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Mexikanischer Zentralbankchef: Bitcoin ist wie Tauschhandel, nicht wie eine entwickelte Währung

Der Gouverneur der mexikanischen Zentralbank bestreitet die Funktion von Bitcoin als Währung und bezeichnet Bitcoin-Transaktionen als Tauschhandel.
Er schloss außerdem aus, dass Mexiko jemals BTC als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptieren wird, wie es El Salvador kürzlich getan hat.

Bitcoin ist keine fortschrittliche Währung, sondern gar keine Währung, behauptet der Leiter der mexikanischen Zentralbank. Bitcoin sei nichts weiter als ein schlechtes Wertaufbewahrungsmittel und eine hochriskante Investition, und Mexiko werde ihn niemals als gesetzliches Zahlungsmittel anerkennen.

Alejandro Diaz de Leon, der Gouverneur der mexikanischen Zentralbank, spielte die Bedeutung von Bitcoin in der Finanzwelt herunter und verglich sie mit dem Tauschhandel.

Er bemerkte dazu:

„Wer Bitcoin im Tausch gegen eine Ware oder eine Dienstleistung erhält, macht unserer Meinung nach eher ein Tauschgeschäft, da diese Person eine Ware gegen eine Ware tauscht, aber nicht wirklich Geld gegen eine Ware.“

Diese Anti-Bitcoin-Haltung ist für die Banxico, wie die Zentralbank im Volksmund genannt wird, nichts Neues. Im Juni veröffentlichte die Bank gemeinsam mit dem Finanzministerium eine Erklärung, in der sie die Mexikaner daran erinnerte, dass „virtuelle Vermögenswerte in Mexiko weder ein gesetzliches Zahlungsmittel noch eine Währung im Sinne des geltenden Rechtsrahmens sind“.

Dies geschah, nachdem Ricardo Salinas Pliego, einer der reichsten Männer Mexikos, behauptet hatte, dass seine Bank, die Banco Azteca, daran arbeite, die Kryptowährung zu akzeptieren.

Mehr zum Thema: Mexikos drittreichster Mann plant Eröffnung der ersten Bitcoin-Bank

Und wie Reuters jetzt berichtet, hat der Gouverneur von Banxico seine Meinung über Bitcoin nicht geändert, auch nicht, als er in El Salvador zum gesetzlichen Zahlungsmittel wurde.

„In unserer Zeit hat sich Geld zu Fiatgeld entwickelt, das von Zentralbanken ausgegeben wird. Bitcoin hat eher die Dimension von Edelmetallen als die eines  täglich benutzbaren gesetzlichen Zahlungsmittels.“

Niemand will in Bitcoin zahlen

Gouverneur Diaz de Leon kritisierte die Währungseigenschaften von Bitcoin, wie es auch viele andere Banker getan haben. Damit ein Instrument als Währung gelten könne, müsse es eine zuverlässige Zahlungsmethode sein, und das ist Bitcoin nicht, erklärte er. Darüber hinaus ist Bitcoin nicht in der Lage, seinen Wert zu sichern und unterliegt starken Schwankungen.

„Die Menschen wollen nicht, dass ihre Kaufkraft, ihr Gehalt von einem Tag auf den anderen um 10% steigt oder fällt. Sie wollen diese Volatilität der Kaufkraft nicht. In diesem Sinne ist es kein guter Schutz für den Wert.“

Trotz der ablehnenden Haltung des Gouverneurs und des Finanzministers hat Mexiko Kryptowährungen in rasantem Tempo angenommen. Und während Bitcoin für die meisten Menschen weltweit ein spekulativer Vermögenswert ist, betrachten die Mexikaner Kryptowährungen als eine Möglichkeit, die langwierigen und oft teuren Online-Zahlungswege zu umgehen.

Ab 2019 hat es sich das Land zur Aufgabe gemacht, gegen Geldwäsche vorzugehen, indem es strenge Standards für den Kapitalverkehr einführt. Die Normalbürger sind davon am stärksten betroffen, da einfache Transaktionen nun eine Vielzahl von Prozessen erfordern.

Bitso, die führende Börse des Landes, verzeichnete einen rasanten Anstieg der Nutzerzahlen und des Handelsvolumens. Bis Ende 2020 hatte Bitso mehr als doppelt so viele Nutzer wie 35 führende traditionelle Broker.

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Studie: 27% der Amerikaner sind für Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel

27% der Amerikaner befürworten die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel, wie eine Studie von YouGov ergab.
Die größte Unterstützung für einen solchen Schritt gibt es bei der jüngeren Generation und bei Bürgern, deren Einkommen 80.000 Dollar pro Jahr übersteigt.

Sollte Bitcoin in den USA gesetzliches Zahlungsmittel werden? 27 Prozent der Amerikaner würden einen solchen Schritt unterstützen, wie eine neue Umfrage ergab. Die vom britischen Marktforschungsunternehmen YouGov durchgeführte Studie ergab, dass Demokraten, Personen am oberen Ende der Einkommenspyramide und Personen unter 34 Jahren einen solchen Schritt am stärksten unterstützen.

El Salvador ist das erste Land der Welt, das eine Kryptowährung als gesetzliches Zahlungsmittel anerkennt. Das hat einen Welleneffekt auf der ganzen Welt, wobei einige Länder wie Panama schnell ein ähnliches Gesetz einbrachten und andere Länder erwägen, das auch zu tun.

Laut dem Londoner Meinungsforschungsinstitut YouGov wäre einer von drei Amerikanern nicht gegen einen ähnlichen Schritt. In der Umfrage, für die 4.912 Amerikaner befragt wurden, stellte YouGov fest, dass 11% einen solchen Schritt sehr befürworten würden, während 16 Prozent ihn befürworten würden.

