus möglich.

„BTC versucht gerade, die blaue Linie als Support zu etablieren“, wie der Krypto-Experte Rekt Capital unter Verweis auf ein zugehöriges Kursdiagramm erklärt (siehe unten). Dem fügt er an:

„BTC muss die diagonale blaue Linie als Support festigen, damit als nächstes ein Sprung auf 51.000 US-Dollar und mehr erfolgen kann.“
Bitcoin-Tagesdiagramm inkl. Widerstand und Support (Coinbase). Quelle: Rekt Capital/Twitter

Wie Cointelegraph berichtet hatte, könnte ein Sprung über letztere Marke für weitere Zugewinne sorgen, da es in der Preisspanne zwischen 50.000 – 60.000 US-Dollar ansonsten kaum nennenswerten Verkaufsdruck gibt.

„Für mich muss Bitcoin erst noch die 51.000 US-Dollar Marke geknackt werden, damit der aktuelle Rückenwind beibehalten werden kann“, wie Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe bereits am Donnerstag meinte.

Dahingehend ergänzte er, dass zumindest die Altcoins davon profitieren, wenn der Marktführer zunächst nur in der Preisspanne verbleibt.

Bitcoin wieder voll im Saft

Andere Krypto-Experten verweisen wiederum auf die starken Fundamentaldaten, die den jüngsten Höhenflug von Bitcoin untermauern.

Am Freitag stand dabei allen voran die Hashrate im Fokus, denn die Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks hat den Schlag der chinesischen Regierung gegen die heimische Mining-Branche im Mai inzwischen schon nahezu vollständig verdaut.

„Die Erholung der Hashrate von Bitcoin ist wahrscheinlich die beste Nachricht am heutigen Tag“, wie Vijay Boyapati in diesem Zusammenhang feststellt. Und weiter:

„Und zwar nicht, weil die Kursentwicklung der Hashrate folgt, sondern weil sich daran die Widerstandsfähigkeit des Bitcoin-Netzwerks zeigt, das selbst gegenüber einer großen staatlichen Regierung nicht einknickt.“

Die Hashrate liegt mittlerweile wieder bei einem Wert von 129,2 Exahashes pro Sekunde (EH/s), was einen Zuwachs von 5 EH/s in dieser Woche bedeutet. Auch die Mining-Difficulty, also der Schwierigkeitsgrad für den Abbau, ist deshalb zuletzt wieder merkbar gestiegen.

Bitcoin-Hashrate. Quelle: Blockchain.com

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