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Gemini will im Metaverse gegen Facebook antreten

Die jüngste Finanzierungsrunde wird das Vermögen der Winklevoss-Zwillinge, Gründer von Gemini,  fast verdoppeln
Die Brüder haben große Pläne für die Entwicklung des Metaverse, mit dem sie Facebook einen direkten Wettbewerb liefern wollen

In ihrer jüngsten Finanzierungsrunde hat die Kryptobörse Gemini eine Kapitalbeschaffung in Höhe von 400 Millionen Dollar angekündigt. Die Gründer der Börse, die Winklevoss-Zwillinge, werden nach diesem Kapitalzufluss 75% der Anteile an dem Unternehmen behalten.

Dessen Nettovermögen von 6 Milliarden Dollar – Stand April 2021 – wird auf 10,5 Milliarden Dollar steigen. Die Finanzierungsrunde wird vom Kapitalverwaltungsriesen Morgan Creek Digital angeführt. Außerdem beteiligt sich ParaFi Capital, ein Unternehmen für dezentrales Finanzwesen (DeFi).

Gemini reiht sich in die Liste  anderer Kryptounternehmen ein, die im jetzigen Boom Fremdkapital aufnehmen. Die größten Konkurrenten Coinbase Global und ConsenSys Inc. haben ebenfalls von den aktuell günstigen Marktbedingungen profitiert.

Metaverse wird das neue Betätigungsfeld für Gemini

Es scheint, dass die Winklevoss-Zwillinge bereit sind, gegen ihren alten Rivalen Mark Zuckerberg um die Führung der aufkommenden Metaverse-Revolution anzutreten. Im Gespräch mit Forbes sagte Cameron Winklevoss dazu:

„Was die Technologie angeht, gibt es derzeit zwei parallele Wege. Es gibt einen zentralisierten Weg, wie Facebook oder Fortnight, der einen Schritt davon entfernt ist, ein Metaverse zu sein, und das ist völlig in Ordnung. Aber es gibt auch einen anderen Weg, nämlich das dezentrale Metaversum, und das ist das Metaversum, bei dem wir glauben, dass es größere Wahlmöglichkeiten, Unabhängigkeit und Chancen gibt, und es gibt Technologien, die die Rechte und die Würde des Einzelnen schützen.“

Es sieht so aus, als würden die Zwillinge Facebook im Wettbewerb um die Entwicklung von Metaverse frontal angehen. Die Gemini-Gründer hatten die Bausteine für das Metaverse bereits im Jahr 2019. Die Brüder kauften die NFT-Börse Nifty Gateway, die dabei hilft, exklusive digitale Vermögenswerte zu sammeln.

Nifty Gateway geht einen ähnlichen Weg wie Gemini. Die Plattform ist vollständig dezentralisiert und ermöglicht es NFT-Schöpfern, ihre Arbeiten zu hosten. „Dezentralisierung ist ein Spektrum“, sagt Cameron. „Wir wollen uns auf dem Spektrum weiter in Richtung „Enablement“  bewegen. Aber irgendwo muss man ja anfangen.“

Die Gemini-Gründer haben über Winklevoss Capital auch persönliche Investitionen in das Metaverse getätigt. Sie haben sich an der frühen Version des Metaverse „The Sandbox“ beteiligt, die von Animoca Brands entwickelt worden war.

Als Teil des The Sandbox-Deals haben die Brüder auch ein Stück virtuelles Land gekauft. Sie werden bald den ersten von vielen virtuellen Standorten errichten. Tyler Winklevoss sagte:

„Anstelle von Bankfilialen aus Ziegelsteinen und Mörtel werden wir ein Gemini-Erlebnis in verschiedenen Metaversen aufbauen, wo man in Gemini gehen und handeln kann, aber das wäre immersiv und nicht per Smartphone handhabbar.“

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