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FTX-Gründer prognostiziert 2022 mehr institutionelle Investitionen in den Kryptomarkt

Allen voran die zunehmende rechtliche Klarheit gibt Grund zum Optimismus, wie Sam Bankman-Fried meint.

Sam Bankman-Fried, der erfolgreiche Jungunternehmer und Gründer der Krypto-Handelsplattform FTX, ist zuversichtlich, dass mehr rechtliche Klarheit in der Kryptobranche dafür sorgen wird, dass immer mehr institutionelle Investoren in den Markt eintreten.

Die entsprechenden Äußerungen machte „SBF“ in einem jüngsten Interview mit Bloomberg, in dem er unter anderem die Themen Krypto-Regulierung, institutionelle Adoption und Metaverse besprach. Trotz einem holprigen Jahresende für die Kryptomärkte ist Bankman-Fried „optimistisch“ hinsichtlich der Entwicklung im neuen Jahr:

„Was mich optimistisch stimmt ist, dass es immer mehr rechtliche Klarheit in den USA und in der ganzen Welt gibt. Das wird der institutionellen Adoption total auf die Sprünge helfen.“

Diesen Tenor behielt SBF auch auf die Frage nach einer Beschleunigung der institutionellen Adoption bei, denn diese sieht er ebenfalls sehr davon abhängig, was „im regulatorischen Bereich passiert“.

Auch Beili Baraki von Nansen und Nikos Andrikogiannopoulos von Metrika teilen die Auffassung, dass ein steigendes Interesse der institutionellen Investoren in erster Linie von einer erhöhten rechtlichen Klarheit abhängt.

Bankman-Fried ergänzt in diesem Zusammenhang, dass sobald ein Land „mehr rechtliche Klarheit bekommt“, die institutionellen Investitionen in der betreffenden Region wie eine Tsunami hereinbrechen könnten. Für wahrscheinlicher hält er allerdings, dass das institutionelle Interesse „in einem langwierigen Prozess über mehrere Jahre stetig wächst“.

Den Boden dafür sieht der FTX-Chef inzwischen schon bereitet, denn „viele Regierungen haben inzwischen angekündigt, dass sie an einem Gesetzesrahmen für Kryptowährungen arbeiten“. In der Tat setzen sich die Regierungen auf der ganzen Welt mittlerweile intensiv mit dem Thema auseinander.

Doch nicht nur die Politik ist dahingehend bemüht, denn das Interesse der Institutionen an einem Eintritt in den Kryptomarkt ist laut SBF mindestens ebenso hoch:

„Im Prinzip plant jedes große Finanzinstitut mit dem ich bisher geredet habe, jede Bank, jede Investmentbank, jeder Investmentfonds, den Eintritt in den Kryptomarkt.“

Auf die Frage, wie der Experte die Kombination aus Metaverse und Krypto sieht, führt Bankman-fried aus, dass die Non-Fungible Tokens (NFT) seiner Meinung nach in der Videospielwelt eine immer größere Rolle spielen werden. Auf diesem Weg wäre Krypto dann auch im Metaverse nicht wegzudenken.

Wie die Daten von Statista zeigen, gibt es weltweit knapp 3,2 Mrd. Gamer. Das Krypto-Gaming kommt bisher allerdings nur auf 1,2 Mio. Spieler. Falls sich die Kryptobranche also tatsächlich erfolgreich an die Videospielbranche anschließen könnte, würde sich daraus ein enormes Potenzial für den Kryptomarkt eröffnen, das den Optimismus von SBF zusätzlich legitimiert.

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