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Chinas Zentralbank äußert sich zu Kryptowährungen und fordert erhöhtes Risikobewusstsein

Wu Blockchain zeigt die neuesten Äußerungen der Volksbank China zu Kryptowährungen.
Sie wies darauf hin, dass Kryptowährungen kein gesetzliches Zahlungsmittel sind und keinen tatsächlichen Wert haben.

Die Volksbank von China, die Zentralbank des Landes, hat sich erneut zu Bitcoin und anderen Krypto-Assets geäußert. In einem Twitter-Thread, der am 27. August gepostet wurde, hob der chinesische Journalist Wu Blockchain das neueste Statement der Zentralbank zu Kryptowährungen hervor.

Volksbank China mit neuen Äußerungen zu Kryptowährungen

Anders als die Republik El Salvador erklärt China, dass Bitcoin und andere virtuelle Währungen keine gesetzlichen Zahlungsmittel sind. Am 9. Juni hatte El Salvador erklärt, dass es BTC zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel machen würde und wurde damit das erste Land der Welt das Bitcoin offiziell als Währung einführt. Nach dieser Nachricht haben auch andere Länder wie Argentinien Interesse an der Einführung von Kryptowährungen als offizielles Zahlungsmittel gezeigt.

China jedoch scheint nicht daran interessiert zu sein, Bitcoin zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen, so Wu Blockchain. Die Volksbank China fügte hinzu, dass Bitcoins TC keinen tatsächlichen Wert hätten.

Angeblich ist die Volksbank um die Sicherheit der Einwohner Chinas besorgt. Sie warnte vor den Risiken, die mit dem Kryptohandel verbunden sind. Die Bank erklärte, dass Krypto-Transaktionen „ein reiner Hype“ seien. Sie rät sie den Bürgern, ihr Risikobewusstsein zu schärfen und sich nicht in die Kryptowelt zu wagen.

Wu Blockchain wies außerdem darauf hin, dass die Volksbank Besorgnis über die Sperrung von Börsen und die „verstärkte politische Öffentlichkeitsarbeit“ zum Ausdruck brachte, die zu einem erheblichen Rückgang der Popularität von Kryptowährungen in China geführt hat.

Zum Abschluss des Threads schrieb Wu Blockchain:

„In einem nächsten Schritt wird die Zentralbank [PBoC] einen normalisierten Arbeitsmechanismus einrichten, die Situation unter hohem Druck aufrechterhalten und weiterhin hart gegen Transaktionen mit virtuellen Währungen vorgehen.“

Der Beitrag von Wu Blockchain hat daher einige Reaktionen von Twitter-Nutzern hervorgerufen. Während viele Kommentare China entgegentreten und dazu auffordern, die Äußerungen zu ignorieren, sind andere Kommentatoren zufrieden und loben die chinesische Regierung dafür, dass sie sich um ihre Bürger kümmert.

China intensiviert CBDC-Entwicklung

Während China weiter gegen Bitcoin schießt, hat das Land beeindruckende Schritte zur Einführung seiner digitalen Zentralbankwährung (CBDC) unternommen. Die Volksbank begann ihre CBDC-Entwicklung schon 2014. Seitdem hat sich die Bank als einer der Vorreiter auf dem Weg zur CBDC etabliert. Letzten Monat veröffentlichte sie ihr lang erwartetes Whitepaper zum digitalen Yuan. Darin werden die Merkmale des digitalen Yuan, die Ziele für die CBDC und die erreichten Transaktionen erläutert. Wie aus dem Whitepaper hervorgeht, hat die CBDC seit Beginn der Pilotphase im vergangenen Jahr mehr als 5 Milliarden Dollar an Transaktionen mit dem digitalen Yuan abgewickelt.

Die auch als e-CNY bezeichnete chinesische CBDC wird von der Volksbank China ausgegeben und von den Geschäftsbanken vertrieben. Das Whitepaper bestätigt die Gerüchte, dass der e-CNY programmierbar ist. Die Volkabank hat die Smart-Contract-Funktionalität des digitalen Yuan bestätigt. Ein weiteres Merkmal der CBDC ist ihr digitales Zertifikatssystem und ihre verschlüsselte Speicherung. Damit soll möglichen Doppel-Emissionen, Transaktionsfälschungen und illegalen Vervielfältigungen entgegengewirkt werden.

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