Die Umfrage ergab auch Merkmale, die darüber entscheiden, ob Amerikaner dies unterstützen oder nicht, wie etwa die politische Zugehörigkeit und das Durchschnittseinkommen.

Die Demokraten befürworten den Umzug etwas stärker als die Republikaner, nämlich zu 29% bzw. 26%. Leute, die 80.000 Dollar und mehr im Jahr verdienen, waren mit 21% ebenfalls eher dafür. Andererseits waren diejenigen, die 40.000 Dollar oder weniger verdienen, mit 11% weit weniger begeistert von der Idee.

Die jüngeren Befragten befürworteten die Einführung ebenfalls stärker als ihre älteren Kollegen. In der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen ist fast jeder Zweite dafür, während 43% der Babyboomer (57-75 Jahre) die Idee entschieden ablehnen.

Welches Land ist das Nächste?

El Salvadors Schritt – ob man ihn nun unterstützt oder nicht, war sehr bedeutsam für die Zukunft von Bitcoin. Es ist ein Schritt, der sowohl von der Bitcoin-Gemeinschaft als auch von den Skeptikern genau beobachtet werden wird – und Skeptiker gibt es jede Menge.

Wenn er erfolgreich ist, wird er beweisen, dass Bitcoin eine digitale Währung ist, die eines Tages eine Alternative zu den staatlich kontrollierten Fiat-Währungen werden kann. Wenn der Schritt scheitert, wird das Bitcoin mit ziemlicher Sicherheit in Verruf bringen und ihm die Chance nehmen, eine globale Währung zu werden.

Obwohl 27 Prozent der Amerikaner ein Bitcoin-Gesetz befürworten, ist es sehr unwahrscheinlich, dass die USA als nächstes Land Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einführen werden. Zunächst einmal muss definiert werden, was eine Kryptowährung überhaupt ist, und man muss entscheiden, welche Regulierungsbehörde zuständig ist.

Wahrscheinlich ist, dass eine kleine Volkswirtschaft, entweder in der Karibik oder in Südamerika, den Schritt machen wird. Panama hat bereits einen Gesetzgebungsprozess eingeleitet, der die Legalisierung von Bitcoin für Zahlungen ermöglichen könnte. Allerdings wird Panama die Bürger nicht dazu zwingen, Bitcoin zu akzeptieren, wenn sie es nicht wollen, anders als der umstrittene Artikel 7 des Bitcoin-Gesetzes in El Salvador.

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Binance will Cardano Smart Contract Upgrade und Alonzo Hard Fork unterstützen

Die Binance-Börse kündigt an, dass sie das Cardano-Upgrade zur Smart-Contract-Funktionalität und die Alonzo-Hardfork unterstützen wird.
Einzahlungen und Abhebungen von ADA werden jeweils  für die Dauer der Implementierungen ausgesetzt.

Die weltweit größte Kryptobörse Binance wird das Upgrade des Cardano-Netzwerks (ADA) auf Smart Contracts zusammen mit der Alonzo-Hardfork unterstützen. Dies geht aus einer Ankündigung auf der offiziellen Binance-Website hervor. Sowohl das Upgrade als auch die Hard Fork sollen am 12. September stattfinden. An diesem Tag werden die Implementierungen während der Epoche 290 oder um 21.44 UTC beginnen. Abhebungen und Einzahlungen von ADA werden ab 21.14 UTC an diesem Tag ausgesetzt, heißt es in der Ankündigung.

Der ADA-Handel wird während des Netzwerk-Upgrades und der Hard-Fork-Implementierung nicht betroffen sein. Das Ereignis wird auch nicht zur Schaffung neuer Token führen, so Binance. ADA-Nutzer werden gebeten, ausreichend Zeit für die vollständige Verarbeitung von Einzahlungen vor der oben genannten Cut-Off-Zeit einzuplanen.

Darüber hinaus erklärte die Börse, dass sie sich um alle technischen Anforderungen für Nutzer, die ADA in Binance-Konten halten, kümmern wird. Danach wird Binance ADA-Einzahlungen und -Abhebungen wieder aktivieren, sobald das aktualisierte Netzwerk als stabil angesehen wird. Sobald alles bereit ist, wird eine Benachrichtigung verschickt.

Cardano Upgrade

Seit Mitte des Jahres hat das Blockchain-Projekt der dritten Generation Teile der Alonzo-Reihe von Upgrades ausgerollt. Das Endergebnis dieser Upgrades war die Einführung von Smart-Contract-Funktionen und -Fähigkeiten in das Cardano-Netzwerk. Sie werden auch das Ende der Goguen-Ära markieren, in der die Erstellung von dezentralen Anwendungen (DApps) auf der Blockchain ermöglicht wurde.

Zunächst brachten die IOHK-Blockchain-Betreiber Alonzo Blue auf den Markt, das einer begrenzten Anzahl von technischen Insidern Smart Contracts zur Verfügung stellte. Damit kam die große Erwartung für die Entwicklung und das Wachstum des Netzwerks. Alonzo White und Alonzo Purple folgten. Abgesehen von den DeFi-Fähigkeiten bieten die Upgrades die Möglichkeit, ERC-20-Token auf der Cardano-Blockchain auszugeben. Außerdem gibt es neue NFT-Aussichten mit intelligenten Verträgen.

Dennoch haben frühere Verzögerungen bei der Implementierung das Vertrauen der Anleger in Cardano beeinträchtigt. Vor einiger Zeit wettete die Mehrheit der Krypto-Community sogar gegen die planmäßige Einführung von Smart Contracts durch Cardano. Diese Bedenken scheinen verflogen zu sein, da ADA jetzt auf Platz 3 der Kryptowährungen steht. Cardano wurde sogar als „Ethereum-Killer“ bezeichnet, da es ähnliche Fähigkeiten wie das Ethereum-Netzwerk anstrebt.

