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Deutsche Telekom will Celo-Token von Coinbase Custody verwahren lassen

Europas größtes Telekommunikationsunternehmen nach Umsatz will Coinbase Custody Zur Verwahrung seiner Celo-Token nutzen.

Die Deutsche Telekom will Coinbase Custody, die Krypto-Verwahrungslösung der bekannten US-Kryptobörse Coinbase, für die Verwahrung ihrer Celo-Token verwenden.

Laut einer Mitteilung von Montag erklärte der Telekommunikationsanbieter, die robusten Sicherheitsmaßnahmen von Coinbase Custody seien einer der Hauptgründe, warum er diese Lösung gewählt hat.

Die Deutsche Telekom investierte im April in Celo und wurde damit das erste Telekommunikationsmitglied der Celo Alliance for Prosperity. Die Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom T-Systems MMS sehr viele Celo-Token gekauft und ist ein Validierer im mobilen, dezentralen Finanznetzwerk von Celo.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, hat das US-Risikokapitalunternehmen Andreessen Horowitz, auch bekannt als a16z, seine Celo-Vermögenswerte an T-Systems MMS übertragen. Katie Haun, General Partner bei a16z, erklärte damals, beide Unternehmen hätten ähnliche Visionen und glauben, dass das Projekt Celo den globalen Zahlungssektor verändern könne.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im Juli eine Genehmigung erteilt, so dass die Deutsche Telekom Coinbase Custody nutzen kann. Coinbase war dabei die erste Kryptobörse, die eine solche Lizenz in dem Land erhielt.

In diesem Zusammenhang: Verwahrung von Kryptowährungen als Chance auf Markteintritt für Geschäftsbanken

In der Diskussion um eine institutionelle Krypto-Akzeptanz war Verwahrung schon von Beginn an ein wichtiger Punkt. In vielen Ländern müssen regulierte Unternehmen vom Gesetz her Vermögenswerte bei anerkannten Verwahrern verwahren.

Banken und andere Finanzinstitute versuchen sich zunehmend in Kryptobereich. Dabei nutzen sie ihr Ansehen bei den Regulierungsbehörden, um Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen anzubieten. Daneben gibt es auch Verwahrungsdienste von regulierten Börsen wie Coinbase und Gemini.

Fintech- und Technologieunternehmen im Allgemeinen versuchen sich ebenfalls im Bereich der Krypto-Verwahrung. Im Juni verriet Jack Dorsey, der CEO von Twitter und Square, dass eine Bitcoin (BTC)-Hardware-Wallet in Arbeit sei.

Da die Krypto-Verwahrung sich immer weiter entwickelt, konzentriert man sich nun auch auf große institutionelle Akteure wie Pensionsfonds und Staatsfonds.

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