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Coinbase-Kunde wird Betrugsopfer durch vermeintlicher Betrugswarnung – 11 Millionen weg

Dem Betrüger gelang es, durch eine vermeintliche Betzrugswarnung Fernzugriff auf die Konten der Opfer zu erhalten.
Später leerte er das Konto, indem er innerhalb weniger Minuten Millionen von BTC und XLM liquidierte.

Krypto-Betrügereien auf dem Markt sind nach wie vor an der Tagesordnung und Anleger sollten wachsam bleiben. Ein Coinbase-Kunde erlitt einen massiven Verlust von 11 Millionen Dollar. Er wurde Opfer eines Phishing-Betrugs, bei dem der Hacker die gesamte Summe innerhalb weniger Minuten stahl.

Der Fall geht auf April 2021 zurück, wie aus der kürzlich eingereichten Klage der US-Staatsanwaltschaft in Los Angeles hervorgeht. Als der Coinbase-Kunde 200 Bitcoin kaufte, erschien die Benachrichtigung, sein Konto sei gesperrt. Die Betrugsnachricht sah aus, als wäre sie von Coinbase gesendet worden.

Mehr zum Thema: Coinbase berichtet von Phishing-Scam mit über 6.000 betroffenen Kunden

Den Ermittlern zufolge war die gefälschte Benachrichtigung nur der erste Schritt des Betrugs. Die Benachrichtigung enthielt eine Telefonnummer und die Aufforderung, den Coinbase-Kundendienst anzurufen. Der Kunde rief brav die angezeigte Nummer an, um die Angelegenheit zu klären.

Natürlich telefonierte der Geschädigte nicht mit dem Kundendienst, sondern mit dem Hacker. Dieser forderte ihn nun auf,  Änderungen an den Sicherheitsmaßnahmen seines Kundenkontos vorzunehmen. Eine der vorgenommenen Änderungen ermöglichte dem Hacker den Fernzugriff auf das Konto. Später erhöhte der Betrüger das tägliche Transaktionslimit und deaktivierte gleichzeitig die Alarm- und Benachrichtigungsfunktionen.

Einzelheiten des T ransfers

Der Hacker transferierte Bitcoin und XLM durch eine Reihe von Transaktionen zwischen mehreren Konten. Wie Business Insider berichtet, landeten fast 10,2 Bitcoin in der Huobi Global Wallet.

Letzten Monat erließ ein Bundesrichter einen Haftbefehl, um mehr als 600.000 Dollar in Bitcoin aus einer Huobi Global Wallet wiederzuerlangen. Tom Mrozek, ein Sprecher der US-Staatsanwaltschaft in Los Angeles, sagte:

„Huobi hat zugestimmt, die Gelder einzufrieren, bis eine Entscheidung über den Vorfall getroffen ist. Es wurde noch niemand angeklagt oder verhaftet, aber unsere Ermittlungen dauern an.“

Keine der beiden involvierten Krypto-Börsen  Huobi und Coinbase hat sich bisher in dieser Angelegenheit geäußert. Die Bundesermittler arbeiten immer noch daran, den Fall aufzuklären. Es besteht jedoch die hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Wiedebeschaffung der Beute nicht vollständig möglich sein wird.

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