Mehr über ADA

Darüber hinaus ist Cardano eine Partnerschaft mit Coinfirm eingegangen, um Analysen zur Bekämpfung der Geldwäsche durchzuführen. Weiss Crypto sagte, die Aktion würde das Netzwerk zu einer zensuranfälligen Zone machen und dem Sinn der Dezentralisierung zuwiderlaufen. Cardanogründer Charles Hoskinson, zeigte sich jedoch zuversichtlich, weil der Schritt die Massenakzeptanz fördert.

Am 7. September erlitt ADA einen branchenweiten Kurseinbruch und fiel unseren Daten zufolge auf 2,40 Dollar. Der Coin versucht nun, wieder Fuß zu fassen und wurde bei Redaktionsschluss mi 2,60 Dollar gehandelt, was einem Anstieg von 8,0% entspricht.

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Solana-Rallye wie bei Ethereum? Warum 500 US-Dollar für SOL “konservativ” sein könnten

Die Kryptowährung nach Marktkapitalisierung entwickelt sich weiterhin am besten, obwohl der Kryptomarkt insgesamt über 200 Milliarden US-Dollar verloren hat.

Solana (SOL) ist sogar im Zuge des heftigen Ausverkaufs auf dem Kryptowährungsmarkt am Dienstag nicht zurückgegangen. Zwei Tage später ist der SOL-Kurs sogar auf ein neues Allzeithoch gestiegen.

Das SOL/USD-Paar konnte in den letzten 48 Stunden einen starken Rückgang abwenden und erreichte erstmals überhaupt die Marke von 217 US-Dollar.

Die Tatsache, dass das Paar dem Abwärtsdruck trotzen konnte, zeigt, dass Anleger an der Solana-Blockchain als aufstrebenden Konkurrenten von Ethereum immer mehr Interesse haben. Ethereum führt derzeit noch den Boom der dezentralen Finanzierung (DeFi) und des NFT-Sektors an.

SOL/USD-Tageskurs-Chart. Quelle: TradingView 

“Diese kürzliche, starke Entwicklung bei SOL ist mehr oder weniger eine Fortsetzung des Wachstums der letzten Zeit”, so Petr Kozjakow, der Mitbegründer und CEO des Zahlungsdienstleisters Mercuryo.

“Täglich kommen mehr als zwei verschiedene NFT-Projekte auf den Mark, aber dennoch ist die Nachfrage der unter Privathändlern nach SOL ungebrochen. Darum konnte der Kurs in dieser Woche, trotz des Markteinbruchs, um über 50 Prozent steigen.”

Am 15. August veranstaltete Solana die Eröffnung der NFT Degenerate Ape Academy. Das ist eine Sammlung von 10.000 Cartoon-Affen. In nur 8 Minuten waren diese ausverkauft und konnten 96.000 SOL oder rund 5,9 Millionen US-Dollar einbringen.

Solana dringt weiter in den NFT-Bereich ein und hat Anfang dieser Woche einen von FTX unterstützten Marktplatz für digitale Sammlerstücke eingerichtet. FTX ist eine Plattform für Krypto-Derivate und gab bekannt, dass NFT-Schöpfer und-Besitzer mit diesem neuen NFT Projekt ihre digitalen Kunstwerke mit Solana und Ethereum chainübergreifend handeln können.

Solana überholt Konkurrenz

Der Kryptowährungsmarkt verlor bei einem plötzlichen Einbruch am Dienstag über 200 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung. Der führende digitale Vermögenswerte nach Marktkapitalisierung Bitcoin (BTC) verzeichnete ein Einbruch von über 52.000 US-Dollar auf fast 42.000 US-Dollar in nur wenigen Minuten. Analysten führen das auf Liquidationen von Long-Positionen zurück.

Die Altcoins sind dem Beispiel von Bitcoin weitgehend gefolgt und mit ihm gefallen. Die zweitgrößte Kryptowährung Ether (ETH) ist dabei um bis zu 23,41 Prozent gefallen. Cardano (ADA) ist um 30,89 Prozent gefallen.

Solanas Top-Konkurrenten Ethereum und Cardano Kursentwicklung. Quelle: TradingView

Solana war jedoch eine Ausnahme, während der Rest des Marktes im Minus lag. Der SOL/USD-Kurs schwankte zwar heftig zwischen Gewinnen und Verlusten hin und her, schloss den Tag aber schließlich mit einem Plus von 5,45 Prozent ab. Daraufhin stieg er auch weiterhin.

Seit seinem Tiefststand am 20. Juli bei 21,96 US-Dollar ist das Paar um fast 890 Prozent gestiegen. Der Gesamtwert der DeFi-Projekte, die auch Solana aufbauen, ist noch über 7,81 Milliarden US-Dollar gestiegen, wie aus Daten von SolanaProject.com hervorgeht.

Greg Waisman, Mitbegründer und Betriebsleiter von Mercuryo, sagte gegenüber Cointelegraph, gehe davon aus, dass SOL bis Ende 2021 auf 500 US-Dollar klettern werde. Er erklärte:

“Das Wachstum von Solana ähnelt dem Wachstum von Ethereum (ETH) und Binance Coin (BNB). 500 US-Dollar könnten sich als Prognose als konservativ für diesen Coin entpuppen.”

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Bitcoin-Indikator zeigt Kaufgelegenheit an: 50.000 US-Dollar für BTC wieder möglich

Der SOPR Deuten stark darauf hin, das langfristige Trader den Rückgang bei Bitcoin kaufen sollten, so Analysten.

