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Großinvestoren bevorzugen Bitcoin anstatt Gold – doch Ethereum scheint attraktiver zu werden

Milliardär Barry Sternlicht sagt, er investiere angesichts der massiven Gelddruckerei durch die Regierungen, die Gold weiterhin für wertlos erklären, in Bitcoin
Er bevorzugt Ethereum gegenüber Bitcoin wegen seines praktischen Nutzens

Anfang der Woche bezeichnete JPMorgan-Chef Jamies Dimon Bitcoin als wertlos und nannte ihn auch „Narrengoldß. Der Milliardär und Investor Barry Sternlicht verteidigt Bitcoin jedoch. In einem CNBC-Interview vom 13. Oktober, sagte Sternlicht, dass Gold eigentlich wertlos sei.

Der Investor erläuterte außerdem seine Gründe für den Kauf von Bitcoin. Er sagte, dass alle Regierung im Westen Unmengen an Geld drucken und meint damit, dass bei so viel Liquidität auf dem Markt die Leute mehr Geld in BTC investieren werden, was auch als bessere Inflationsabsicherung dient.

Mit einem Nettovermögen von 4,4 Milliarden Dollar hat Strenlicht sein Vermögen durch Investitionen in Immobilien über die Starwood Capital Group aufgebaut. Auf die Frage nach Jamie Dimons Skepsis gegenüber Bitcoin sagte Sternlicht:

„Gold ist irgendwie auch wertlos, und Silber auch, ich meine, sie haben einige industrielle Verwendungen, aber die sind gering. Der Grund, warum ich Bitcoin besitze, ist, dass die US-Regierung und alle anderen Regierungen in der westlichen Hemisphäre jetzt bis zum Ende der Zeit Geld drucken, und das ist eine endliche Menge von etwas und es kann weltweit gehandelt werden.“

Strenlicht jedoch keine besondere Affinität zu Bitcoin, denn es sieht sogar so aus, als würde er Ethereum gegenüber Bitcoin bevorzugen. Das erklärt er so:

„Bitcoin ist eine dumme Münze, sie hat keinen wirklichen Zweck, außer als Wertaufbewahrungsmittel zu dienen, und sie ist wahnsinnig volatil. Ether, von dem ich etwas besitze, ist ein programmierbarer Bitcoin, und es gibt tonnenweise andere Münzen, die auf diesem System aufbauen.“

Ähnlich äußerte sich auch der Tech-Milliardär Mark Cuban in einem Interview mit CNBC.

Meinungen anderer bekannter Investoren

Auch der Vorsitzende von BlackRock, Larry Fink, ist von der Bitcoin nicht überzeugt. Er erklärte, dass er „wahrscheinlich eher auf der Seite von Jamie Dimon steht“. Fink fügte noch hinzu: „Ich bin kein Sachverständiger für Bitcoin und wo es hingehen wird, also kann ich Ihnen nicht sagen, ob er auf 80.000 oder auf Null gehen wird. Aber ich glaube, dass es eine große Rolle für eine digitalisierte Währung gibt“.

Fidelity-Direktor Jurrien Timmer ist jedoch optimistisch für Bitcoin und erwartet, dass der Kurs bis 2023 die Marke von 100.000 Dollar erreichen wird. In seinem jüngsten CNBC-Interview sagte Timmer auch, dass die Bitcoin-Rallye in diesem Jahr nachhaltiger zu sein scheint. Er fügte hinzu:

„Es handelt sich nicht um einen von kurzfristigen Spekulanten angeheizten Ansturm, was mich zuversichtlich stimmt, dass es sich um eine ziemlich nachhaltige Bewegung handelt und nicht um eine Blase, die bald platzen wird. Die Tendenz ist steigend, und bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass es sich um eine Gruppe von Momentum-Jägern handelt, die den Kurs auf 57.000 Dollar treiben.“

Allerdings glaubt auch er, dass Bitcoin in den kommenden Jahren Gold übertreffen wird:

„Bitcoin ist eine konvexere Version von Gold. Das Angebot wird immer knapper, und Gold hat nicht die Netzwerkdynamik wie Bitcoin, daher ist es logisch, dass Bitcoin besser abschneiden würde als Gold. Bitcoin und Gold sind zwei ganz verschiedene Spieler in demselben Team.“

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