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Edward Snowden über Bitcoin: Trotz Durchgriffen von Regierungen ist er stärker geworden

Der berühmte Whistleblower hat auf seine Aussage zu Bitcoin vom März 2020 Bezug genommen, als er über den schwarzen Donnerstag geschrieben hatte.

Edward Snowden hat Bitcoin (BTC) dafür gelobt, dass dieser so widerstandsfähig ist, obwohl Kryptowährungen auf der ganzen Welt nun immer schärfer reguliert werden.

Am Sonntag erklärte der ehemalige US-amerikanische CIA-Agent auf Twitter, dass Bitcoin stärker geworden sei, obwohl Regierungen ihn teilweise verboten oder Anti-Krypto-Gesetze verabschiedet haben.

Snowden bezog sich auf seine eigenen Aussagen vom 13. März 2020, als der Schwarze Donnerstag wütete. Damals sind die Krypto- und Aktienmärkte aufgrund der Besorgnis im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie eingebrochen.

Wie Cointelegraph damals berichtete, zeigte sich Snowden vom Bitcoin-Einbruch um 50 Prozent unbeeindruckt, und erklärte, das sei das erste Mal, dass er Lust habe, “Bitcoin zu kaufen”.

“Er ist seitdem um etwa das Zehnfache gestiegen, obwohl Regierungen weltweit gemeinsam versucht haben, das öffentliche Verständnis und die Unterstützung für Kryptowährungen zu untergraben”, so Snowden am Sonntag auf Twitter.

Am schwarzen Donnerstag im März 2020 ist Bitcoin auf 3.800 US-Dollar eingebrochen. Seitdem hatte allerdings ein neues Allzeithoch bei etwa 64.800 US-Dollar erreicht.

Bei Redaktionsschluss lag er bei über 47.000 US-Dollar und hat sich seit Snowdens Tweet vom März 2020 mehr als verzehnfacht.

2021 gab es viele harte Durchgriffe gegen Bitcoin und Krypto. Besonders in China, wo die Behörden Anti-Kryptowährungsmaßnahmen verschärfen.

Mehrere Bitcoin-Miner sind aus China ausgewandert und haben ihre Hardware ins Ausland verlagert. Die Verlagerung der Krypto-Mining-Aktivität von China weg hat sogar kurzzeitig zu einem massiven Rückgang der Bitcoin-Hashrate geführt.

In diesem Zusammenhang: Taten sprechen lassen: Chinas Krypto-Verbot verrät etwas über Ziele des digitalen Yuan

Die Anti-Bitcoin-Stimmung macht sich auch in Washington breit. Einige Kongressmitglieder haben sich negativ über Kryptowährungen geäußert und strengere Gesetze gefordert.

Regulierungsbehörden und Leute aus diesem Bereich, wie etwa Gary Gensler, der Vorsitzende der US-Wertpapieraufsicht SEC, haben sich ebenfalls für strengere Kryptowährungsgesetze eingesetzt. Kritiker sagen, das könne die digitale Innovation in Amerika behindern.

Unterdessen wächst die Bitcoin-Akzeptanz weiter. El Salvador hat kürzlich Geschichte geschrieben, weil es als erstes Land überhaupt Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert hat. Dieser Schritt könnte bedeutende Auswirkungen auf Zentral- und Südamerika haben.

Snowden hat auch das Bitcoin-Gesetz von El Salvador kommentiert und erklärt, dass andere Länder dazu animiert werden könnten, Bitcoin als Reserve zu halten.

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