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Genau wie 2017? – Angebliches „Bitcoin-Verbot“ ruft Erinnerungen an Rekordlauf wach

Die Irrungen und Wirrungen um „neue“ chinesisches Krypto-Verbote könnten vielmehr ein Vorbote für einen neuen Höhenflug sein.

Bitcoin (BTC) ist in den Abendstunden des 24. Septembers weiter in Richtung von 40.000 US-Dollar abgerutscht, obwohl sich vermeintliche Schreckensmeldungen aus China als alter Hut entpuppen.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Erinnerungen werden wach

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist BTC/USD auf der Bitstamp gar auf ein mehrtägiges Tief von 40.690 US-Dollar geschlittert, was einem Tagesverlust von nahezu 8 % entspricht.

Scheinbarer Auslöser für diese Talfahrt sind „Nachrichten“ aus China, die ein vermeintliches Verbot für Kryptowährungen kommunizierten, doch dabei handelt es sich letztendlich nur um die ohnehin schon bestehenden Regulierungsvorgaben der chinesischen Zentralbank, die schon seit vier Jahren in Kraft sind.

Allerdings könnte die etwaige Hiobsbotschaft dennoch ein gutes Omen sein, denn das ursprüngliche „Verbot“ aus dem September 2017 hatte Bitcoin damals in einen Abwärtsstrudel geschickt, aus dem sich die marktführende Kryptowährungen befreien und drei Monate später bis auf ein neues Rekordhoch von 20.000 US-Dollar vorstoßen konnte.

Diesen Umstand haben auch mehrere Krypto-Anleger bemerkt, weshalb sie in den sozialen Medien gleich auf die Parallelen aufmerksam machten (siehe unten).

The same thing happened in September 2017. China said they were banning #Bitcoin and it dropped by over 30%. But #BTC made a full recovery in few weeks then hit new all time highs in December that year.

As the saying goes ‘history doesn’t repeat itself but it sure does rhyme’ pic.twitter.com/Xi8euPK916

— John Satoshi Wick (@JohnSatoshiWick) September 24, 2021

Der Krypto-Analyst Rekt Capital sieht in dem jüngsten Abschwung derweil die Unerfahrenheit der vielen Neulinge im Kryptomarkt gespiegelt.

„BTC-Anleger, die schon länger im Markt sind, haben schon viele verschiedene Arten von Panikmache aus China mitgemacht. Neuen Anlegern fehlt diese Erfahrung, weshalb sie von solchen Meldungen am meisten beeinflusst werden“, so der Experte. Dem fügt er an:

„Ihre Panikverkäufe sorgen gerade für den Abschwung.“

Support bleibt intakt

So oder so löschen die heutigen Verluste die Zugewinne der letzten Tage vollständig aus, darunter der Aufschwung, der sich in Folge der Einbindung von Krypto-Zahlungen bei Twitter ergeben hatte.

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Die größere Konstellation des Markts zeigt jedoch, dass der Abschwung wenig Auswirkung auf den etablierten Support unterhalb der 40.000 US-Dollar Marke hat.

Kauf- und Verkaufslevel für Bitcoin (Binance) am 24. September. Quelle: Material Indicators

Wie Cointelegraph berichtet hatte, befindet sich im mittleren 30.000er-Bereich eine „rote Linie“, die wohl so schnell nicht wieder unterschritten wird.

Ein ganz anderer Blick in die Vergangenheit sagt wiederum ein Minimalziel von 43.000 US-Dollar für den Monatsabschluss vorher, weshalb der Krypto-Marktführer in den nächsten Tagen nochmal zulegen müsste, um dieser Vorhersage gerecht zu werden.

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