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Ex-Goldmann-Sachs-Manager favorisiert Ethereum gegenüber Bitcoin

Raoul Pal, ehemaliger Hedge-Fonds-Manager bei Goldman Sachs, behauptet, Ethereum schneide auf lange Sicht besser ab als Bitcoin.

Trotzdem bleibt er auch für Bitcoin optimistisch, und er erwartet, dass der Kurs in den nächsten fünf Monaten um das sechsfache steigen wird.

Die Debatte über Bitcoin und Ethereum geht weiter, während sich die beiden größten Kryptowährungen der Welt auf einen Mega-Bullrun vorbereiten. Hardcore-Bitcoin-Fans verteidigen ihre Position, komme was da wolle. Für sie ist BTC das Maß der Dinge, auf keinen Fall ETH. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass Ethereum den einst großen Abstand zu Bitcoin schnell geschlossen hat und die Nummer 1 langfristig übertreffen kann.
Der ehemalige Goldman-Sachs-Manager und Gründer von Real Vision, Raoul Pal, sieht das genauso. In seinem jüngsten Twitter-Post schreibt er:

„Für die Bitcoin-Hardcore-Fans: Als ETH auf den Markt kam, lag es bei 0,0007 BTC. sechs Jahre später liegt er bei 0,07 BTC. Das ist das 100-fache im Vergleich zu BTC in dem Zeitraum, in dem Sie ihn als Shit-Coin bezeichnet haben. Das überstrapazierte Argument, ETHs Nutzwert gehe gegen Null, hat sich aufgrund von Netzwerkeffekten als falsch erwiesen.“

In einem folgenden Tweet merkt Pal an, dass Bitcoin und Ethereum nicht vergleichbar seien. Eine andere Kryptowährung könne Ethereum auf lange Sicht übertreffen, und das sei auch in Ordnung. Raoul Pal erwartet in seinem Optimismus, dass sich der gesamte Kryptowährungsmarkt vom aktuellen Niveau aus um das 100-fache nach oben bewegen wird. Insbesondere Ethereum hat es ihm angetan, und er gewichtet mit 55% Anteil es sehr hoch in seinem eigenen Portfolio. Weitere 25% entfallen auf Bitcoin und der Rest auf andere beliebte Altcoins wie Polkadot (DOT).

Gegen Bitcoin?

Wenn es nach Pal geht, ganz und gar nicht. Pal ist bei Bitcoin ebenso optimistisch wie bei Ethereum. Tatsächlich ist der ehemalige Hedge-Fonds-Manager bei Goldman Sachs der lautstärkste Bitcoin-Befürworter gewesen. Er hatte vorausgesagt, dass der BTC-Kurs um weitere 500 Prozent gegenüber dem aktuellen Stand steigen wird und erwartet, dass er bis März 2022 irgendwo zwischen 250.000 und 400.000 Dollar liegen wird:

„Ich denke, dass Bitcoin irgendwo nördlich von 200.000 Dollar und ETH näher an 15.000 Dollar liegen wird, aber ich denke, dass wir den Zyklus mit Bitcoin nahe 400.000 Dollar und ETH näher an 40.000 Dollar beenden werden.“

Pal geht bei seiner Bitcoin- und Ethereum-Preisprognose davon aus, dass institutionelle Anleger den Markt sehr bald stürmen werden. „Wer ist also der nächste große Käufer von Bitcoin? Für mich ist es ziemlich klar, wer das ist. Es sind die schon jetzt vorhandenen Institutionen, und das geht so weiter, und ich denke, wir werden eine Beschleunigung sehen, besonders wenn der Preis ausbricht; weil sie alle wie Schafe sind, sie wollen immer einander folgen“.
Pal glaubt außerdem, dass sich die Hausse- und Baisse-Zyklen von den historischen Trends abkoppeln werden und dass die steigende Akzeptanz die Volatilität von Kryptowährungen in Zukunft verringern wird.

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