Bitcoin (BTC)-Spekulanten haben mit Verlust verkauft und diese Woche bietet eine goldene Kaufgelegenheit, wie Analysten sagen.

Daten zeigen, dass Bitcoins sogenannte Spent-Output-Profit-Ratio (SOPR) am Mittwoch zum ersten Mal seit sechs Wochen ins Negative gedreht hat.

SOPR sagt: “Kaufen Sie den Rückgang”

Ein negativer SOPR bedeutet, dass Verkäufer BTC mit Verlust verkauft haben und der überverkaufte Markt daher einen guten Boden für längerfristige Anleger ist, die von billigen Coins profitieren können. Darum gilt er als klassisches Kaufsignal.

Das letzte Mal, dass der SOPR ins Negative rutschte, war am 20. Juli, kurz bevor Bitcoin wieder auf über 50.000 US-Dollar kletterte.

“Die Spent Output Profit Ratio rutschte gestern ins Negative (grün), da die On-Chain-Spekulanten mit Verlust verkauften”, wie Philip Swift, Analyst bei der Handelsplattform Decentrader, am Donnerstag auf Twitter zusammenfasste.

“Es ergibt sich ein ähnliches Bild wie bei den Finanzierungsraten in den letzten Monaten, da im Sommer viele Zwangsverkäufe stattgefunden haben, so dass sich jetzt eher eine Gelegenheit zum Kauf bietet”.
Bitcoin SOPR Chart. Quelle: Decentrader

“Gute Nachrichten” für Bitcoin-Bullen

Wie Cointelegraph berichtete, haben Untersuchungen ergeben, dass der BTC-Kurseinbruch vom Dienstag von Händlern verursacht wurde, die so große Hebel hatten und dem Verkaufsdruck der jungen Wale nicht standhalten konnten.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Kurs vor “impulsiver” Erholung: Solana (SOL) führt Altcoin-Anstieg an

Nachdem der Markt diese Akteure ausgemerzt hat, ist der Optimismus über nachhaltigere Kurszuwächse wieder da.

Für die On-Chain-Überwachungswebseite Whalemap deuten die SOPR-Daten ebenfalls auf einen möglichen Anstieg hin.

“SOPR liegt etwa bei 1 und das bei einem nach oben tendierenden Markt. Das ist eine gute Nachricht”, wie der aktuelle Stand kommentiert wurde.

In privaten Kommentaren gegenüber Cointelegraph fügte das Whalemap-Team hinzu, dass der Markt erst mal ein wenig stagnieren würde, bevor es wieder nach oben gehe.

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Warum wir uns mit Ripple und Coinbase gegen die SEC stellen müssen

Die SEC hat Ripple wegen angeblicher Verstöße gegen die Wertpapiergesetze angeklagt, und wenn die Krypto-Community Ripple nicht besteht, könnte jeder der Nächste sein.
Coinbase erhielt bereits Nachricht, es sei als nächstes dran, obwohl das börsennotierte Unternehmen sich konform verhält.

Bei dem Namen Martin Niemöller mag es bei vielen nicht sofort klingeln. Doch sein berühmtes Zitat als einer der schärfsten Kritiker Adolf Hitlers hat bis heute Gültigkeit.

„Zuerst kamen sie wegen der Sozialisten, und ich habe nicht protestiert, weil ich kein Sozialist war. Dann kamen sie wegen der Gewerkschafter, und ich habe nicht protestiert, weil ich kein Gewerkschafter war. Dann kamen sie wegen der Juden, und ich habe nicht protestiert, weil ich kein Jude war. Dann kamen sie wegen mir – und es gab niemanden mehr, der protestieren konnte,“ sagte Niemöller einmal.

Für die Kryptowährungsgemeinschaft war dies angesichts der fortgesetzten Maßnahmen der US-Börsenaufsichtsbehörde gegen die Branche noch nie so anschaulich wie heute. Zunächst einmal hat die SEC durchaus das Recht, gegen Akteure vorzugehen, von denen sie glaubt, dass sie gegen die Gesetze verstoßen haben. Ihre nicht immer zimperlichen Maßnahmen haben Bitcoin-Betrügereien vereitelt und zur Wiedererlangung von Millionen von Dollar geführt. Diese Maßnahmen haben viele Anleger davor geschützt, Opfer von Betrügern zu werden, die sich als Bitcoin-Wohltäter ausgeben.

Die Datenanalyseplattform Elliptic hat aufgedeckt, dass die SEC seit 2009 beachtliche 1,7 Milliarden US-Dollar an Strafen im Zusammenhang mit Kryptowährungen eingezogen hat.

Das Vorgehen der SEC gegen Ripple und Coinbase hat jedoch die Seite einer SEC gezeigt, die geradezu fanatisch wild entschlossen ist, mit allen Mitteln gegen den Sektor vorzugehen.

Erst Ripple, dann Coinbase – wer kommt als Nächstes?

Als Jay Clayton nur wenige Tage vor seinem Ausscheiden aus dem Amt erstmals eine Klage gegen Ripple einreichte, war die Reaktion der Kryptobranche zwiespältig. Es gab Bitcoin-Fans, die unbeeindruckt blieben, da ihre favorisierte Kryptowährung nicht involviert war. Es gab diejenigen aus der Altcoin-Gemeinschaft, die mit der XRP-Familie sympathisierten, und dann gab es diejenigen, die unsicher waren, ob sie die nächsten sein würden.

Mehr zum Thema: Rechtsexperte: Binance Coin und Tether könnten Wertpapiere sein und auch Ethereum 2.0 ist nicht sicher

Im Lauf der Zeit hat sich die Kryptowährungsbranche zusammengeschlossen und Ripple ihre Unterstützung zugesichert, um der SEC die Stirn zu bieten. Und das aus gutem Grund, denn wie sie kürzlich bewiesen hat, ist die SEC bereit, jedes Unternehmen der Branche zu verfolgen.

