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Ehemaliger BitConnect-Direktor gesteht Betrug an Tausenden Anlegern

Der ehemalige Promoter des BitConnect-Schneeballsystems hat sich des Betrugs an Tausenden von Investoren schuldig bekannt.
Das Gericht hat ihn aufgefordert, die 24 Millionen Dollar, die er dabei erbeutet hatte, an die Anleger zurückzuzahlen.

Glenn Arcaro, der frühere Direktor und Promoter von BitConnect, dessen „Geschäftsmodell“ ein Schneeballsystem war, hat sich vor dem US-Magistratsrichter Mitchell Dembin in San Diego im Zusammenhang mit seiner Rolle schuldig bekannt und erwartet nun die für den 15. November angesetzte Urteilsverkündung.

Die US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde SEC hatte BitConnect, seinen Gründer Satish Kumbhani, den ehemaligen Direktor und Future Money Ltd. wegen des Schneeballsystem-Betrugs angeklagt. Den Angeklagten wird vorgeworfen, illegale und nicht registrierte Wertpapierangebote durchgeführt zu haben.

Ex-BitConnect-Direktor bekennt sich schuldig

Während die juristische Saga weitergeht, hat das Justizministerium in einem am 1. September veröffentlichten Bericht bekannt gegeben, dass Arcaro sich schuldig bekannt hat. Der ehemalige Direktor und Promoter gestand die Verantwortung für die Verschwörung zum Betrug mit Hilfe des BitConnect Schneeballsystems.

Das DOJ erklärte:

„Glenn Arcaro aus Los Angeles hat sich heute vor einem Bundesgericht für schuldig bekannt, an einer massiven Verschwörung im Zusammenhang mit BitConnect, einem Kryptowährungs-Investmentprogramm, beteiligt gewesen zu sein, bei dem Anleger aus den Vereinigten Staaten und dem Ausland um mehr als 2 Milliarden Dollar betrogen wurden. Das BitConnect-System gilt als der größte jemals strafrechtlich angeklagte Kryptowährungsbetrug.“

Arcaro nutzte soziale Medien, um eine große Zahl Anleger zu erreichen, die auf das BitConnect-Schneeballsystem hereinfielen.

In der Pressemitteilung des Ministeriums heißt es außerdem, dass Arcaro zugegeben hat, sich mit anderen verschworen zu haben, um Anleger durch die betrügerische Vermarktung des firmeneigenen Münzangebots und der Kryptobörse von BitConnect als gewinnbringende Investition „auszubeuten“.

Darüber hinaus gab Arcaro zu, sich mit anderen verschworen zu haben, um die Anleger über die angebliche firmeneigene Technologie „BitConnect Trading Bot and Volatility Software“ zu täuschen. Die Angeklagten überzeugten die Anleger davon, dass die firmeneigene Technologie Renditen erwirtschaften würde, nachdem sie ihr Geld für den Handel mit der Volatilität von Kryptobörsen eingesetzt hatten. BitConnect betrieb jedoch ein Schneeballsystem, bei dem die frühen Anleger mit dem von den späteren Anlegern investierten Geld bezahlt werden.

Arcaro profitierte vom Krypto-Hype

Der amtierende US-Staatsanwalt Rand S. Grossman vom südlichen Bezirk von Kalifornien sagte zum BitConnect-Schneeballsystem, dass Arcaro das Interesse der Investoren an der Kryptowelt ausgenutzt habe. Er fügte hinzu:

„Das Justizministerium wird auch weiterhin die Anleger schützen und die aufkeimende Kryptowährungsbranche genau unter die Lupe nehmen. Für diejenigen, die als nächstes die Anlegerschaft betrügen wollen, ist diese Maßnahme des Justizministeriums ein deutliches Warnsignal. Den Anlegern soll dies auch als warnendes Beispiel dienen, ihr Geld zu schützen und klug zu investieren.“

Das Justizministerium enthüllte außerdem, dass Arcaro bis zu 15% am Kreditprogramm von BitConnect verdiente. Gleichzeitig erhielt er Zahlungen für alle Investitionen durch einen „Slush-Fonds“.

Der für den Fall zuständige Special Agent Eric Smith von der FBI-Außenstelle in Cleveland äußerte sich ebenfalls zu dem laufenden Verfahren. Smith verwies auf die Tatsache, dass Arcaro die Verantwortung für alle seine betrügerischen Handlungen übernommen hat. Smith zufolge nahm der ehemalige Direktor das Geld der Anleger an und täuschte sie, indem er ihnen exorbitante Renditen vorgaukelte.

Während Arcaro auf sein Urteil wartet, hat das Gericht angeordnet, dass er das Geld, das er durch seinen gewerbsmäßigen Betrug zusammengerafft hatte, zurückzahlen muss. Konkret muss der ehemalige Direktor 24 Millionen Dollar an die betroffenen Anleger zurückzahlen.

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