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Großanleger treiben Bitcoin auf 60000 zu – doch woher kommt das neue Interesse?

Bitcoin erfreut sich eines gesteigerten Interesses von Großanlegern, die in Erwartung möglicher Auslöser für eine Hausse groß einkaufen.
Bitcoin muss oberhalb von 55.000 Dollar Unterstützung finden, bevor er über 60.000 steig und sein Allzeithoch von 65.000 durchbrechen kann.

Bitcoin hat in den letzten Tagen ein neues 5-Monats-Hoch erreicht, als er über 55.000 Dollar kletterte. Bei Readktionsschluss er laut unseren Daten für 56.800 gehandelt. Das ist ein Preisanstieg von 20% in den letzten 7 Tagen. Die Anleger haben nun ein Auge auf die 60.000  geworfen, während sich Bitcoin seit dem Anfang des Jahres erreichten Allzeithoch von 65.000 nähert. Der Der Kursanstieg wurde zum großen Teil von Großanlegern und institutionellen Anlegern vorangetrieben, die in den letzten Wochen kräftig zugelangt haben.

Das Forschungs- und Analyseunternehmen Santiment stellte fest, dass Großanleger nun 21,3 Prozent des gesamten Bitcoin-Bestands halten, der höchste Stand in der Geschichte von Bitcoin. Die Nachfrage der Großanleger stärkt im Allgemeinen die Position von Bitcoin, da sie dafür sorgen, dass die Kaufbereitschaft generell steigt und die Tauschnachfrage sinkt. Darüber hinaus werden sie als langfristige Besitzer angesehen, die von der Marktvolatilität nicht erschüttert werden, was zu Preisstabilität führt. Es gab auch einen bemerkenswerten Aufschwung bei Bitcoin-Produkten von Institutionen. Derweil kaufen auch Kleinanleger, aus Angst, etwas zu verpassen.

Woher das neue Interesse an Bitcoin?

Das Interesse kommt nicht überraschend, nachdem es in den letzten Wochen eine Reihe positiver Entwicklungen gegeben hat. Analysten sagen voraus, dass die Chancen auf eine Bitcoin-ETF-Zulassung durch die SEC in diesem Monat extrem hoch sind.

Auf dem Tisch der SEC liegen drei Bitcoin-ETF-Anträge, über die die Aufsichtsbehörde bis Ende des Monats entscheiden muss. Wenn auch nur einer einer von ihnen genehmigt wird, könnte das die Schleusen für Wallstreet-Investoren öffnen, um in Bitcoin zu investieren.

Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell und der Chef der US-Börsenaufsicht SEC, Gary Gensler, haben kürzlich bestätigt, dass die Regierung nicht die Absicht hat, Kryptowährungen pauschal zu verbieten, wie China. Eine Reihe von Politikern hat sich ebenfalls positiv geäußert und bekräftigt, dass die USA mit den neuen Technologien Schritt halten und die Blockchain- und Kryptowährungstechnologie anführen müssen, um allen anderen voraus zu sein.

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Außerdem ziehen institutionelle Anleger Bitcoin zunehmend Gold vor. Es gibt Bedenken wegen der Inflation, aber anders als in der Vergangenheit, als Institutionen sich auf Gold stürzten, stellt JPMorgan fest, dass Investoren zunehmend Bitcoin dem Gold vorziehen. Die Bank stellt fest, dass seit Jahresbeginn 10 Milliarden Dollar aus börsengehandelten Goldfonds (ETFs) abgezogen wurden, von denen ein Teil bereits in Bitcoin investiert ist oder in den kommenden Wochen seinen Weg dorthin finden wird.

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Auch die Fundamentaldaten von Bitcoin sehen gut aus. Beispielsweise hat sich die Hash-Rate des Netzwerks erholt. Der Analyst Kevin Rooke stellte kürzlich fest, dass Bitcoin mehr als 31 Milliarden Dollar an Blockchain-Wert umgeschlagen hat, was auf eine massenhafte Akzeptanz hinweist.

Wie CNF berichtet hat, erwarten etliche prominente Analysten, dass Bitcoin das Jahr in der Region von 100.000 Dollar beenden wird.

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