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Experte: Bitcoin kann 2022 durchstarten und diese Faktoren treiben die Rallye an

Der Analyst ist der Meinung, dass Bitcoin die Angst vor Omicron Spread hinter sich lassen wird, da sich die Anleger auf größere Themen wie die Inflation konzentrieren werden.
Daher werden Großinvestoren weiterhin Geld in BTC und andere Krypto-Assets als Inflationsschutz stecken.

Nach dem Tag der langen Messer vergangene Woche am Black Friday hat sich der Kryptomarkt wieder erholt. Bei Redaktionsschluss wird Bitcoin (BTC)  mit 57.415 Dollar und einer Marktkapitalisierung von 1,084 Billionen Dollar wieder um 6,19 Prozent höher gehandelt. Es sieht so aus, als ob die jüngste Erholung des BTC-Kurses von einer aktuellen Support-Trendlinie herrührt.

WHOA!!! #bitcoin just bounced from an insane trend line retest! pic.twitter.com/Z1xxIU9aUt

— Lark Davis (@TheCryptoLark) November 29, 2021

Die rasche Ausbreitung der neuen Corona-Variante  „Omicron“  hatte den Markt in Aufruhr versetzt und den Weltmarkt ins Trudeln gebracht. Die neue Variante, die zuerst in Südafrika entdeckt wurde, breitet sich schnell auch in Europa aus.

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Einige Marktanalysten sind der Meinung, dass dies der richtige Zeitpunkt für den Kauf von Bitcoin ist. Nigel Green, Vorstandsvorsitzender der deVere Group, kommentierte den jüngsten Aufschwung:

„Bitcoin ist unaufhaltsam, und ich rechne fest damit, dass sich die Preise in den nächsten 12 Monaten verdoppeln werden. Dieser Einbruch bei den Kryptowährungen… wird von versierten Anlegern als große Kaufgelegenheit genutzt werden, um ihre Portfolios mit den aktuellen niedrigeren Einstiegspunkten aufzufüllen.“

Bitcoin ist zum Mainstream geworden

Laut Green ist das dies ein klares Zeichen für die Akzeptanz von Bitcoin durch den Mainstream:

„Die Entdeckung einer neuen COVID-Variante hat die weltweiten Aktienmärkte aufgewühlt, da sie eine neue Welle der Unsicherheit mit sich bringt, die sie nicht mögen. Der Kryptomarkt hat die Reaktion der anderen Finanzmärkte widergespiegelt. Dies unterstreicht, wie sehr digitale Vermögenswerte inzwischen zum Mainstream geworden sind.“

Bitcoin wird jedoch als Wertaufbewahrungsmittel und Ersatz für Gold angesehen. Daher macht es keinen Sinn, dass der BTC-Preis zusammen mit dem Aktienmarkt einbricht. Doch historisch gesehen ist der Kryptomarkt zunächst den Aktienmärkten gefolgt, auch während des Crashs im März 2020. Green sieht es so:

„Ich denke, dies [ist]eine Kurzschlussreaktion des Kryptomarktes. Er wird sich relativ schnell davon erholen, so wie er es bei der Delta-Variante im Sommer getan hat. Und warum? Zum Teil, weil wir jetzt einen besseren Fahrplan haben, wie wir mit COVID-Varianten umgehen können. Aber vor allem, weil Kryptowährungen unter Kleinanlegern zunehmend als sicherer Hafen angesehen werden, ähnlich wie Gold.“

Bitcoin als Inflationsschutz

Green fügte hinzu, dass die Sorgen um die Omicron-Variante des Corona-Virus nur von kurzer Dauer sein werden. Er glaubt, dass sich die Kleinanleger bald mit der steigenden Inflation befassen und für sich eine Lösung suchen werden. Daher erwartet er, dass Kryptowährungen im nächsten Jahr gut abschneiden.

„Die Anleger werden sich wieder einmal auf die zunehmenden globalen Inflationsängste konzentrieren, die durch anhaltende Probleme auf der Angebotsseite verursacht werden. Daher können wir erwarten, dass die Preise von Bitcoin und anderen wichtigen Kryptowährungen ihren Aufwärtstrend fortsetzen werden – trotz einiger Höhen und Tiefen auf dem Weg dorthin, da sich die Märkte nie in einer geraden Linie bewegen und die Händler auch Gewinne mitnehmen.“

Bitcoin hat sich aufgrund seines per Definition begrenzten Angebots als gute Absicherung gegen Inflation erwiesen. Green glaubt, dass größere Inflationsängste die Bitcoin-Nachfrage von Großinvestoren steigern wird. Dadurch werde mehr Liquidität in den Bitcoin-Markt fließen. Dieser „Inflationsschutz“ werde dem Kryptomarkt weiterhin wachsende Investitionen von großen institutionellen Anlegern bescheren, die Kapital, Fachwissen und Reputation mitbringen – und die Preise weiter in die Höhe treiben, spekuliert Green weiter.

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