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Goldman Sachs sieht Ripple-Zukunft positiv und erwartet Veränderung der Online-Zahlungsbranche

Ein Goldman Sachs Experte erklärte, Ripple habe eine einzigartige Position inne, die den zukünftigen Anforderungen von Zahlungsdienstleistern gerecht wird.
Ripple werde den Online-Zahlungsverkehr neu definieren, sobald es seine Rechnungen mit der SEC beglichen hat.

Auch wenn Ripple durch seinen jüngsten Streit mit der SEC in schwieriges Fahrwasser geraten ist, sind etliche Marktanalysten optimistisch, was die Zukunft des Unternehmens angeht. Der Goldman-Sachs-Experte Andrew Lokenauth glaubt, dass Ripple, sobald es seine Probleme mit der Wertpapieraufsichtsbehörde gelöst hat, bald eine große Marktdominanz erlangen wird.

Lokenauth hat in der Vergangenheit in Schlüsselpositionen bei mehreren Finanzinstituten gearbeitet. Daher beschäftigt er sich schon seit geraumer Zeit mit dem Kryptomarkt. In seinen jüngsten Kommentaren äußerte sich der Experte direkt zu XRP von Ripple. In einem Gespräch mit der Publikation Cryptopolitan sagte Lokenauth:

„Ripple wird den Online-Zahlungsverkehr neu definieren, und ich glaube, dass Ripple XRP wahrscheinlich an die Börse gehen wird, sobald die SEC-Klage beigelegt ist.“

Der Experte verweist auf die wichtigsten Vorteile des Ripple-Protokolls wie Geschwindigkeit und geringere Risiken. Lokenauth sieht XRP von Ripple auch als Ersatz für die SWIFT-Plattform.

Das SWIFT-Ökosystem benötigt derzeit etwa 3 bis 5 Tage für grenzüberschreitende Geldüberweisungen. Mit XRP von Ripple klappt das in weniger als 5 Sekunden.

Ripple greift den Bankensektor an

Ripple ist durchaus in der Lage, es mit dem traditionellen Bankensektor aufzunehmen. Seine Infrastruktur sorgt auch für schnelle und billige Überweisungen zwischen Banken. Die Blockchain-basierte RippleNet-Blockchain-Plattform ermöglicht den grenzüberschreitenden Geldversand zwischen Banken und anderen Finanzinstituten.

Außerdem wird sie von weltweit führenden Finanzinstituten wie der japanischen SBI Holdings und der spanischen Banco Santander unterstützt. Auch mehrere Risikokapitalfirmen wie Peter Theils Founders Fund, Andreessen Horowitz (a16z) und Lightspeed haben große Investitionen in Ripple getätigt.

Lokenauth glaubt, dass die Zukunft des Bankwesens in die gleiche Richtung wie Ripple geht. Er erwartet, dass die Fiat-Welt und die Kryptowelt in den kommenden Jahren eine Brücke bilden werden. Lokenauth glaubt auch, dass Ripple gut positioniert ist, um den Wandel in der FinTech-Branche zu begleiten und die Nachfrage zu befriedigen.

SEC beharrt auf ihrem Standpunkt im DPP-Streit

Der Streit zwischen Ripple und der SEC nimmt eine neue Wendung. Die Aufsichtsbehörde hat kürzlich einen Brief im DPP-Streit eingereicht. Darin verteidigt die SEC ihre Position, die Daten ihrer am Ripple-Handel beteiligten Mitarbeiter nicht freizugeben.

Die SEC weist darauf hin, dass alle von Richterin Netburn unter Ausschluss der Öffentlichkeit eingesehenen Dokumente „vorentscheidend und beratend“ sind und somit durch das Deliberative Process Privilege (DPP) geschützt sind. Die Aufsichtsbehörde stellt ferner fest, dass die Dokumente durch das Anwaltsgeheimnis geschützt sind. Der Brief stellt weiter fest:

„Die erzwungene Veröffentlichung der vorbereitenden Überlegungen der SEC zu digitalen Vermögenswerten würde die SEC-Beamten und -Mitarbeiter von sinnvollen Überlegungen zu Untersuchungen, potenziellen Fällen und anderen Regulierungsmaßnahmen abhalten, die bereits eingeleitet wurden oder in Erwägung gezogen werden, und zwar in einem Bereich, in dem die Regulierung erhebliche Auswirkungen auf die Finanzmärkte hat.“

Die SEC verteidigt ihren Standpunkt, die Dokumente nicht freizugeben, damit, dass es sich um  „informelle behördeninterne Mitteilungen“ handele.

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