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Fidelity: Bis 2035 wird Bitcoin die Marke von 100 Millionen Dollar erreichen

Fidelity stützt seine Preisprognose auf das Stock-to-Flow-Modell des Kryptoanalysten PlanB.
Der Vermögensverwalter vergleicht die Entwicklung von Bitcoin mit dem Goldrausch in den 1970er Jahren.

Bitcoin hat seit dem Börsencrash von 2020 eine solide Hausse verzeichnet. Anfang des Jahres, im April 2021, erreichte der Kurs ein Allzeithoch von 64.000 Dollar. Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin mit 49.666 Dollar und einer Marktkapitalisierung von 933 Milliarden  um 4,84% im Plus. Mit dem aktuellen Kurs hat Bitcoin seit Jahresbeginn 70% zugelegt.

Der in Boston ansässige Investmentgigant Fidelity orakelt, 2035 werde Bitcoin ein Preisniveau von 100 Millionen Dollar erreichen wird. Das wäre eine atemberaubende 2100-fache Wertsteigerung gegenüber dem aktuellen Stand. Die Prognose von Fidelity basiert auf dem Stock-to-Flow (S2F) Modell, das von dem bekannten Kryptoanalysten PlanB entwickelt wurde.

Mit einem verwalteten Vermögen von über 10 Billionen US-Dollar ist Fidelity schon seit einiger Zeit im Krypto-Sektor tätig. Die Tochtergesellschaft Fidelity Digital Assets hat aktiv an der Entwicklung von Bitcoin-Produkten für institutionelle Anleger mitgewirkt.

Die Vorhersage des Bitcoin (BTC)-Preises von 100 Millionen Dollar wurde von Jurrien Timmer, Fidelitys Director of Macro, in einem Webinar mit dem Titel „Understanding Bitcoin, What Can History Teach Us?“ in die Welt gesetzt.

Das S2F-Modell, auf das sich Timmer bezog, zeigt eine kontinuierliche Steigerung des Bitcoin Preises bei gleichzeitiger Verringerung der jährlichen Inflationsrate. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts, also bis 2030, wird die Bitcoin-Inflationsrate auf 0,5 Prozent sinken. Gemäß der Vorhersage, die mit dem S2F-Modell erstellt wurde, sollte der BTC-Preis 1 Million Dollar erreichen. Fünf Jahre später, im Jahr 2035, wird die Inflationsrate auf 0,2 Prozent sinken. Zu diesem Zeitpunkt wird der Bitcoin-Preis also auf 100 Millionen Dollar steigen.

Bitcoin wird die Performance von Gold übertreffen

Oft haben Krypto-Marktanalysten Bitcoin als Gold 2.0 oder den idealen Ersatz für das Edelmetall bezeichnet. Interessanterweise verglich Timmer die Entwicklung des Bitcoin-Preises mit der Entwicklung von Gold in den 1970er Jahren. Tatsächlich gibt es eine verblüffende Ähnlichkeit zwischen den beiden Anlageklassen.

courtesy: Fidelity

In seinem jüngsten Podcast „The Best Business Show“ zieht Kryptoanalyst Anthony Pompliano einen ähnlichen Vergleich. Er wies darauf hin, dass der Goldpreis in den 1970er Jahren bei etwa 35 Dollar lag. Später koppelten die USA den Dollar von Gold ab, indem sie den Fiat-Standard einführten. Danach erlebte Gold eine phänomenale Preisrallye und ist bis heute auf 1800 Dollar gestiegen.

Wenn das Gleiche mit Bitcoin passiert, kann auch er vom aktuellen Niveau aus um das 2000-fache steigen. Pompliano fügte hinzu:

„(…) wenn sie (Fidelity) sagen, dass wir uns im Grunde genommen in den 1970er Jahren des Goldes befinden, aber jetzt für Bitcoin, dann fordern sie einen sehr, sehr starken Anstieg des Bitcoin-Preises. Zu sehen, wie Fidelity ein Diagramm zeigt, das besagt, dass Bitcoin bis 2035 bei 100 Millionen Dollar liegen wird, ist wenig glaubhaft“ (…)“

Pomp sagte auch, dass das S2F-Modell ziemlich unterschätzt werde. Das S2F-Modell funktioniert wie ein Uhrwerk, und wie vorhergesagt, endete es im August 2021 oberhalb von 47.000 Dollar.

#Bitcoin August closing price $47,156 .. like clockwork pic.twitter.com/3hkp71FTXo

— PlanB (@100trillionUSD) September 1, 2021

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