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Financial Action Task Force veröffentlicht Leitlinien für die Kryptobranche inkl. DeFi und NFTs

In ihren Leitlinien erläutert die Financial Action Task Force ihre Standards für DeFi und NFTs.

Sie überlässt es den einzelnen Ländern, die verschiedenen Protokolle und die erforderlichen Vorschriften zu überprüfen.

Die Financial Action Task Force (FATF), die globale Agentur zur Bekämpfung von Geldwäsche, hat kürzlich ihre aktualisierten Leitlinien für Unternehmen veröffentlicht, die mit digitalen Vermögenswerten handeln. Die Leitlinien zielen darauf ab, die aufstrebende Kryptobranche mit dem bestehenden Regulierungsrahmen für Banken in Einklang zu bringen.

Der FATF-Entwurf befasst sich mit den Anbietern von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte und deutet an, dass Vorschriften für Kryptounternehmen – sowohl zentralisierte als auch dezentralisierte – kommen werden. Der größte Teil des von der FATF vorgeschlagenen Ansatzes dreht sich um die so genannte Reiseregel, die VASPs dazu auffordert, Informationen über den Auftraggeber und den Begünstigten für alle an einer Transaktion beteiligten Parteien zu sammeln. Die FATF versucht, Transaktionen zu und von nicht gehosteten Wallets zu berücksichtigen. Außerdem weitet sie ihren Rahmen auf neue Bereiche der dezentralen Finanzen (DeFi), dezentraler autonomer Organisationen (DAOs) und nicht-fungibler Token (NFTs) aus.

Es ist jedoch unklar, wie die FATF ihre VASP-Standards auf DeFi anwenden wird. Die Anti-Geldwäsche-Agentur hat jedoch erklärt, dass sie beabsichtigt, die Definitionen weit auszulegen. Die FATF teilte weiter mit, dass neben der Einhaltung der Definition der VASP-Standards auch das Verständnis für die Funktion der Technologie sehr wichtig sei. Man wolle die Dienstleistungen auf der Grundlage ihres Angebots analysieren und nicht danach, wie sie in die Nomenklatur passen. Die FATF-Leitlinien stellen fest:

„Die Länder sollten ihre Definitionen nicht auf der Grundlage der Nomenklatur oder Terminologie anwenden, die die Einrichtung zur Beschreibung ihrer selbst oder der Technologie, die sie für ihre Tätigkeiten einsetzt, verwendet… Die Verpflichtungen in den FATF-Standards ergeben sich aus den angebotenen Finanzdienstleistungen, ohne Rücksicht auf das Geschäftsmodell, die technologischen Instrumente, die Gestaltung des Hauptbuchs oder andere Merkmale einer Einrichtung.“

Grenzen für NFTs

Die FATF veröffentlichte endgültige Richtlinien für die Kryptoindustrie einschließlich DeFi und NFTs. Die große Frage ist nun, wie NFTs als virtuelle Vermögenswerte (VAs) kategorisiert werden können. Die FATF stellt fest, dass VAs nicht nur eine digitale Darstellung von Werten sind. Sie müssen auch aus austauschbaren oder handelbaren Komponenten bestehen. Die FATF stellt fest, dass bei VAs ein Wert übertragen werden muss und nicht nur eine Art der Aufzeichnung sein darf. So erklärte die Regulierungsbehörde, dass nicht-fungible Token (NFTs) keine virtuellen Vermögenswerte (VAs) darzustellen scheinen. Wenn jedoch die Art und Weise der Verwendung von NFTs unter die FATF-Standards fällt, müssen sie reguliert werden. Das gilt selbst dann, wenn sie nicht unter die VA-Definition fallen. Die FATF empfiehlt einen „funktionalen Ansatz“ für die Regulierung dieser Art von Vermögenswerten. Der Leitfaden stellt fest:

„Einige NFTs, die auf den ersten Blick keine VAs zu sein scheinen, können unter die VA-Definition fallen, wenn sie in der Praxis zu Zahlungs- oder Anlagezwecken verwendet werden sollen. Andere NFT sind digitale Darstellungen anderer finanzieller Vermögenswerte, die bereits von den FATF-Standards erfasst werden. Solche Vermögenswerte fallen daher nicht unter die FATF-Definition von VA, würden aber als diese Art von finanziellen Vermögenswerten unter die FATF-Standards fallen.“

Die FATF lässt den Ländern eine gewisse Flexibilität bei der Entscheidung, welche Protokolle sie als DeFi betrachten wollen. Sie fügt jedoch hinzu, dass die Gerichtsbarkeiten neue Projekte bewerten und prüfen müssen, wie sie sich auf die Leitlinien beziehen können.

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