Das jüngste Beispiel ist Coinbase, der Leuchtturm der regulatorischen Compliance. Wie wir berichteten, hat die SEC der Börse eine Wells Notice zugestellt, also eine Mitteilung, in der einem Unternehmen mitgeteilt wird, dass es verklagt werden wird. Die SEC hat es auf das Lend-Programm von Coinbase abgesehen, das laut deren Chef-Jurist Paul Grewal ein Wertpapier beinhaltet, aber [die SEC]hüllt sich in Schweigen darüber, wie und warum sie zu diesem Schluss gekommen ist.

https://t.co/8NupQPMBaT pic.twitter.com/SO5QDqdrMY

— Brad Garlinghouse (@bgarlinghouse) September 8, 2021

CEO Brian Armstrong wetterte auf Twitter über das „undurchsichtige Verhalten“ der SEC und wie die Aufsichtsbehörde sich geweigert habe, Klarheit zu schaffen und stattdessen eine harte Haltung gegen das vorgeschlagene Produkt eingenommen hat.

Im Mittelpunkt seiner Tirade stand die Tatsache, die auch die Kryptobranche am meisten aufgeregt hat – den Mangel an regulatorischer Klarheit. Im Fall von Ripple gab die SEC zu, dass sie es versäumt habe, Klarheit zu schaffen, und dennoch geht sie irgendwie davon aus, dass die XRP-Investoren gewusst haben müssen, dass der Token als Wertpapier betrachtet werden könnte.

Armstrong formuliert dies mit den Worten:

„Wenn wir vor Gericht landen, bekommen wir vielleicht endlich die regulatorische Klarheit, die uns die SEC verweigert. Aber eine Regulierung durch Rechtsstreit sollte für die SEC der letzte Ausweg sein, nicht der erste.“

Ddass Krypto-Unternehmen sich erst dann ihrer regulatorischen Problematik bewusst werden, wenn sie verklagt werden, ist der falsche Weg, die Branche zu regeln. So wie es aussieht, gibt es keine Kryptowährung, die von der SEC nicht zu einem Wertpapier erklärt wurde. Es sah einmal so aus, als wären Bitcoin und Ether davon ausgenommen, aber während des Ripple-Falles hat die SEC dies wieder zurückgenommen. Jetzt lebt jedes andere Projekt in der Angst, die Aufmerksamkeit der SEC auf sich zu ziehen.

Für die SEC scheint es das langfristige Ziel zu sein, die Zuständigkeit für die gesamte Kryptobranche zu erlangen. In den USA müssen sich die Regulierungsbehörden noch darüber einigen, ob Kryptowährungen unter Eigentum (was die IRS auf den Plan ruft), Waren (was die CFTC interessieren würde) oder Wertpapiere (wo die SEC ins Spiel kommt) fallen. Und bis jetzt haben alle drei Regulierungsbehörden Schritte unternommen, die darauf hindeuten, dass sie an ihren eigenen Definitionen festhalten, bis es regulatorische Klarheit gibt.

James Filan, ein ehemaliger Bundesstaatsanwalt, der fast ein Jahrzehnt lang als Staatsanwalt in Connecticut tätig war, brachte es auf den Punkt:

„Die SEC wird vor nichts zurückschrecken, um den gesamten Kryptoraum zu kontrollieren. Dabei geht es nicht nur um Ripple. Coinbase beschuldigt die SEC, „Einschüchterungstaktiken hinter verschlossenen Türen“ anzuwenden, um das Unternehmen davon abzuhalten, ein Kreditprogramm zu starten.

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Wollte Microstrategie den Bitcoin-Absturz? CEO Saylor wird beschuldigt, da seine Führungskräfte Aktien abstoßen

Eine Theorie besagt, dass Microstrategy begonnen hat, viele der Bitcoin, die es im letzten Jahr aggressiv angehäuft hat, zu verkaufen, und dass das der Grund für den gestrigen Bitcoin-Sturz war.
Zwei der Top-Manager des Unternehmens verkaufen ihre Aktienoptionen, was nach Ansicht von Experten auf Probleme im Unternehmen hindeutet – und die Verschwörungstheoretiker beflügelt.

Nur wenige haben sich so lautstark und optimistisch über Bitcoin geäußert wie Michael Saylor, der umstrittene Chef der Software-Firma Microstrategy. Sein Unternehmen akkumuliert seit Monaten aggressiv Bitcoin und wird als Ursache für einige der positiven Kursbewegungen gesehen. Doch wie lange könnte Saylor noch Bitcoin kaufen, bevor er schließlich beginnt, Gewinne mitzunehmen?  Einem Investor und Analysten zufolge hat Saylors Firma mit dem Dumping begonnen und stecke hinter dem mysteriösen Kursrückgang von 20%.

Softwarehersteller wird zum Bitcoin-Saurier

Jahrelang verkaufte Microstrategy seine Softwarelösungen, und nur wenige kannten Saylor. Er hat jedoch inzwischen weltweite Bekanntheit erlangt und ist de facto das Gesicht der institutionellen Bitcoin-Anleger geworden. Microstrategy hat Bitcoin im Wert von mehreren Milliarden Dollar gekauft und ist heute der größte börsennotierte Bitcoin-Anleger.

Selbst als Elon Musk einknickte und Bitcoin aufzugeben schien, hielt Saylor daran fest. Es kam zu dem Punkt, an dem Microstrategy eher ein Krypto-Unternehmen als ein Softwarehersteller war.

