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„Durchaus möglich“ – Decentrader sieht Bitcoin schon bald bei 90.000 US-Dollar

Ein „wichtiges Wochenende“ könnte für Bitcoin den Anstoß zum letzten großen Aufschwung in diesem Kurszyklus geben.

Nachdem die Trader mit übermäßiger Leverage nun aus dem Markt geschüttelt wurden, ist für Bitcoin (BTC) in den nächsten Wochen eine Fortsetzung des Rekordlaufs bis auf 90.000 US-Dollar möglich.

Dies meint zumindest die Krypto-Handelsplattform Decentrader in ihrem jüngsten Marktupdate vom 12. November.

90.000 US-Dollar in den kommenden Wochen?

Obwohl es für die marktführende Kryptowährung am 10. November innerhalb von nur einer Stunde um 4.000 US-Dollar nach unten ging und sich der Kurs seitdem in der Seitwärtsbewegung befindet, ist die aktuelle Marktlage deshalb noch lange nicht schlecht, so die Experten.

Für die Anleger mit übermäßiger Leverage gab es zuletzt allerdings wenig zu lachen und da die Funding-Rates noch immer hoch sind, drohen für die Bitcoin-Anleger zunächst noch weitere Verluste, ehe es wieder nach oben gehen kann.

Doch wenn es so weit ist, dringt Bitcoin laut Decentrader in neue Rekordhöhen vor.

„Auf mittelfristige Sicht sind wir weiterhin überaus zuversichtlich und erwarten, dass der Kurs in den kommenden Wochen bis auf 85.000 – 90.000 US-Dollar klettern wird, was sich mit dem 1,618-Retracement-Level decken würde“, wie es dahingehend im Marktupdate heißt.

In einem zugehörigen Kursdiagramm werden neben diesem prognostizierten Ziel auch die entscheidenden Supports aufgeführt, von denen einer bei 59.000 US-Dollar liegt. Demnach könnte sich hier die „rote Linie“ befinden, die die Bullen mit aller Macht verteidigen werden.

„Wenn wir den aktuellen Kurszyklus mit den vorherigen Zyklen vergleichen, dann stellen wir fest, dass wir bisher noch gar nicht in der finalen Phase des Rekordlaufs angekommen sind“, so die Decentrader-Experten weiter.

Obwohl der momentane Rekordlauf gewisse Abweichungen zu den großen Aufwärtstrends von 2013 und 2017 hat, wird beim Vergleich nichtsdestotrotz deutlich, dass Bitcoin derzeit das Fundament für den letzten großen Aufschwung in diesem Zyklus legt.

„Wenn wir diesen Zyklus im Kursdiagramm mit den vorherigen vergleichen, dann sehen wir, dass er mit keinem davon übereinstimmt, sondern vielmehr eine Mischung aus beiden ist. Im Gegensatz zu 2013 hat er eine etwas gediegenere Doppelspitze und gegenüber 2017 fehlt es etwas an Konstanz“, so das Marktupdate. Und weiter:

„Wir nähern uns aktuell dem neuen Rekordhoch aus dem Mai, womit wir langsam, aber sicher den Weg für einen letzten steilen Aufschwung freimachen, wie es ihn auch in vorherigen Rekordläufen gegeben hat.“
Vergleich der Rekordläufe von Bitcoin. Quelle: Buy Bitcoin Worldwide

Wichtiges Wochenende

Dabei könnten die nächsten paar Tage von entscheidender Bedeutung sein.

So muss die amerikanische Börsenaufsicht SEC an diesem Wochenende nicht nur eine endgültige Entscheidung über einen ersten „direkten“ Bitcoin-ETF treffen, sondern auch die Taproot-Softfork von Bitcoin wird aufgespielt.

Obwohl eine Ablehnung des ETFs zwar negative Auswirkungen auf BTC/USD haben könnte, hat 2017 gezeigt, dass größere Upgrades einen regelrechten Befreiungsschlag auslösen können.

Damals wurde der Mechanismus Segregated Witness („SegWit“) eingeführt, woraufhin vier Monate später das lange geltende Rekordhoch von 20.000 US-Dollar erreicht wurde. Das bevorstehende Taproot-Upgrade ist die größte Neuerung seither.

„Das letzte Mal als Bitcoin so ein großes Upgrade vorgenommen hat, war das Segwit-Upgrade im August 2017. Zu diesem Zeitpunkt lag der Kurs noch bei 4.000 US-Dollar, woraufhin es in den nächsten vier Monaten bis 20.000 US-Dollar nach oben ging“, wie die Analysten erklären. Und weiter:

„Wird es dieses Mal einen ähnlichen Aufschwung geben? Angesichts dessen, wie positiv viele Makrokennzahlen derzeit stehen und der Flut an neuem Geld, das in den Kryptomarkt strömt, scheint es durchaus möglich.“
Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

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