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Erik Voorhees kritisiert “widerliches” Verhalten von Bitcoin-Maxis: “Nicht die Community aus der ich komme”

Erik Voorhees schämt sich für toxische Bitcoin-Maximalisten und sagte in einem Podcast: “Ich weiß nicht, wann sie in Bitcoin eingestiegen sind, aber das ist absolut nicht die Bitcoin-Community, aus der ich komme.”

Erik Voorhees, Gründer und CEO von ShapeShift, hat in einem Podcast bekanntgegeben, dass ihn das Verhalten der Bitcoin-Maximalisten auf der Bitcoin 2021 in Miami beschäme und anwidere.

Der Bitcoin-Veteran Voorhees, der auch in Altcoins einen Nutzen sieht, hat auf einem Podium am zweiten Tag der Konferenz im Juni gesprochen. Er sorgte für Aufsehen, als er sagte: “Hat nicht jemand auf dem vorherigen Podium gesagt: ‘Wenn Sie gegen toxischen Maximalismus sind, sind Sie gegen Bitcoin und gegen die Freiheit’? Ja, das ist ein ziemlicher Schwachsinn.”

Der ShapeShift-CEO ging in einem Interview mit der Journalistin Laura Shin im Unchained Podcast am Dienstag noch weiter auf diese Kommentare ein. Der 35-Jährige kritisierte Bitcoiner, die glauben, dass toxisches Verhalten wie das Verunglimpfen von Befürwortern anderer Kryptowährungen eine gute Sache für Bitcoin (BTC) sei:

“Sie bilden sich ein, es wäre eine Tugend, diese Leute zu beschimpfen, und dass das Bitcoin hilft. Ehrlich gesagt, ich finde das irgendwie widerlich und peinlich.”

Er fügte hinzu: “Diese Leute haben auf der Bühne über die Vorzüge des toxischen Maximalismus gesprochen. Ich weiß nicht, wann sie in Bitcoin eingestiegen sind, aber das ist absolut nicht die Bitcoin-Community, aus der ich komme.”

Vorhees hat sich schon früher bereits gegen toxischen Maximalismus ausgesprochen. Er sagte, die Bitcoin 2021 sei die erste Bitcoin-Konferenz gewesen, bei der er sich für die Leute, die dort waren, geschämt habe.

Er erklärte, wenn es einen wirklichen Feind von Bitcoin und den Bitcoin-Maxis gebe, dann seien das “Zentralbanken, Banken und Fiat-Währungen” und nicht die “Dogecoin-Community oder die Ethereum-Community”.

ShapeShift ist eine nicht verwahrende Kryptobörse, die von Denver aus operiert und ihren Hauptsitz in der Schweiz hat. Die Plattform kündigte im April an, die dezentrale, Chain-übergreifende Börse THORChain vollständig integrieren zu wollen. Damit wurde der direkte Handel mit Bitcoin, Ether (ETH) und Litecoin (LTC) möglich. Allerdings wurde THORChain diesen Monat zweimal gehackt und mehrere Millionen US-Dollar gestohlen. Zu allem Überfluss gab es sogar einen dritten, wenn auch weniger schwerwiegenderen, Hack.

In diesem Zusammenhang: ShapeShift will gesamtes Unternehmen dezentralisieren: Größter Airdrop der Geschichte geplant

Cointelegraph berichtete am 16. Juli, dass THORChain seinen Betrieb vorläufig einstellen musste, nachdem ein Hacker Kryptowährungen im Wert von 7,6 Mio. US-Dollar gestohlen hatte. Letzte Woche stahl ein offenbar ethischer Hacker ETH im Wert von 8 Mio. US-Dollar.

Voorhees räumte ein, die Hacks würden zeigen, dass THORChain noch einen weiten Weg vor sich habe. Aber die Tatsache, dass Projekt eine dezentrale Börse bieten kann, die Chain-unabhängig ist, sei eine “enorme Entwicklung für die Branche”.

“THORChain ist eine sehr neue, noch junge Software und hatte in letzter Zeit ein paar ziemlich grobe Fehler. Im Moment ist die Chain offline. Es ist also kein Allheilmittel, und noch nicht reif für die Primetime, aber es funktioniert. Es funktioniert mit echtem Geld und wird in der freien Wildbahn jede Woche besser und besser.”

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