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Bullenherde nimmt Anlauf – Bitcoin setzt „zum Sprung“ auf 85.000 US-Dollar an

Die aktuellen Rekordhöhen sind für den Aufwärtstrend von Bitcoin wohl noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Kaum ist der jüngste Rekordlauf abgeflaut, „setzt Bitcoin (BTC) schon wieder zum Sprung an“, wie die Trading-Plattform Decentrader aus der mittel- bis langfristigen Kursentwicklung ableitet.

So prognostizieren die Analysten der Plattform in ihrem aktuellen Marktupdate vom 29. Oktober, dass es für die marktführende Kryptowährung schon bald wieder deutlich nach oben geht.

150.000 US-Dollar bis Jahresende?

Obwohl die jüngste Seitwärtsbewegung von BTC/USD ein kleiner Dämpfer für die enthusiastische Marktstimmung war, ist der Aufwärtsdrang noch lange nicht vorbei, wie Decentrader dementsprechend meint.

Dabei richtet sich der Fokus allen voran auf die beiden „neuen“ Rekordmarken bei 63.900 US-Dollar und 67.100 US-Dollar, die erst im laufenden Jahr aufgestellt wurden, als nächste wichtige Hürden. Allerdings könnte der richtige Widerstand erst sehr viel später im Bereich um 100.000 US-Dollar aufkommen, so die Experten.

„Im Hinblick auf die technischen Daten, Marktzyklusdaten und On-Chain-Daten sehen wir den nächsten großen Widerstandsbereich für BTC erst bei 85.000 – 90.000 US-Dollar“, wie es dahingehend im Marktupdate heißt.

Der Grund für diesen Optimismus ist unter anderem, dass die Gleitenden Mittel (Moving Averages) der letzten 128 Tage und 200 Tage kurz vor einer positiven Überschneidung stehen, die schon in der Vergangenheit wiederholt einen längeren Höhenflug angekündigt hat.

Auch die Kursentwicklung der letzten drei Tage, die Decentrader für ganz besonders aussagekräftig hält, wirft nun sehr positive Schatten voraus, wobei es sowohl das negative Tagesdiagramm als auch das neutrale Wochendiagramm regelrecht überstimmt.

Damit liefert es zugleich einen Beleg für einen längeren Aufwärtstrend, der Bitcoin bis Anfang 2022 auf satte 150.000 US-Dollar katapultieren könnte.

Möglicher Aufwärtstrend für Bitcoin. Quellce: Decentrader

Ein weiterer Faktor der diese positive Lesart stützt, ist die anhaltende Verknappung der Umlaufmenge von Bitcoin, die dadurch befeuert wird, dass die auf Kryptobörsen zum Verkauf stehenden BTC immer weniger werden. Daran lässt sich erkennen, dass die Anleger lieber halten als verkaufen, was die vorhandene Angebotsmenge umso mehr schrumpfen lässt.

„Die Daten weisen weiterhin darauf hin, dass die Marktteilnehmer langfristig optimistisch sind. Ein Beleg dafür ist, dass immer mehr Bitcoin von den Handelsplattformen abgezogen werden und in Cold-Wallets wandern. Eine Folge davon wird sein, dass die kurzfristige Angebotsmenge kleiner wird“, wie Decentrader erklärt. Und weiter:

„Solange dieser Trend anhält, entsteht weiterer Aufwind für den Kurs, denn die Nachfrageseite muss bei geringer werdendem Angebot höhere Preise akzeptieren.“
Bitcoin-Vermögen auf Kryptobörsen. Quelle: Bybt

ARK ähnlich optimistisch

Auch die Vermögensverwaltung ARK Invest widmet sich zum Ende des Monats der weiteren Kursentwicklung von Bitcoin.

So beleuchtet ARK in einem neuen Analysebericht ebenfalls, wie viel Luft BTC/USD in diesem Rekordlauf noch nach oben hat.

Die Mehrheit der betrachteten Kennzahlen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Aufwärtstrend noch nicht vorbei ist, auch wenn einige davon zumindest in die Nähe einer Deckenbildung rücken.

„Unserer Meinung nach leitet sich der Wert der Bitcoin-Blockchain aus deren wirtschaftlichen Mehrwert ab, während der Kurswert von Bitcoin eine Funktion von Angebot und Nachfrage ist. Wir denken, dass Anleger kurz- bis mittelfristig ableiten können, wie sich das Verhalten von Käufern und Verkäufern auf der Bitcoin-Blockchain gestaltet, um daraus Rückschlüsse für ihre Investitionen in Bitcoin zu ziehen“, wie die Investmentfirma ihre Beobachtungen abschließend kommentiert.

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