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Britische Anleger verloren von Januar bis September 200 Millionen Dollar durch Krypto-Betrug

Daten der britischen Polizei zeigen, dass Kriminelle 2021 bislang rund 200 Millionen Dollar durch Krypto-Betrug erbeutet haben
Die meisten GeschädigtenOpfer gehören der der Altersgruppe zwischen 18 und 45 Jahren an

Krypto-Investoren in Großbritannien haben zwischen Januar und September 2021 rund 200 Millionen Dollar durch Betrug verloren. Nach Angaben der britischen Polizei gab es in den ersten drei Quartalen des Jahres einen sprunghaften Anstieg der Betrugsfälle, bei denen Krypto-Anleger geschädigt wurden.

Die Kryptobranche hat seit Anfang des Jahres ein exponentielles Wachstum erlebt. Da viele Krypto-Vermögenswerte neue Allzeithochs erreicht haben, haben wir auch eine Menge Projektentwicklungen der Branche gesehen. Die Akzeptanz digitaler Vermögenswerte hat sowohl bei institutionellen als auch bei Privatanlegern zugenommen. Das zunehmende Interesse an Kryptowährungen hat leider auch mehr Kriminelle angezogen, was weltweit zu mehr Betrugsdelikten geführt hat.

Großbritannien: 2021 bislang 7.100 Krypto-Betrugsdelikte

Die britische Polizei gibt an, dass die Zahl der Betrugsfälle im Zusammenhang mit Kryptowährungen 2021 bis jetzt bei über 7.100 liegt, 30% mehr als im Vorjahr. Zu den Tricks, mit denen Betrüger ihre Opfer in die Falle locken, gehören gefälschte Empfehlungen Prominenter. Meist locken die Betrüger die Opfer mit extrem hohen Renditen und sprechen sie auf den wichtigsten Social-Media-Plattformen an. In rund 79% der bei Action Fraud eingegangenen Meldungen über Krypto-Betrug wird versucht, die Anleger mit extrem hohen Renditen zu vermeintlichen Krypto-Investitionen zu veranlassen. Wer darauf hereinfällt, bekommt natürlich keine Rendite, sondern das Geld ist weg.

Obwohl die jüngere Generation als technisch versierter gilt, wird gerade diese Gruppe am häufigsten Opfer des grassierenden Kryptobetrugs. 52% der Geschädigten sind zwischen 18 und 45 Jahre alt.

Detective Chief Inspector Craig Mullish von der City of London Police sprach über den alarmierenden Anstieg von Krypto-Betrug in den letzten Jahren. Das Wachstum sei nicht überraschend, wenn man bedenke, dass alle heute mehr Zeit online verbringen. Das bedeute, dass Kriminelle einen größeren „Opfer-Pool“ vorfinden und demzufolge mehr Möglichkeiten haben, zum zug zu kommen.

USA und verbündete gemeinsam gegen Cyberkriminalität

In der Zwischenzeit haben sich die USA mit rund 30 Ländern gegen Cyber- und Krypto-Kriminalität verbündet. Das teilte das US-Außenministerium nach einer zweitägigen Konferenz zur Bekämpfung von Ransomware mit. Das Ministerium sagte, die Länder hätten bei dem virtuellen Treffen vereinbart, die Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden bei Geldwäsche im Zusammenhang mit Kryptowährungen zu verbessern. In einer gemeinsamen Erklärung hieß es:

„Die Regierungen erkennen die Notwendigkeit dringender Maßnahmen, gemeinsamer Prioritäten und komplementärer Bemühungen zur Verringerung des Risikos von Ransomware an.“

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