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Die Politik und eine Börsen-Insolvenz erhöhen Druck auf Bitcoin – es droht eine BTC-Inflation

Bitcoin wird zum Wochenende unter 56.000 Dollar gehandelt, nachdem der Kurs in den letzten 24 Stunden um mehr als 5% gefallen ist.
Anleger sind besorgt, die Kunden der insolventen Kryptobörse Mt Gox könnten ihre Bitcoin verkaufen.

Bitcoin ist am Freitag, den 19. November mit 56.000 Dollar auf ein Einmonatstief gefallen. Er hat den Rest des Marktes mitgerissen, wobei Ethereum (ETH) ein Drei-Wochen-Tief von unter 4.000 Dollar erreicht hat. Die meisten Top-Altcoins haben zwischen 3% und 10% verloren. Die gesamte Marktkapitalisierung ist von ihrem Höchststand von 3 Billionen Dollar gefallen und hält sich bei rund 2,6 Billionen Dollar.

Bitcoin ist durch politische Entwicklungen in Ost und West unter Druck geraten. In den USA wirft das neue Infrastrukturgesetz Probleme für Krypto-Dienstleister auf.

Mehr zum Thema: Gegenwind aus der Politik beeinträchtigt den Bitcoin-Kurs – er fällt unter 60.000 Dollar

Auch Cardano-Gründer Charles Hoskinson machte vor kurzem das Gesetz für die schlechte Performance verantwortlich:

„Wir befinden uns heute in einer etwas schlechten Position, weil das Infrastrukturgesetz verabschiedet wurde. Wenn das Gesetz sich selbst überlassen wird, kann es bis 2023, wenn die Vorschriften in Kraft treten, je nachdem, wie sie interpretiert werden und was das Finanzamt damit macht, katastrophale Schäden verursachen.“

Brief Regulatory Update https://t.co/mp3MTJltCY

— Charles Hoskinson (@IOHK_Charles) November 16, 2021

In China geht die Regierung weiterhin rigoros gegen alle Krypto-Geschäfte vor. In der jüngsten Entwicklung hat China staatseigene Unternehmen gewarnt, ihre Beteiligung am Bitcoin-Mining einzustellen. Dies geschah, nachdem ein ehemaliger Beamter der Regierung von Jiangxi entlassen wurde, weil er Krypto-Mining betrieben hatte. Seitdem ist der Druck auf Provinzen und Kommunen gestiegen, gegen staatliche Unternehmen zu ermitteln.

Mehr zum Thema: Diesmal macht China Ernst mit seinen Krypto-Verboten

Die Befürchtung der Anleger, dass die Gläubiger der zusammengebrochenen Kryptobörse Mt Gox ihre Zahlungen einstellen könnten, verschlechtert die Lage für Bitcoin. Nach der endgültigen Genehmigung durch den Treuhänder steht die insolvente Börse Mt Gox kurz vor dem Ende ihrer Sanierung, in deren Folge sie fast 141.686 Bitcoin an ihre rechtmäßigen Eigentümer zurückgeben wird. Viele erwarten, dass diese auf den Markt kommen werden.

Bei Redaktionsschluss war Bitcoin in den letzten 7 Tagen um 13% und in den letzten 24 Stunden um 6% gefallen. Unseren Daten zufolge wird BTC für 55.900 Dollar gehandelt.

Investoren sehen Kaufgelegenheit für Bitcoin

Angesichts des tiefen Falls ergreifen einige Anleger die Gelegenheit, zu akkumulieren. Der Analyst Willy Woo gehört zu denen, die die situation als  als Kaufgelegenheit sehen.

I think I’ll call this one “buying the dip” pic.twitter.com/57kmAtycGF

— Willy Woo (@woonomic) November 18, 2021

CNBC-Moderator und Krypto-Trader Ran Neuner macht die Überschuldung für den aktuellen Rückgang verantwortlich. Auf Twitter äußerte sich der Analyst:

„Ich wünsche mir, der Markt würde einfach auf 53000 Dollar fallen, damit wir alle Hebelwirkung herausnehmen und weitermachen können… dieser langsame Weg nach unten funktioniert nicht!“

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