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Coinbase-Nutzer in USA können Gehaltsscheck direkt auf Konto einzahlen

Kunden erhalten die Möglichkeit, so viel oder so wenig, von ihrem Gehalt, wie sie wollen, direkt auf ihr Coinbase-Konto einzuzahlen.

Coinbase will Unternehmen aus den Vereinigten Staaten bald anbieten, die Gehaltsschecks der Mitarbeiter direkt auf ein Konto bei der Kryptowährungsbörse einzuzahlen.

In einem Blogbeitrag vom Montag sagte der leitende Produktdirektor bei Coinbase Prakash Hariramani, die Börse würde direkte Einzahlungen für Arbeiter anbieten, die ihre Gehaltsschecks für Krypto-Käufe verwenden wollen, ohne, dass Transaktionsgebühren anfallen. Nutzer können direkte Einzahlungen über einen der unterstützten Zahlungsabwickler in der Coinbase-App oder über die Personalabteilung ihres Unternehmens einrichten.

Hariramani sagte, Nutzer können selbst entscheiden, wie viel oder wie wenig von ihrem Gehaltsscheck sie über diese Funktion auf ihr Coinbase-Konto einzahlen wollen. Coinbase erklärte, Börse habe diesen Dienst entwickelt, weil “zeitaufwendige und unpraktische”, häufige Transaktionen ein Problem seien. Mit direkten Einzahlungen können Nutzer Krypto-Belohnungen auf eine effizientere und schnellere Weise verdienen.

Coinbase hat bereits Partnerschaften mit US-Firmen geschlossen. Darunter etwa Fortress Investment Group, M31 Capital, Nansen, und SuperRare Labs. Im Rahmen dieser Partnerschaften werden die direkten Einzahlungen für “Mitarbeiter in der Schöpfer-Ökonomie und im Bereich Finanzdienstleistungen” angeboten. In den kommenden Monaten werden auch weitere solche Funktionen hinzukommen. Die Börse hat auch angekündigt, dass Nutzer, die ihre Visa-Debitkarte verwenden, bis zu 4 Prozent in Krypto-Belohnungen zurückbekommen können.

In diesem Zusammenhang: Regulierungs- und Datenschutzbedenken nach SEC-Drohung gegen Coinbase

Eine Woche zuvor hatte die Börse bekannt gegeben, dass sie ihr Krypto-Kreditprogramm Lend aufgeben werde. Coinbase hatte ursprünglich geplant, Teilerträge auf USD Coin (USDC)-Einzahlungen anzubieten. Dieses Programm wurde allerdings aufgegeben, da die US-Wertpapieraufsicht drohte, die Börse zu verklagen.

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