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Cardano-Gründer sieht Kryptowährungen als wichtige Stütze für Afghanistan

Zum Schutz der privaten Finanzdaten, als Wertaufbewahrungsmittel und als Zahlungsmittel könnten Kryptowährungen für die afghanische Bevölkerung wichtig werden.

Cardano-Gründer Charles Hoskinson ist überzeugt, dass Kryptowährungen nach dem Abzug der amerikanischen Truppen aus Afghanistan eine „wichtige Rolle“ für die heimische Bevölkerung spielen werden.

Wie Hoskinson, der vor der Gründung von Cardano auch an der Gründung von Ethereum beteiligt war, im Interview mit CNBC erklärt, geht er davon aus, dass „Kryptowährungen in Afghanistan eine wichtige Rolle beim Kampf gegen die Taliban spielen werden“.

Demnach könnte die Technologie der Bevölkerung des Landes besonders beim Schutz von persönlichen Finanzdaten helfen:

„Auch das digitale Leben der Afghanen wird von den Taliban jetzt genauestens unter die Lupe genommen, und alles und jeder, der nicht in ihr rückständiges Weltbild passt, ist potenziell Bestrafung, Gefängnis oder sogar dem Tod ausgesetzt.“

Obwohl der Blockchain-Experte keine genauen Beispiele dafür nennt, in welchen Fällen Kryptowährungen hier Abhilfe schaffen können, gibt er zu bedenken, dass die afghanische Bürger mit diesen immerhin verhindern können, dass ihre Ausgaben minutiös nachverfolgt und/oder ihre Vermögen beschlagnahmt werden.

Darüber hinaus könnten die Digitalwährungen als Wertaufbewahrungsmittel bzw. als Schutz gegen Inflation wirken, denn einige Beobachter erwarten, dass für Afghanistan bald eine regelrechte Hyperinflation drohen könnte.

Zudem könnte auch die Funktion als Zahlungsmittel einen deutlich höheren Stellenwert einnehmen als bisher, denn auf Anweisung der USA und einiger internationaler Organisationen wurden Bankkonten in Afghanistan teilweise vorübergehend eingefroren. Der große Zahlungsdienstleister Western Union hat seinen Betrieb in der Region ebenfalls seit letzter Woche ausgesetzt, was die Möglichkeiten der afghanischen Bevölkerungen massiv einschränkt.

„Die Western Union versteht, wie dringend es für die Bevölkerung ist, Geld empfangen zu können, weshalb wir unseren Betrieb in Afghanistan so schnell wie möglich wieder aufnehmen wollen, sofern es die Situation zulässt“, so der Zahlungsdienst.

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