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Bundesstaat in Indien: Förderung von Web2- und Web3-Blockchain-Startups

Telangana lanciert in Zusammenarbeit mit CoinSwitch Kuber und Lumos Labs einen Blockchain-Beschleuniger.

Die Regierung des indischen Bundesstaates Telangana kündigte das India Blockchain Accelerator-Programm an, mit dem Web2- und Web3-Startups und Blockchain-Entwickler in der Frühphase gefördert werden sollen. Damit sollen reale Herausforderungen gelöst werden. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit der bekannten Kryptobörse CoinSwitch Kuber und Lumos Labs, einem Unternehmen für technologisches Innovationsmanagement, lanciert.

In einem Gespräch mit Cointelegraph betonte Rama Devi Lanka, die Direktorin für Schwellentechnologien beim ITE&C Department der Regierung von Telangana, der indische Bundesstaat plane, Blockchain-Projekte für verschiedene Anwendungsfälle zu nutzen:

“Es gibt einige interessante Anwendungsfälle, die der Bundesstaat bereits mit Blockchain erprobt hat. Darunter etwa T-Chits (Chit-Fonds auf der Blockchain), Lieferketten (Rückverfolgbarkeit von Saatgut), E-Wahlen (digitale Wahlplattform auf Basis von Blockchain und KI) und mehr.”

Laut der offiziellen Ankündigung wird das viermonatige Blockchain-Beschleunigerprogramm der Regierung für Web2- und Web3-Startups und Blockchain-Entwickler im Frühstadium zur Verfügung stehen. Bei dem Programm wird nach Blockchain-basierten Lösungen für reale Probleme in verschiedenen Branchen gesucht, darunter etwa Fintech, Unterhaltung, Nachhaltigkeit, Infrastruktur und Werkzeuge, Agrartechnologie, Logistik und Gesundheitswesen:

“Die Regierung von Telangana will den erforderlichen Rechtsrahmen schaffen, um das Wachstum von Blockchain zu ermöglichen und zu fördern.”

Lanka sprach auch darüber, dass die Regierung derzeit verschiedene Anwendungsfälle für nicht-fungible Token (NFT), dezentrales Finanzwesen (DeFi) und andere Kryptoinitiativen für eine Massenimplementierung erproben will. Sie bekräftigte auch nochmals ihren Optimismus im Hinblick auf neue Blockchain-Innovationen:

“Die Regierung von Telangana will auch einen großen Pool von indischen Blockchain-Fachkräften einrichten und unterstützen. Wir hoffen auf etwa 100.000 in den nächsten drei bis vier Quartalen.” ”

Die Mitbegründerin von Lumos Labs Kaavya Prasad äußerte sich im Gespräch über die Offenheit der Regierung für neue Blockchain-Initiativen ähnlich. Sie betonte, es sei ein größeres Interesse an Pilotprojekten und serienreifen Anwendungen erforderlich:

“Wenn verschiedene bundesstaatliche Regierungen zusammenarbeiten, wird das Wachstum in diesem Bereich weiter beschleunigt. So könnten wir auch effizientere Fortschritte erzielen.”

Der Gründer und CEO von CoinSwitch Kuber Ashish Singhal erklärte, die besten globalen Startups von morgen würden auf der Web3-Blockchain-Infrastruktur laufen. Er sprach auch darüber, dass Indien ein Nettoexporteur von Technologie werden könnte:

“Da wir Teil der indischen Kryptobranche sind, werden wir uns darum bemühen, mit der Regierung des Bundesstaates zusammenzuarbeiten, um die Vision, Telangana zur Blockchain-Hauptstadt des Landes zu machen, Realität werden zu lassen.” ”

In diesem Zusammenhang: Keine Verbote: Indien will Kryptoregulierung

Einem aktuellen Bericht zufolge will die indische Regierung kein allgemeines Verbot von Kryptowährungen verhängen. Nach Angaben des indischen Nachrichtensenders NDTV deutet eine Mitteilung aus der Kabinettssitzung zum Krypto-Gesetz auf eine geplante Regulierung hin.

Wie Cointelegraph berichtete, sagte der lokale Reporter Sunil Prabhu, in der Mitteilung seien Vorschläge zur Regulierung von Kryptowährungen als Kryptovermögenswert enthalten. Die indische Wertpapieraufsicht SEBI wolle dabei die Regulierung lokaler Kryptobörsen beaufsichtigen.

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