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Großanleger stellen Rekord auf – in einer einzigen Woche schnappten sie sich 142.000 Bitcoin

Bitcoin-Großanleger haben in der vergangenen Woche 142.000 BTC gekauft und damit einen Rekord aufgestellt.
Angesichts steigender Inflationsängste scheint sich Bitcoin als digitales Gold zu etablieren.

Bitcoin hat kürzlich ein neues Allzeithoch erreicht und obwohl der Kurs leicht zurückging, schien es Großanleger nicht zu stören. Im gegenteil: viele haben sogar ihre Bestände aufgestockt und dadurch einen neuen Rekord aufgestellt. Ein Bericht von Chainalysis zeigt, dass in der vergangenen Woche 142.000 Bitcoin gekauft wurden, in Indiz, dass sich Bitcoin als „digitales Gold“ etabliert.

Der Chainalysis Market Intel-Bericht zeigt, dass Großanleger, also Wallets, in denen mindestens 1.000 Bitcoin stecken – aktuell 62,5 Millionen Dollar – jetzt mehr Bitcoin halten als im gesamten bisherigen Jahr 2021. Im Februar stellten sie mit 185.000 Bitcoin einen Rekord auf, aber sie verkauften zu Beginn des Bullruns im Mai. In der Woche vom 25. Oktober fügten sie wieder 142.000 BTC hinzu und halten nun über 200.000.

Chainalysis stellt fest: „Investitionen scheinen also der Anwendungsfall für Bitcoin zu sein, der über den Handel hinausgeht. Dies ist schon seit einiger Zeit klar und bestätigt die Ansicht, dass Bitcoin als digitales Gold gesehen wird.“

Bitcoin als Schutz gegen Inflation

Die Inflation war in den letzten Tagen eines der wichtigsten Themen, vor allem in den USA. Der Tech-Investment-Guru Peter Thiel macht die rücksichtslose Politik der Federal Reserve Bank für die Inflation verantwortlich und behauptet, wir stünden vor einer globalen Krise. In den USA sind die Verbraucherpreise im September um 5,4% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das ist der höchste Stand seit der Wirtschaftskrise von 2008.

Bitcoin hat sich als eine der besten Absicherungen gegen Inflation erwiesen.

Laut Amerikas größter Bank JPMorgan verliert Gold langsam seinen Reiz für Investoren, die sich nun Bitcoin zuwenden. In diesem Jahr haben die Anleger 10 Milliarden Dollar aus Gold abgezogen und das meiste davon in Bitcoin investiert. Das erklärte die Bank in einer aktuellen Mitteilung:

„Wir glauben, dass die Wahrnehmung von Bitcoin als besserer Inflationsschutz als Gold der Hauptgrund für den aktuellen Aufschwung ist, der seit September eine Umschichtung von Gold-ETFs in Bitcoin-Fonds ausgelöst hat.“

Selbst in Indien, einem der größten Goldmärkte der Welt, ist Bitcoin auf dem Vormarsch. Laut Bloomberg halten die indischen Haushalte mehr als 25.000 Tonnen Gold, eine der höchsten Gold-Reserven weltweit. Doch seit April letzten Jahres sind die Investitionen in Kryptowährungen laut Chainalysis von etwa 900 Millionen Dollar auf 6,6 Milliarden Dollar gestiegen.

Während der Wettlauf mit dem Gold weitergeht, hat Bitcoin seinen Kampf gegen die Fiat-Währungen schon vor Jahren gewonnen. Das Drucken von Geld angesichts der COVID-19-Pandemie hat die Skepsis der Menschen gegenüber Fiat-Währungen weiter gefestigt und Bitcoin noch attraktiver gemacht.

Mati Greenspan, der Gründer von Quantum Economics und ehemaliger eToro Manager, fasst es wie folgt zusammen: „Staatlich gestütztes Fiat-Geld ist absichtlich so konzipiert, dass es mit der Zeit an Wert verliert, um den Konsum zu fördern. Bitcoin hingegen wurde als deflationärer Vermögenswert konzipiert, im Wert steigen soll.“

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