Mehr zum Thema: MicroStrategy will seine Bitcoin-Akquisitionen trotz der jüngsten Turbulenzen fortsetzen

Doch laut einem anynymen Investor und Analysten, der unter dem Namen „Crypto-Whale“ agiert, hat Saylor nur auf den besten Zeitpunkt gewartet, um aus dem Markt zu gehen, und dieser Moment könnte nun gekommen sein. Der Analyst behauptet, dass Saylor hinter den Kulissen Gewinne mitnimmt.

Crypto-Whale wies auf einen Schritt von Microstrategy hin, der sowohl bei Saylors Anhängern als auch bei Kritikern Aufsehen erregte. Das Unternehmen hatte eine Tochtergesellschaft mit dem Namen Macrostrategy LLC gegründet, um seine jetzt über 92.000 Bitcoin zu halten. In seiner pflichtgemäßen Mitteilung an die SEC gab das Unternehmen an, allein sein Bitcoin-Bestand habe einen Wert von 3,37 Milliarden Dollar.

Michael Saylor was urging everyone to buy $BTC today at $51K.

He also moved all of MicroStrategy’s BTC to a shady LLC, which means he can now sell without filing with SEC.

My guess is that Saylor is dumping his $BTC holdings on those he’s actively trying to lure in.

— Mr. Whale (@CryptoWhale) September 7, 2021

Das ist zwar nicht neu sondern seit zwei  Monaten bekannt. Microstrategy machte auch aus dem neugegründeten Unternehmen kein Geheimnis. Es ist jedoch wahr, dass Saylor durch die Übertragung der Bitcoin an die neue Tochter den Bestand ohne jede Rücksicht auf die SEC verkaufen kann.

Es gab auch Bedenken über Saylors Vergangenheit und seinen plötzlichen Wechsel zu den Bitcoin-Fans. Als Bitcoin neu auf der Bildfläche erschien, war er pessimistisch gegenüber der Kryptowährung und behauptete, daraus werde nichts.

#Bitcoin days are numbered. It seems like just a matter of time before it suffers the same fate as online gambling.

— Michael Saylor (@michael_saylor) December 19, 2013

Auch das ist jedoch nichts Neues. Es gibt viele, die anfangs gegen Bitcoin waren, aber inzwischen konvertiert sind, etwa der Milliardär Mark Cuban. Aber dann sind da noch die eher bescheidenen Aussichten von Microstrategys Kerngeschäft, dessen Einnahmen seit 2014 jedes Jahr gesunken sind – bis Saylor sich mit Bitcoin beschäftigt hat. In Anbetracht all dieser Faktoren ist es angebracht, einen genauen Blick auf die Marktmacht zu werfen, die Microstrategy etzt über Bitcoin ausübt.

Microstrategy-Führungskräfte stoßen Aktien ab

Saylor gründete Microstrategy 1989, und in den drei Jahrzehnten, die seitdem vergangen sind, ist es ihm gelungen, am Ruder zu bleiben und das Unternehmen in den Mittelpunkt einer aufstrebenden Branche zu stellen. Seine Untergebenen haben ihm im Laufe der Jahre großes Vertrauen entgegengebracht, selbst als er eine Geldstrafe in Höhe von 8,2 Millionen Dollar zahlen musste, weil er die Geschäftsbücher des Unternehmens manipuliert hatte, um es profitabel erscheinen zu lassen, obwohl es Verluste machte.

Es hat jedoch den Anschein, dass einige von Saylors Top-Leuten nicht mehr überzeugt von der Richtung sind, die das Unternehmen jetzt eingeschlagen hat. Einem Bloomberg-Bericht zufolge haben Finanzchef Le Phong und CTO Timothy Lang kürzlich Microstrategy-Aktien verkauft, nachdem sie etwa 30 Prozent der ihnen zugeteilten Optionen ausgeübt hatten.

Beide erhielten jeweils 7 Millionen Dollar aus dem Aktienverkauf.

Die Umwandlung von Optionen ist für eine Führungskraft weder ungewöhnlich noch alarmierend. Die beiden verkaufen jedoch, obwohl die Aktien des Unternehmens um das Fünffache gestiegen sind, da mehr Investoren ein indirektes Engagement in Bitcoin durch Microstrategy-Aktien suchten.

Matt Maley, der leitende Marktstratege bei Miller Tabak + Co, einem institutionellen Handelsunternehmen, ist einer derjenigen, die Zweifel an diesem Schritt geäußert haben. Er glaubt, dass die beiden Führungskräfte sich Sorgen über die Richtung machen, in die Saylor das Unternehmen führt, insbesondere im Hinblick auf die langfristige Bitcoin-gebundene Zukunft des Unternehmens.

„Leitende Angestellte verkaufen keine Aktien, wenn sie glauben, dass der Kurs steigt. Das ist einfach ein schlechtes Zeichen, wie man es auch dreht und wendet.“

Während dies für Microstrategy ein wenig beunruhigend sein mag, sieht Edward Moya keine Auswirkungen auf die Dynamik von Bitcoin. Die Optimisten haben das Sagen auf dem Markt und es ist unwahrscheinlich, dass ein kleiner Insider-Verkauf sie aus der Fassung bringt, so Moya gegenüber Bloomberg.

Er fügte hinzu:

„Die unnachgiebige Unterstützung von MicroStrategy für Bitcoin durch Saylor hat das Unternehmen zu einem Kryptowährungshandler gemacht und nicht unbedingt zu einer Wette auf die Softwarelösungen und Dienstleistungen des Unternehmens. Der Aktienkurs wird sich wahrscheinlich weiterhin in die Richtung von Saylor und seiner Wette auf Bitcoin entwickeln.“

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Schlechtes Zeichen? MicroStrategy-Führungskräfte verkaufen Aktien nach Bitcoin-Bullenlauf

Der bekannte Bitcoin-Bulle und MicroStrategy-CEO Michael Saylor hat seit 2012 keine Unternehmensaktien verkauft.

