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Cardano: Das Hydra-Upgrade und die Bewältigung der hohen Nachfrage nach Datenverkehr

Cardano-Gründer Charles Hoskinson gibt dem Hydra-Upgrade „hohe kommerzielle Priorität“, da sich die Cardano-Blockchain auf den kommenden hohen Datenverkehr vorbereitet.
Er sprach auch über das Plutus-Upgrade, das Entwicklern die Möglichkeit gibt, mit Smart Contracts zu interagieren.

Ethereum-Konkurrent Cardano durchläuft Entwicklungen von großer Tragweite, wobei deren letzte das Alonzo-Upgrade im September war. Am 31. Oktober, kam eine aktuelle Stellungnahme zu dem Thema, die live aus Äthiopien übertragen wurde.

Mehr zum Thema: Äthiopien und die Cardano-Partnerschaft gehören zu den einflussreichsten Projekten 2021

Zunächst sprach Hoskinson über die ERC-20 Cardano-Konverter-Bridge, die am 12. September in Betrieb ging. Es ist eine entscheidende Bridge, die Kunden außerhalb der Cardano-Sphäre verbindet. Dadurch können Ethereum-basierte Kunden die niedrigen Transaktionskosten und die hohe Kapazität der Cardano-Blockchain nutzen. Nach dem Start der Cardano-Konverter-Bridge wird SingularityNET alls erstes token migrieren. Im einzelnen sagte Hoskinson:

„Das SingularityNET befindet sich in einem Migrationsprozess… (inzwischen) hat der ERC 20 Konverter zwei Ziele, eines ist die Haupt-Chain. Jetzt, wo Plutus da ist, können wir eine Menge cooler Sachen damit machen; das andere Ziel wird Mamba sein. Es wird eine wirklich schöne Two-Way-Bridge zu Mamba geben…“

Hoskinson fügte hinzu, dass Automatisierung und Bridging die langfristigen Ziele für einen einfachen Austausch von Vermögenswerten sind.

Das Hydra-Upgrade

Der Cardano-Gründer ging auch auf eine der spannendsten Entwicklungen der Alonzo-Hardfork ein, nämlich Hydra. Hoskinson sagte, dass das Entwicklungsteam derzeit quasi rund um die Uhr an Hydra arbeite, weil man unbedingt mehr Ressurcen hinzufügen müsse. Er wies der Hydra-Entwicklung deshalb eine „hohe kommerzielle Priorität“ zu. Hoskinson erklärte weiter:

„Es wird in der Lage sein, einen großen Teil des Transaktionsverkehrs all der Apps auszulagern, die (bald) kommen werden. Wenn PAB online geht, wird Cardano durch eine enorme Menge an Datenverkehr belastet werden. Hydra ist eine Notwendigkeit für dafür …“

Darüber hinaus erläuterte Hoskinson Fragen zum Plutus Application Backed (PAB). Dabei handelt es sich um „einen Off-Chain-Backend-Service zur Verwaltung und Handhabung der Anforderungen der Anwendungsinstanz während ihres gesamten Lebenszyklus“. Hoskinson gab seine beste Schätzung für die Inbetriebnahme des PAB und sagte, es könne im November passieren. Wenn Plutus live geht, werden die Entwickler in der Lage sein, mit Smart Contracts zu interagieren. Während Cardano also weiterentwickelt wird,  gab es steigende Spekulationen und FUD, unter anderem aber auch Gerüchte, dass eine Erhöhung der Blockgröße die Anzahl der Plutus-Smart Contracts pro Block nicht erhöhen werde. Hoskinson räumte mit diesem Gerücht auf: „Das ist eine Lüge… Wenn man die Rohmenge an Speicherplatz im Block erhöht, kann man natürlich mehr Skripte in dem Block haben.“

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