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Facebook kauft Namensrechte der US-Regionalbank Meta Financial Group

Meta Platforms Inc. hat 60 Millionen Dollar für die Markenrechte der US-Regionalbank Meta Financial Group bezahlt.
Seit der Namensänderung von „Facebook“ in „Meta Platforms“ macht das Unternehmen große Anstrengungen sich die Bezeichnung „Meta“ zu sichern.

Die Bezeichnungen „Meta“ und „Metaverse“ wird weltweit von etlichen Technologieunternehmen verwendet. gebracht. Facebook ist aber noch einen Schritt weiter gegangen und hat seine Muttergesellschaft im Oktober in „Meta Platforms Inc.“ umbenannt. Etliche Experten und noch viel mehr selbsternannte Experten sagen voraus, dass Virtual Reality und Augmented Reality das nächste große „Ding“ der „Tech-Branche“ sind, und Facebook/Meta will diesen Bereich wohl dominieren.
In seinem Bestreben hat es das kalifornische Technologieunternehmen auf alles abgesehen, was Meta heißt. Einem Sprecher des Unternehmens zufolge steht die Meta Platforms Inc. hinter der Übernahme der Markenrechte der US-Regionalbank Meta Financial Group. Das Geschäft soll das Technologieunternehmen rund 60 Millionen Dollar gekostet haben.
Meta Financial teilte am Montag in einem behördlichen Antrag mit, dass eine Gesellschaft namens Beige Key LLC aus Delaware die weltweiten Rechte an dem Firmennamen der Bank erworben hat. Ein Sprecher von Meta Platforms hat inzwischen bestätigt, dass Beige Key LLc mit Meta Platforms Incverbunden ist und daher die Namensrechte erworben hat.
Inzwischen wird Meta Platforms Inc allerdings auch beschuldigt, Benutzer-Konten zu sperren, die „Metaverse“ in ihrem Namen tragen. Der Foto- und Video-Sharing-Dienst Instagram sperrte letzte Woche das Konto der australischen und Künstlerin Thea-Mai Baumann, die den Benutzernamen „@metaverse“ verwendete. Meta Platforms Inc warf der Frau vor, sich als eine andere Person auszugeben, obwohl sie das Konto seit 2012 besitzt. Inzwischen hat sich Meta Platforms  für den angeblichen Fehler entschuldigt.
Nun ist Facebook/MetaPlatform ist nicht das einzige Unternehmen, das auf das so genannte Metaverse setzt. Bill Gates hat sich kürzlich dahingehend geäußert, dass in den nächsten drei Jahren ein Großteil der Büro-Meetings im Metaverse stattfinden wird. Der 66-jährige Microsoft-Gründer sagt, dass sich virtuelle Meetings von 2D-Kamerabildrastern emanzipieren werden. Microsoft hat vor kurzem „Microsoft Metaverses“ auf den Markt gebracht, ein Produkt, das es Unternehmen ermöglicht, „Metaversen“ zu schaffen, in denen Teams in virtuellen Räumen zusammenarbeiten können.

Mehr zum Thema: Bill Gates ist überzeugt: In drei Jahren finden Bürobesprechnungen im Metaverse statt

Auch andere, relativ kleine Unternehmen wie Gemini, eine Gründung der Winklevoss-Zwillinge, sind bestrebt, beim Aufbau des neuen Tech-Bereichs eine Rolle zu spielen. Mit der Unterstützung von etwa Morgan Creek Digital will Gemini 400 Millionen Dollar aufbringen, um gegen den alten Rivalen Zuckerberg anzutreten.

Mehr zum Thema: Gemini will im Metaverse gegen Facebook antreten

Andere Technologieunternehmen werden es schwer haben, mit Facebook/MetaPlatform Schritt zu halten, wenn man dessen derzeitige Finanzkraft, den Einfluss und die Nutzerbasis auf den zahlreichen Plattformen des Unternehmens bedenkt. Angesichts des abgrundtief schlechten Rufs, den sich Facebook aufgrund seines Umgangs mit Kundendaten redlich verdient hat, bleibt zu hoffen, dass sich auch noch andere Plattformen nennenswerte Anteile an dem neu aufkommenden Markt sichern werden.

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