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Coinbase bestätigt, dass XRP nicht wieder gelistet wird – prompt sackt der Kurs 10% ab

Aufgrund einer technischen Panne bei Coinbase wurde der XRP-Handel auf der Plattform als verfügbar angezeigt.
Der XRP-Kurs zeigte während des heutigen Handels starke Volatilität.

Der XRP von Ripple zeigte in den letzten Stunden eine starke Volatilität aufgrund der Verwirrung über die erneute Notierung an der Kryptobörse Coinbase. Heute früh schoss der XRP-Kurs auf einen Höchststand von 1,23 Dollar und stieg damit um 14%-.

Das geschah nach einem falschen Alarm auf der Coinbase Handelsplattform Coinbase Pro. Eine technische Panne bei Coinbase zeigte einigen Händlern, dass XRP wieder für den Handel auf der Plattform verfügbar ist.

Coinbase hatte den XRP-Handel Anfang des Jahres im Januar nach der SEC-Klage im vergangenen Dezember eingestellt. Doch das Gerücht über eine erneute Listung reichte aus, um den euphorische Kursanstieg von XRP auszulösen. Dazu stellte die Coinbase jedoch fest:

„Wie angekündigt und bereits durchgeführt, hat Coinbase den Handel mit XRP ausgesetzt. Aufgrund eines technischen Problems war XRP jedoch für einige Kunden vorübergehend auf der Coinbase Pro Mobile App sichtbar, konnte aber nicht gehandelt werden.“

Seit der Klärung des Sachverhalts durch Coinbase wird XRP jedoch wieder im negativen Bereich gehandelt. Bei Redaktionsschluss notiert XRP 2% im Minus bei einem Kurs von 1,09 Dollar und einer Marktkapitalisierung von 50,7 Milliarden.

Courtesy: CoinmarketCap

Wie der On-Chain-Datenanbieter Santiment berichtet, folgte auf den jüngsten Anstieg des XRP-Preises ein starker Anstieg der Adressaktivität.

#XRP just enjoyed another 10% burst, minor pullback, and now another leg up at the time of this writing. A continued great leading metric for $XRP is address activity. When unique addresses suddenly spike a price rise usually follows in the mid-term. https://t.co/TIJJYFrkYy pic.twitter.com/VSkLRyiXEJ

— Santiment (@santimentfeed) September 10, 2021

SEC räumt ein, man habe nicht über den Sicherheitsstatus von XRP informiert

XRP hat an der diesjährigen Rallye des Kryptomarktes nicht viel Anteil gehabt, was auf das sich mittlerweile  acht Monate hinschleppende von der SEC gegen Ripple angestrengte Verfahren zurückzuführen ist. In Ripples jüngstem Antrag enthüllte das Gerichtsdossier entscheidende Informationen über den Rechtsstreit. In dem Dokument gibt die SEC zu, dass sie vor der Einreichung der Klage gegen das Blockchain-Startup nie eine dritte Partei über den „Sicherheitsstatus der SEC“ informiert hat. Dazu ließ die SEC sich folgendermaßen ein:

„Vorbehaltlich aller vorstehenden Einwände räumt die Kommission ein, dass sich bestimmte Dritte vor Einreichung dieser Sache nach dem Rechtsstatus von XRP erkundigt haben. Die Kommission hat sich daraufhin jedoch weder in die eine noch in die andere Richtung geäußert.“

Der Streit zwischen Ripple und der SEC wird immer verworrener. Ripple möchte Klarheit darüber, ob die Mitarbeiter der SEC mit Wertpapieren und digitalen Vermögenswerten handeln dürfen. Die SEC hat jedoch Einspruch erhoben und behauptet, dass dies die finanziellen Details des Office of Ethics Counsel der SEC gefährden würde:

„Die Kommission weist darauf hin, dass die Pre-Clearance-Richtlinie ausdrücklich besagt, dass sie bei der Genehmigung eines Antrags auf Abschluss einer Finanztransaktion nicht feststellt, ob die Transaktion mit den Wertpapiergesetzen in Einklang steht. Diese ausdrückliche Erklärung des Ethikrates macht die von den Beklagten gewünschten Informationen über die Vorabgenehmigung irrelevant.“

Mehr zum Thema: Warum wir uns mit Ripple und Coinbase gegen die SEC stellen müssen

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