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Deutsches Bankhaus wäscht 113 Millionen Dollar in Kryptowährung – für die Staatsanwaltschaft

Eine deutsche Staatsanwaltschaft beschlagnahmte 113 Millionen Dollar in Kryptowährung, doch die Kryptos konnten nicht in Fiat-Währung getauscht werden, weil sie weltweit gesperrt waren.  
Die Strafverfolgungsbehörde wandte sich an eine örtliche Bank, um die Kryptos zu waschen, in Euro zu tauschen und der Staatskasse zuzuführen.

Eine Bank in Deutschland wurde damit beauftragt, 113 Miilionen Dollar in „heißen“ Kryptowährungen zu waschen. Dies waren von drei Kriminellen beschlagnahmt worden, doch die Behörden brauchten sie in Fiat-Währung.

Die Zeiten, in denen Kriminelle Bitcoin nutzen konnten, um Beute aus illegalen Aktivitäten zu verstecken, sind vorbei. Diejenigen, die es immer noch tun, werden heutzutage von den Strafverfolgungsbehörden mithilfe von Blockchain-Analysetools von Unternehmen wie Elliptic und Chainalysis leicht aufgespürt.

In Deutschland verhaftete die Polizei drei Drogendealer und beschlagnahmte deren Krypto-Bestände. Laut Bloomberg waren die Kryptowährungen 113 Millionen Dollar wert. Es gab jedoch eine einzigartige Herausforderung – die Kryptos konnten nicht zu Geld gemacht werden, obwohl alle staatlichen Genehmigungen vorlagen. Der Grund: die Münzen waren bereits weltweit als illegal erworben bekannt und Händler wollten sie nicht kaufen.

Um das Problem zu lösen, wandten sich die Staatsanwälte an das Bankhaus Scheich Wertpapierspezialist AG, ein lokales Finanzinstitut, das hauptsächlich Market-Making-Dienstleistungen an der Frankfurter Börse anbietet. Die Bank brauchte nur eine Woche, um die Kryptowährungen zu verkaufen, und der Erlös wurde dem Staatshaushalt zugeführt.

In einer Erklärung sagte die Bank:

„Da die Kryptowährungen mit Kriminalität in Verbindung gebracht wurden, galten sie als „kontaminiert“ und konnten nicht an regulären Börsen gehandelt werden. Das angewandte Verfahren stellt sicher, dass die Handelspartner darüber informiert wurden, dass die Währungen wieder in legalem Besitz waren und für „sauber“ erklärt wurden, so dass sie verkauft werden konnten.“

Das Dilemma, mit dem sich die Staatsanwälte konfrontiert sahen, ist für Spezialisten leicht zu lösen. In einigen Fällen bereits standen die Behörden weltweit bei der Beschlagnahme von Kryptowährungen vor ähnlichen Problemen. So auch in Deutschland, in Frankfurt, wo die Behörden einen Mann verhafteten und ihn ins Gefängnis brachten. Das Gericht gestattete Beschlagnahme von Erträgen, auch Kryptowährungen,  aus seinen Straftaten. Der Mann weigerte sich jedoch, das Passwort für sein Wallet herauszugeben, das über 60 Millionen Dollar in Bitcoin enthielt.

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