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Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen verlässt sich auf Kryptowährungen

Sie habe zur richtigen Zeit Kryptowährung gekauft, sagt Frances Haugen, die Whistleblowerin, die äusserst negative Interna über Facebook öffentlich gemacht hat.
Haugen erhält Unterstützung in Kryptowährung von dem bekannten Big-Tech-Kritiker Pierre Omidyar, und sie sagt, dies decke ihre Reise-, Logistik- und Kommunikationskosten.

Immer mehr Menschen interessieren sich für Kryptowährungen aufgrund ihrer vielfältigen wirtschaftlichen Vorteile. Dazu gehören billige, schnelle Transaktionen, weniger Diebstahl persönlicher Daten, Inflationsschutz und das Fehlen von Rückbuchungen.

Laut Statista.com ist die Zahl der Blockchain-Nutzer zwischen 2015 und 2021 von 3,7 Millionen auf 34,3 Millionen gestiegen.

Auch die inzwischen berühmte Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen finanziert sich mit Kryptowährung. Im Gespräch mit der New York Times sagte Haugen, dass sie aufgrund ihrer früheren Investitionen in Kryptowährung finanziell stabil dastehe:

„Für die absehbare Zukunft geht es mir gut, denn ich habe zum richtigen Zeitpunkt Kryptowährungen gekauft.“

Harvard-Absolventin Haugen lebt jetzt in Puerto Rico

Außerdem ist sie nach Puerto Rico gezogen, um sich ihren „Krypto-Freunden“ anzuschließen, abgesehen davon, dass sie mit einem anhaltenden Gesundheitsproblem zu kämpfen hat. Die ehemalige Facebook-Mitarbeiterin begann im Juni 2019 und arbeitete bis Mai dieses Jahres für das Unternehmen. Sie war leitende Produktmanagerin im Team für „zivilrechtliche Fehlinformationen“. Die Harvard-Absolventin sagt, dass sie während ihrer Tätigkeit „zunehmend beunruhigt“ über die Richtlinien und Praktiken von Facebook war.

„Facebook hat immer wieder gezeigt, dass es Profit über Sicherheit stellt.“

Monatelang hatte Haugen dem Wall Street Journal anonym interne Facebook-Dokumente zugespielt. Erst am 3. Oktober gab sie sich in der Nachrichtensendung 60 Minutes öffentlich als Facebook-Whistleblower zu erkennen. Später sagte sie vor dem Unterausschuss für Verbraucherschutz, Produktsicherheit und Datensicherheit des US-Senats aus. Die Aktien von Facebook, das auch die führenden sozialen Plattformen Instagram und WhatsApp betreibt, fielen daraufhin um 5%.

Die Kehrseite der Medaille

Haugen hat kürzlich ihre Kryptowährung-Investitionen klargestellt, nachdem nach einem Politico-Bericht letzte Woche Fragen über die Quelle ihrer Whistleblower-Finanzierung aufkamen. In dem Bericht hieß es, dass Haugen von Pierre Omidyar, dem Gründer von eBay und einem lautstarken Kritiker von Big Tech, unterstützt werde. Omidyars Stiftung Luminate spendete 150.000 Dollar an die gemeinnützige Organisation, die Haugen nun anwaltlich vertritt. Die Stiftung stellt auch ihre Pressearbeit in Europa sicher. Außerdem kommt Haugens PR-Manager, Bill Burton, vom Center for Humane Technology, das ebenfalls von Omidyar finanziert wird. Haugen sagt, sie würde die Gelder von Omidyars gemeinnützigen Organisationen auch für Reisen und ähnliche Ausgaben im Zusammenhang mit der Aufdeckung von Facebooks Machenschaften zu verwenden. Sie sagt, dass sie ansonsten ihr persönliches Krypto-Vermögen verwendet.

Ein Sprecher von Luminate äußerte sich ähnlich über die finanzielle Unterstützung durch die Omidyar-Gruppe und fügte hinzu:

„Als Frances Haugen an die Öffentlichkeit ging, beschloss Luminate, ihre Bemühungen zur Förderung einer breiten öffentlichen Debatte über die durch die Enthüllungen aufgeworfenen Fragen direkt zu unterstützen.“

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