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Der Twitter-Account des indischen Premierministers wurde gehackt und warb für Bitcoin-Betrug

Das Büro des Primierministers informierte Twitter umgehend und der betrügerische Link wurde entfernt.
Betrugsdelikte mit unfreiwilliger Hilfe von Prominenten sind generell wieder auf dem Vormarsch.

Am vergangenen Wochenende wurde das offizielle Twitter-Konto des indischen Premierministers Narendra Modi von Kriminellen gehackt die einen Bitcoin-Scam versuchten, indem sie folgenden Tweet posteten:

„Indien hat Bitcoin offiziell als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Die Regierung hat offiziell 500 Bitcoin gekauft und verteilt sie an die Bürger des Landes.“

Darüber hinaus enthielt der Tweet einen Link zu einer Website, die als eigentliche Betrugsfalle dienen sollte. Das Ganze wurde jedoch schnell bemerkt und der Link wurde entfernt, ebenso wie der betreffende Tweet. Trotzdem waren beide einige Stunden online. Es ist jedoch nicht klar, ob es Betrugsopfer gibt. Später am Sonntag informierte das offizielle Twitter-Handle des Premierminister-Büros über den Vorfall. Es stellte klar:

„Der Twitter-Account von Premierminister Nendra Modi wurde kurzzeitig kompromittiert. Die Angelegenheit wurde an Twitter weitergeleitet und das Konto wurde sofort gesichert. Alle Tweets, die in dem kurzen Zeitraum gepostet wurden, in dem das Konto kompromittiert war, sollten unbedingt ignoriert werden.“

Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage, nachdem Indien bestätigt hatte, dass es digitale Vermögenswerte nicht verbieten wird. Stattdessen soll die Kryptobranche staatlich reguliert werden. Man ist dabei, ein entsprechendes Krypto-Gesetz auszuarbeiten.

Prominente sind vermehrt unfreiwillge Helfer bei Krypto-Betrug

Mit dem Wachstum des Kryptomarkts nehmen auch die kriminellen Aktivitäten der Hacker zu. Sie haben es speziell auf Accounts prominenter Persönlichkeiten mit Millionen Anhängern in den sozialen Medien abgesehen. Dadurch werden diese zu unfreiwilligen Komplizen und geraten mitunter in den falschen Verdacht, an den Krypto-Betrügereien beteiliigt zu sein.
Bereits im September 2020 hatten Hacker das Handle @narendramodi_in angegriffen, das mit der persönlichen Website von Narendra Modi verbunden war.
Zuvor, im Juli 2020, hatten Cyberkriminelle bereits die Twitter-Konten mehrerer anderer westlicher Prominenter gehackt. Dazu gehörten der heutige US-Präsident Joe Biden und der ehemalige Präsident Barack Obama, außerdem Amazon-Gründer Jeff Bezos, Microsoft-Gründer Bill Gates und Tesla-Chef Elon Musk

Indien und die Krypto-Regulierung

Der indische Premierminister war in letzter Zeit maßgeblich an Entscheidungen über die Zukunft von Kryptowährung im Land beteiligt. In seiner jüngsten öffentlichen Ansprache rief Premierminister Modi zu einer gemeinsamen Anstrengung der führenden Demokratien der Welt auf, um einen Rahmen für Krypto-Regulierungen zu schaffen.
Doch die Regierung ergreift auch eigene Maßnahmen, um gegen Cyber-Kriminalität vorzugehen.  Während einer kürzlichen Anhörung in der Lok Sabha, der Volksversammlung und ersten Kammer des indischen Parlaments, sagte Unionsminister Rajeev Chandrashekhar:

„Die Regierung ist sich der Bedrohungen für die Cybersicherheit bewusst, da sich das Internet ausbreitet und immer mehr Inder mit dem Internet verbunden sind und es nutzen. Das indische Computer Emergency Response Team (CERT-In) ist damit beauftragt, Vorfälle im Bereich der Cybersicherheit in Indien zu verfolgen und zu überwachen.“

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