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Die Deutsche Telekom kauft Polkadot (DOT) und wird zum Knotenvalidierer

Die Deutsche Telekom engagiert sich in Polkadot und teilt mit, man habe eine beträchtliche Menge DOT-Token gekauft.
Das Unternehmen will zum Polkadot-Netzwerk-Validator werden und mehrere Knoten betreiben, sowohl private als auch öffentliche.

Die Deutsche Telekom zeigt ihr Engaement für Polkadot durch den Kauf einer beträchtlichen Menge an DOT-Token. Sie wird über eine ihrer Tochtergesellschaften auch zum Polkadot-Validator werden, nur wenige Tage nachdem die ersten Polkadot-Parachains live gingen.

Die Deutsche Telekom ist das führende Telekommunikationsunternehmen in Deutschland und das größte in Europa. Das Unternehmen hat am 21. Dezember sein jüngstes engagement in der Blockchain-Industrie bekannt gegeben. Diesmal unterstützt es Polkadot, einen Ethereum-Killer, entwickelt von Gavin Wood, der zuvor zu den Ethereum-Gründern gehört hatte.

Die Deutsche Telekom kooperiert bereits mit dem Oracle-Service Chainlink, der Flow-Blockchain von Dapper Labs – den Machern von NBA Topshot – und Celo, einem auf Mobilgerätespezialisierten DeFi-Netzwerk.

Mit Polkadot geht die Telekom nun jedoch aufs Ganze. Laut ihrer Pressemitteilung hat sie über ihre Tochtergesellschaft T-Systems Multimedia Solutions eine beträchtliche Menge an DOT-Token erworben.

Polkadot-Fan der ersten Stunde

Obwohl die Telekom erst jetzt in Polkadot einsteigt, beobachte sie die Kryptowährung schon seit längerem, verriet Andreas Dittrich, Leiter des Blockchain Solutions Center bei T-Systems MMS.

Mitte letzten Jahres hatte das Unternehmen angekündigt, sich mit Polkadot zu befassen, vor allem wegen dessen Fokus auf Interoperabilität. Gleb Dudka, Analyst bei der T-Systems MMS, verriet damals, dass viele Kunden sich bereits nach der Möglichkeit erkundigten, DOT-Token zu kaufen.

„Sie sehen auch die Vorteile von Polkadot auf lange Sicht. Deshalb möchten sie sich aktiv am Netzwerk beteiligen, auch an der On-Chain-Governance, denn Token geben auch Governance-Rechte“, sagte er.

Der Kauf von DOT-Token ist auch eine Erklärung des Telekommunikationsunternehmens, dass es voll hinter Polkadot stehe, sagt Dittrich und erläutert weiter:

„Wie zuvor bei Celo investieren wir auch in DOT-Token, um an der Verwaltung des Netzwerks teilzuhaben und im Grunde genommen unser Geld dort einzusetzen, wo wir es brauchen, um unsere Infrastruktur zu unterstützen. Der Hauptunterschied besteht nun darin, dass es sich nicht mehr um ein Risikokapital- oder Innovationsbudget handelt. Es ist also wirklich ein Business Case für uns geworden. Ich muss sagen, ich bin wirklich stolz darauf, dass wir das tun.“

Als eines der größten Unternehmen in Europa ist die Deutsche Telekom natürlich an den Anwendungen der Polkadot-Blockchain in Unternehmenslösungen interessiert. Und laut Dittrich sind die Möglichkeiten „wirklich interessant“.

„Sie bieten die Flexibilität und Sicherheit einer öffentlichen, erlaubnisfreien Blockchain, aber es gibt sowohl eine Trennung der Belange durch Parachains, als auch Interoperabilität zwischen den Anwendungsfällen. Sogar der gute alte Supply-Chain-Anwendungsfall könnte auf Polkadot viel Sinn machen, und ich weiß, dass große Industriekonsortien definitiv ein Auge auf dieses Ökosystem werfen.“

DOT wird zurzeit mit 25,40 Dollar gehandelt und hat in den letzten Tagen 7,3% zugelegt. Trotz des Anstiegs bleibt DOT knapp außerhalb der Top Ten, weil Terra (LUNA) und Avalanche (AVAX) in der vergangenen Woche massiv zugelegt haben.

Mehr zum Thema: Polkadot zielt mit neuem Upgrade-Vorschlag auf NFTs und Zentralbank-Währungen

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