Die Unternehmenssoftware-Firma MicroStrategy hat in der Krypto- und Finanzbranche für Aufsehen gesorgt, weil der CEO seit 2020 voll auf Bitcoin setzte. Einige Reporter witzelten, das Unternehmen sei seitdem eher in ein Bitcoin (BTC)-Investmentvehikel als ein Softwareunternehmen. 

Aktuelle Dokumente, die der US Börsenaufsicht SEC vorliegen, legen nahe, dass einige der obersten Führungskräfte des Unternehmens bei dieser Strategie langfristig unsicher sind.

Aus den Unterlagen geht hervor, dass der Finanzchef von MicroStrategy Phong Le und Technologieleiter Timothy Lang im August dieses Jahres Aktien abgeworfen haben. Sie verkauften etwa 30 Prozent ihrer Anteile, die sie als Vergütung erhalten hatten. 

Wie Bloomberg berichtete, verkaufte Lang am 26. August 10.000 seiner Aktien für rund 7,1 Millionen US-Dollar. Phong hat zwischen dem 2. und 6. August 20.000 Aktien für etwas mehr als 7,3 Millionen US-Dollar verkauft. Beide halten nur noch etwa 20.000 Aktien. 

Der CEO Michael Saylor hat seit 2012 keine Aktien mehr verkauft. Er hat lediglich im Januar 50.000 Aktien der Klasse A des Unternehmens in eine andere seiner Firmen, nämlich Alcantara LLC, umgeschichtet.

In dem Bericht heißt es, dass der Verkauf von Aktien unter Führungskräften zwar üblich sei, Phong und Lang jedoch ohne einen vorher vereinbarten Handelsplan handelten. Matt Maley, der Chefmarktstratege von Miller Tabak + Co. hat behauptet, dieses Vorgehen sei ein Hinweis auf ihre Bedenken im Hinblick auf die langfristige Tragfähigkeit von Saylors Unternehmensstrategie, das Schicksal des Unternehmens so eng an die Entwicklung von Bitcoin zu knüpfen. “Leitende Angestellte verkaufen keine Aktien, wenn sie glauben, dass diese steigen werden. Das ist schlichtweg ein schlechtes Zeichen, egal wie man es dreht und wendet”, so Maley.

MicroStrategy besitzt rund 105.085 BTC (Stand: 30. Juni 2021). Saylor hat Ende Juli gezeigt, dass er von seiner Krypto-Strategie überzeugt ist, und angekündigt, weitere BTC kaufen zu wollen. Anfang Juni hat die Firma angekündigt, 400 Millionen US-Dollar Schulden aufnehmen zu wollen, um mehr Bitcoin kaufen zu können. Im August hat MicroStrategy weitere 3.907 BTC gekauft und hält damit nun insgesamt 108.992 BTC, die das Unternehmen 2,918 Milliarden US-Dollar gekostet haben.

In diesem Zusammenhang: Drei Gründe: Warum MicroStrategy Bitcoin eingestiegen ist und andere das auch tun werden

Bei Redaktionsschluss ist die MicroStrategy-Aktie über den Tag um knapp 9,4 Prozent und den letzten sechs Monaten um knapp über 77 Prozent gefallen. Ed Moya, ein leitender Marktanalyst bei Oanda, glaubt jedoch, dass die Verkäufe von Phong und Lang MicroStrategy-Investoren, die Saylors Überzeugung im Hinblick auf Bitcoin teilen, wahrscheinlich nicht entmutigen werden. Denn Saylors “Überzeugung in Bezug als Bitcoin hat das Unternehmen zu einem Kryptowährungshandel gemacht. Dabei wettet man nicht unbedingt auf die Softwarelösungen und Dienstleistungen des Unternehmens”. Er fügte hinzu, “der Aktienkurs wird sich wahrscheinlich weiterhin nach Saylor und seiner Überzeugung von Bitcoin richten”.

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Australischer Milliardär Hamish Douglass warnt vor Bitcoin-Absturz

Der australische  Vermögensverwalter wettet gegen Bitcoin mit der Begründung, er keinen inneren Wert.
Er kritisierte generell, dass Kryptowährungen für manche neuen Marktteilnehmer geradezu zu einer Religion geworden sind.

Bitcoin (BTC) und mit ihm der gesamte Kryptomarkt haben einen starken Aufschwung erlebt. Von den Tiefstständen Mitte Juli ist Bitcoin um 70% gestiegen und hatte die 50.000-Dollar-Marke überschritten, bevor es am Dienstag dieser Woche zu einer größeren Korrektur kam.

Bei Redaktionsschluss notiert Bitcoin bei 46.379 Dollar bei einer Marktkapitalisierung von 871 Milliarden. Allein in den letzten beiden Tagen hat Bitcoin das Vermögen der Anleger um 150 Milliarden Dollar geschmälert. Genau davor hatten globale Investoren angesichts der beispiellosen Preisrallye gewarnt.

Auch Hamish Douglass, Chief Investment Officer des australischen Vermögensverwalters Magellan Financial Group, hatte vor dem bevorstehenden Absturz gewarnt. Douglass hat sich den Namen des erfolgreichsten australischen Fondsmanagers verdient, da sein Unternehmen über 113 Milliarden AUD an verwaltetem Nettovermögen aufweist

Er warnte auch, dass der Absturz des Kryptomarktes unvermeidlich sei und dass der Wert von Bitcoin wahrscheinlich auf Null sinken wird. „Ich prophezeie, dass alle Kryptowährungen, die nicht von Zentralbanken oder durch reale Vermögenswerte gedeckt sind, am Ende auf Null sinken werden,“ sagte er.

