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Digital Currency Group bekommt 600 Mio. US-Dollar Kreditfazilität

Zu den Geldgebern gehören neben Eldridge unter anderem die Davidson Kempner Capital Management, Francisco Partners und die Capital Group.

Die Digital Currency Group (DCG) hat eine neue Kreditfazilität im Wert von 600 Mio. US-Dollar erschlossen, womit sich das einflussreiche Krypto-Unternehmen erstmals direkt am Kreditmarkt bedient. Die zugehörige Fremdkapitalfinanzierungsrunde wurde von der Investmentfirma Eldridge angeführt.

Wie es in der entsprechenden Mitteilung heißt, kann die DCG ganz nach Notwendigkeit auf die Kreditfazilität zurückgreifen, wodurch „die strategischen, operationellen und finanziellen Möglichkeiten“ der Firma beträchtlich erweitert und deren Kapitalkosten zugleich spürbar gesenkt werden.

Another US$600m for @LunoGlobal parentco @DCGco to help us upgrade the world to a better financial system. Let’s go! https://t.co/awiAWjX3kL

— Marcus (@marcswane) November 18, 2021

Zu den weiteren Fremdkapitalgebern der Finanzierungsrunde gehören neben Eldridge unter anderem die Davidson Kempner Capital Management, Francisco Partners und die Capital Group. Die DCG will mit den neuen Geldern allen voran das eigene Portfolio ausbauen.

Die Digital Currency Group ist einer der wichtigsten Player in der Kryptobranche, so gehört zum Beispiel die einflussreiche Krypto-Investmentfirma Grayscale Investments dem Konzern an. DCG-Chef Barry Silbert hatte Mitte Oktober in Aussicht gestellt, dass der marktführende Bitcoin-Investmentfonds (GBTC) von Grayscale zukünftig in einen Bitcoin-Indexfonds (ETF) umgewandelt werden soll.

Die jüngste Finanzierungsrunde kommt zwei Wochen nachdem die DCG Firmenanteile im Wert von 700 Mio. US-Dollar an zwei Investmentfonds der japanischen SoftBank verkauft hat. Dadurch ist der Unternehmenswert schätzungsweise auf 10 Mrd. US-Dollar angestiegen. Wie Silbert im Interview mit dem Wall Street Journal erklärte, wurde der Verkauf nicht in erster Linie getätigt, um Gelder in die Kasse der DCG zu spülen, sondern um „frühen Investoren eine Möglichkeit zu geben, ihre Gewinne auszubuchen und auszusteigen“. Demnach sollen alle erlösten Gelder an die verkaufenden Anteilseigner geflossen sein, von denen jedoch keiner seine Anteile vollständig veräußert hat.

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