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Der Kryptomarkt erholt sich und schert sich kaum um Chinas-Verbote – Ethereum legt 12% zu

Das jüngste Repressalien Chinas treibt die Anleger zu dezentralen Börsen, wobei Ethereum am meisten profitiert
Uniswap-Transaktionsvolumen schießt 500% in die Höhe, dYdX-Transaktionsvolumen steigt um 200%

Es ist ein fantastischer Wochenbeginn: der Kryptomarkt hat sich sehr gut erholt und kümmert sich nicht weiter um Chinas Verbot von Kryptotransaktionen. Bei Redaktionsschluss ist das Marktvolumenum 5,58% gestiegen und hat dem Kryptowährungsraum fast 200 Milliarden Dollar hinzugefügt.

Die zweitgrößte Kryptowährung der Welt, Ethereum (ETH), hat den aktuellen Aufschwung mit einem Anstieg von 12% angeführt. Bei Redaktionsschluss wird ETH mit einem Kurs von 3.113 Dollar und einer Marktkapitalisierung von 370 Milliarden Dollar um 10,24% höher gehandelt. Bitcoin (BTC) verzeichnet einen eher bescheidenen Zuwachs von 4,5% und liegt derzeit bei 44.086, bei einer Marktkapitalisierung von 832 Milliarden Dollar.

Die Ethereum-Kursrallye findet vor dem Hintergrund des jüngsten chiesischen Verbots statt. Es zwang mehrere zentralisierte Börsen (CEX), ihren Betrieb einzustellen. Huobi kündigte umgehend an, dass sie den Derivate-Handel für chinesische Kunden aussetzen wird. Infolgedessen weichen viele chinesische Anleger auf dezentrale Börsen (DEX) aus. Da Ethereum eine große Anzahl von DEXs hostet, ist es einer der ersten Nutznießer des Verbots. Außerdem hat das Verbot in China ein paar große DeFi-Projekte veranlasst, die Führung zu übernehmen.

The market has soared in the last hour. ETH rose 9% and returned to $3,000. The actions of China’s CEX exchange triggered leading DeFi projects to lead the rise. pic.twitter.com/SFNqCOoyjF

— Wu Blockchain (@WuBlockchain) September 26, 2021

Abgesehen von Ethereum haben auch andere Top-Ten-Altcoins zwischen 4 und 10% zugelegt. Eins der kommenden DeFi-Projekte, Avalanche (AVAX), ist ebenfalls um 5% gestiegen und wird derzeit bei 69,24 Dollar gehandelt.

Nachfrage auf dezentralen Börsen steigt

Aufgrund von Chinas Aktion gibt es also eine starke Nachfrage nach dezentralen Börsen. Bei  Redaktionsschluss ist die UniSwap-eigene Kryptowährung UNI um 35% gestiegen und wird bei einer Marktkapitalisierung von 14,9 Milliarden Dollar mit 24,43 Dollar gehandelt. Laut Daten von CoinMarketCap ist das Handelsvolumen auf Uniswap in den letzten 24 Stunden um unglaubliche 500% gestiegen.

Am 26. September hatte der chinesische Journalist Colin Wu bereits eine entsprechende Prognose gewagt. Er schrieb:

„Viel chinesische Kunden werden in die DeFi-Welt strömen, und die Zahl der Kunden von MetaMask und dYdX wird stark steigen. Die chinesischen Communities reden über DeFi und wollen mehr darüber wissen.“

Das jüngste Szenario beschränkt sich ist nicht auf Uniswap. Wie sich herausstellt, ist auch das Transaktionsvolumen einer anderen dezentralen Börse (DEX), dYdX, in den letzten 24 Stunden in die Höhe geschnellt, und zwar höher als das der führenden Kryptobörse Coinbase.

According to CoinMarketCap data, the dYdX transaction volume in the past 24 hours has reached 4.28 billion, surpassing Coinbase’s 3.79 billion for the first time. pic.twitter.com/PR7PX6UbbF

— Wu Blockchain (@WuBlockchain) September 27, 2021

Die native Kryptowährung der Börse DYDX ist ebenfalls um 35% gestiegen und wird derzeit bei 20,21 Dollar gehandelt. Die heutige Erholung des Kryptomarkts zeigt, dass er zwar auf das Verbot in China reagiert, aber generell optimistisch bleibt. Ulrik K. Lykke, Executive Director bei ARK36, einem Kryptowährungs-Hedgefonds, sagte Benzinga:

„Jedes Mal, wenn das geschieht [China verbietet mal wieder Kryptowährungen], reagieren die Märkte mit einem Preisrückgang, wobei die Auswirkungen jedes Mal geringer und kurzlebiger werden. Die „China verbietet Bitcoin“-Geschichte hat deshalb in der Bitcoin-Gemeinschaft fast einen Meme-ähnlichen Status erreicht.“

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