Das ist sicher eine kühne Behauptung, angesichts der tatsache, dass Bitcoin in den letzten zehn Jahren mit einer Rendite von über 200 Prozent die am besten performende Anlageklasse war. Und Douglass nicht der erste, der solche Kassandra-Rufe im Zusammenhang mit Bitcoin hören lässt.

Viele einflussreiche Marktanalysten haben schon dasselbe gesagt, als Bitcoin unter 20.000 Dollar gehandelt wurde. Bisher jedenfalls wurden sie immer eines Besseren belehrt.

Sind Kryptomärkte irrational?

Douglass bezeichnet den jüngsten Preisanstieg auf dem Kryptomarkt als völlig irrational. Den Grund für den Absturz sieht Douglass in einer simplen Spekulationsblase, in der sich der Kryptomarkt derzeit befindet.

Er sagt, Kryptowährungen hätten generell keinen intrinsischen Wert – doch Investoren zahlen trotzdem hohe Preise dafür. Er warnte weiter:

„Ich muss sagen, dass Kryptowährungen eine der größten Irrationalitäten sind, die ich seit sehr, sehr langer Zeit gesehen habe, und zwar wegen der kultähnlichen Anhängerschaft, die dahinter steht, und wegen des Umfangs, der dahinter steht.“

Mit Blick auf den äusserst einfachen Marktzugang fügte Douglass hinzu: „Es gibt Millionen und Abermillionen von Menschen, die sich beteiligen. Viele haben überhaupt noch nie zuvor investiert und der einzige Zug, auf den sie je aufgesprungen sind, ist der Kryptowährungszug,  und das ist fast wie eine Religion.“

Ein schwedischer Zentralbanker vertritt ganz ähnliche Ansichten. Auf einer Banken-Tagung in Stockholm sagte der Gouverneur der Riksbank, Stefan Ingves: „Privates Geld bricht normalerweise früher oder später zusammen. Und sicher kann man durch den Handel mit Bitcoin reich werden, aber das ist vergleichbar mit dem Handel mit Briefmarken“.

Der Beitrag Australischer Milliardär Hamish Douglass warnt vor Bitcoin-Absturz erschien zuerst auf Crypto News Flash.

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“Impulsive” Erholung für Bitcoin? Solana (SOL) führt Altcoin-Erholung weiter an

Für Bitcoin und Altcoins sieht es am Donnerstag immer besser aus. Aber ein Rückgang könnte immer noch passieren, wie ein Analyst warnt.

Eine Volatilität bei Bitcoin (BTC) war schon wieder überfällig und ein Analyst glaubt an einen “impulsiven” Anstieg auf 50.000 US-Dollar.

BTC/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

Trader: “Entspannt euch und wartet” auf Bitcoin-Ausbruch

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass das BTC/USD-Paar am Donnerstag weiterhin um 46.000 US-Dollar pendelt und der Markt sich beunruhigend still verhält. 

Am Dienstag wurden massenweise Positionen geschlossen, was zu einem Einbruch um 9.000 US-Dollar bei Bitcoin führte. Analysten haben das auf Trader zurückgeführt, die mit sehr großen Hebeln spekulierten.

Der Tiefpunkt des Einbruchs bei 42.800 US-Dollar wurde zwar nicht erneut getestet, ein weiterer Rückgang ist allerdings noch möglich, wie der beliebte Trader Crypto Ed sagt.

“Sieht wie ein bullischer Wimpel aus. Impulsive Erholung und dann eine Konsolidierung”, wie er zusammenfasste. Dazu lud er Mittwoch einen aktuellen Chart hoch.

Entspannt euch und wartet auf den Ausbruch. Alles falsch, wenn er wieder einbricht.”
BTC/USD-Szenario. Quelle: Crypto Ed/Twitter

Der Händler und Analyst Rekt Capital ist etwas optimistischer und erwartet einen erneuten Test des gleitenden 50-Tage-Durchschnitts von Bitcoin, was eine potentielle Wendung wäre.

“Zum ersten Mal testet BTC den blauen 50-Tage-Durchschnitt als Unterstützung, nachdem er diesen Ende Juli zu einer Unterstützung umgewandelt hat “, wie er anmerkte.

“50-Tage-Durchschnitt ist wichtig, um den biblischen Schwung einzuschätzen, da das in der Regel auf etablierte Aufwärtstrends hindeutet.” 
BTC/USD 1-Tageschart (Bitstamp) mit 50-Tage-Durchschnitt. Quelle: TradingView

Altcoins erholen sich: Solana klettert auf über 200 US-Dollar

Und wenn großen Altcoins die die Entwicklung schon viel besser aus. Das stützt die Hoffnung auf eine kurzfristig positive Aussicht bei Bitcoin.

In diesem Zusammenhang: Kursanalyse, 8. September: BTC, ETH, ADA, BNB, XRP, SOL, DOGE, DOT, UNI, BCH

Das BTC/USD-Paar stagnierte über Nacht war, aber die übrigen Top-10-Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung konnten solide Zuwächse von mindestens 4 Prozent erzielen.

Ether (ETH) stieg um 4,5 Prozent auf 3074 US-Dollar, während Cardano (ADA) sich auf über 2,50 US-Dollar erholte.

Solana (SOL) sticht nach wie vor deutlich hervor und liegt nun bei über 200 US-Dollar, nachdem der Coin in nur 24 Stunden um 32 Prozent gestiegen ist.

SOL/USD 1-Stunden-Kerzenchart (FTX). Quelle: TradingView