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Drei Stickkünstlerinnen wollen mit NFTs im Kampf gegen Menschenhandel helfen

Die Organisation Hope for the Future, die den Opfern beim Wiedereinstieg in ein normales Leben hilft, soll durch die Krypto-Kunst begünstigt werden.

Die drei Stickkünstlerinnen Katerina Marchenko aus Russland, Aline Brant aus Brasilien und Ninni Luhtasaari aus Finnland haben gemeinsam angekündigt, dass sie Non-Fungible Tokens (NFTs) veräußern werden, deren Erlöse dem österreichischen Wohltätigkeitsprojekt Hope for the Future (HFTF), das sich für den Kampf gegen Menschenhandel einsetzt, zugute kommen sollen.

Stickkunst von Katerina Marchenko

Die entsprechenden NFT-Verkäufe sollen vom 27. – 30. Dezember über die Handelsplattform abgewickelt werden, wobei Mindestpreise von 500 US-Dollar aufgerufen werden. Ziel der Auktion ist es, im Idealfall 10.000 US-Dollar an Spendengeldern einzusammeln.

„Selbst wenn Betroffene den Ausstieg schaffen, bleiben sie meist stark traumatisiert von ihren Erfahrungen, haben kaum Sprachkenntnisse an ihrem Aufenthaltsort und müssen zudem erst wieder schrittweise in das normale Leben integriert werden“, wie HFTF-Gründer Andreas Staudenherz die Arbeit seiner Organisation erklärt. Dem fügt er an:

„Unglaublich, dass diese bekannten Stickkünstlerinnen unsere karitative Arbeit über Orica vom anderen Ende der Welt unterstützen können. Diese NFTs geben uns die Hoffnung, dass wir im kommenden Jahr fünf Tage die Woche unsere Arbeit ausüben können. Bei unserem derzeitigen Budget reicht es leider nur für vier.“

Stickkünstlerin Marchenko, die mehr als 400.000 Follower auf Instagram hat, meint: „Ich habe den diesjährigen Hype um NFTs schon vorher mitbekommen, aber ich brauchte einen wichtigeren Grund als nur das Geld, um dabei mitzumachen. Als Orica mir von der Spendenkampagne für Hope for Future erzählt hat, war das für mich ein solcher Grund. Ich freue mich, mit meiner Auktion eine guten Zweck wie diesen unterstützen zu können.“

Stickkunst von Aline Brant 

In der Tat werden NFTs immer mehr für wohltätige Zwecke und Spendenaktionen genutzt. So hat sich Orica in diesem Jahr zum Beispiel schon mit dem österreichischen Bbanga Project und dem deutschen Künstler Mellowmann zusammengetan, um über einen NFT-Verkauf Spendengelder für die Errichtung von Schulen in Uganda zu sammeln. In den USA können NFTs als Zahlungsmittel für Spenden inzwischen sogar steuerlich geltend gemacht werden.

Stickkunst von Ninni Luhtasaari 

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